1.210 Schaichtal

 

Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen über das Naturschutzgebiet »Schaichtal« vom 23. Februar 1995 (GBl. v. 17.05.1995, S. 332).

 

Auf Grund von §§ 21, 58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654, ber. 1976 S. 96), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 7. Februar 1994 (GBI. S. 73), und von § 22 Abs.2 und § 33 Abs. 2 Nr. 4 Landesjagdgesetz in der Fassung vom 20. Dezember 1978 (GBI. 1979 S. 12, ber. S. 116), wird verordnet:

 

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

 

Die in § 2 näher bezeichnete Fläche im Regierungsbezirk Tübingen auf dem Gebiet der Gemeinde Walddorfhäslach, Gemarkungen Walddorf und Häslach, Landkreis Reutlingen, und der Gemeinde Dettenhausen, Gemarkung Dettenhausen, Landkreis Tübingen, sowie im Regierungsbezirk Stuttgart auf dem Gebiet der Stadt Aichtal, Gemarkungen Aich, Grötzingen und Neuenhaus, der Gemeinde Altenriet, Gemarkung Altenriet, und der Gemeinde Schlaitdorf, Gemarkung Schlaitdorf, Landkreis Esslingen, und der Stadt Waldenbuch, Gemarkung Waldenbuch, Landkreis Böblingen, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Schaichtal«.

 

§ 2 Schutzgegenstand

 

(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von ca. 467,80 ha. Davon entfallen auf den Landkreis Reutlingen 135,9 ha, den Landkreis Tübingen 70,0 ha, den Landkreis Böblingen 70,5 ha und den Landkreis Esslingen 191,4 ha. Es umfaßt nach näherer Maßgabe der Karte im wesentlichen folgende Grundstücke:

Gemarkung Walddorf:
FIst. Nr. 2683/1, 2683/2, 2683/3 teilweise, 2683/4 teilweise, 2684, 2685 teilweise, 2686, 2687 teilweise, 2688 teilweise, 2689 teilweise, 2690 teilweise, 2691 teilweise, 2726, 2726/2, 2727, 2727/1
und folgende Wege: Flst. Nr. 2727/2, F.W. 10/1 sowie den Schaichbach (Bach 1).

Gemarkung Häslach:
Flst. Nr. 1359, 1360 teilweise, 1361, 1364/1 bis 1373,1375 teilweise, 1376, 1377 teilweise, 1378 teilweise, 1379, 1380, 1382 teilweise, 1383 teilweise, 1387, 1389/1 bis 1389/3, 1389/5 teilweise, 1389/6 bis 1393, 1395 teilweise, 1396 teilweise, 1397 teilweise, 1398 teilweise, 1399 teilweise, 1404 teilweise, 1405 teilweise, 1406/1 teilweise, 1406/2 teilweise, 1408/1 teilweise, 1408/3, 1409, 1413, 1432 teilweise, 1433/1, 1433/3, 1433/4, 1434 teilweise, 1437 bis 1453, 1453/1, 1453/6 bis 1453/9, 1454, 1455/1, 1455/2, 1456, 1458, 1459, 1459/1, 1459/2, 1460 bis 1525/3, 1526 bis 1533
und folgende Wege: FIst. Nr. 1359/4 teilweise, 1359/5 teilweise, 1453/5, F. W. 13, F. W. 16, F. W. 20, sowie den Schaichbach (Bach 1).

Gemarkung Dettenhausen:
Flst. Nr. 239, 242 teilweise, 248 teilweise, 250 teilweise, 251 teilweise, 252 teilweise, 253 teilweise, 254 teilweise, 257, 322, 323, 828, 853 bis 855/2, 860 bis 866, 870, 870/1 teilweise, 873/3 teilweise, 898, 3185, 3212, 3213/3, 3215 teilweise
und folgende Wege: Flst. Nr. 856, 857, 858, 3102/1 bis 3101/6, 3104, 3104/1, 3104/2, 3212/1 teilweise, F. W. 32 / 2 teilweise, F. W. 33
sowie folgende Gewässer: Schaichbach (Flst. Nr. 258), Flst. Nr. 260/1, 267.

Gemarkung Aich:
Flst. Nr. 2664 teilweise.

Gemarkung Grötzingen: Flst. Nr. 2869 teilweise, 2870/1, 2870/2, 2870/3, 2870/5.

Gemarkung Neuenhaus:
Flst.Nr. 8, 9, 10/1, 10/2,11/1, 11/2,12, 13, 14,14/1, 14/ 2, 14/4,15, 16/1, 16/2, 17, 18, 19, 20/1, 20/2, 20/3, 21/ 1, 21/2, 21/3, 22/1, 22/2, 22/3, 23, 24, 25, 26/1, 26/3, 26/4, 27/1, 27/2, 27/3, 28, 28/1, 28/2, 29, 30/1, 30/2, 30/3, 31, 32/1, 32/2, 33, 34, 35, 36, 37/1, 37/2, 38, 39/1, 39/2, 40, 40/1, 40/2, 40/3, 41/1, 41/2, 42/1, 42/2, 42/3, 43/1, 43/2, 43/3, 44/1, 44/2, 44/3, 45, 46, 47, 48/1, 48/ 2, 48/3, 49/1 bis 49/7, 50, 51, 53 bis 62, 63/1, 63/2, 64, 65 /1, 65 /2, 66, 67, 68, 69 /1, 69 /2, 70, 71, 72, 73/1, 73/2, 73/3, 74, 75/1, 75/2, 76, 77/1, 77/2, 78/1, 78/2, 79 bis 83, 84/1, 84/2, 85, 86, 87, 88/1, 88/2, 90, 91, 92, 93/1 bis 93/6, 94, 95/2, 95/4, 95/5, 96, 97/1, 97/2, 98, 105/3, 106, 246 bis 248, 655/1, 1268 teilweise und folgende Wege: Flst.Nr. 217 teilweise, 1269/1 (Krummer Weg) teilweise, 1269/7 teilweise, 1269/8 sowie den Schaichbach (WA 2 Flst. Nr. 766) teilweise.

Gemarkung Altenriet: Flst. Nr. 2295 teilweise, 2295/1 und den Schaichbach (WA 2 Flst. Nr. 2295/2 und 2295/3).

Gemarkung Schlaitdorf.
Flst.Nr. 1391 bis 1396, 1397/1, 1397/2, 1398 bis 1401, 1402/1, 1402/2, 1403 bis 1406, 1407/1, 1407/2, 1408/1, 1408/2, 1410/1, 1410/2, 1411/1, 1411/2, 1411/3, 1412, 1413/1, 1413/2, 1413/3, 1414/1, 1414/2, 1415, 1416/1, 1416/2, 1417/1, 1417/2, 1419 bis 1426, 1598 teilweise, 1599/1 teilweise und den Schaichbach (WA 2 Flst. Nr. 1405 /1 und 1418).

Gemarkung Waldenbuch:
Flst. Nr. 6507/1 teilweise, 6507a/1 teilweise und folgende Wege: F. W. 88 teilweise, F. W. 90, F. W. 94, F. W. 95 teilweise, F. W. 99.

 

(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in drei Flurkarten des Regierungspräsidiums Tübingen vom 12. Januar 1995 im Maßstab 1:5000 und einer Übersichtskarte Maßstab 1:25000gekennzeichnet und rot angelegt. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Im Falle des Widerspruchs zwischen den in den Karten eingetragenen Grundstücksflächen des Naturschutzgebietes mit der textlichen Beschreibung gelten die in den Flurkarten getroffenen Festlegungen. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen, beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart, bei den Landratsämtern Tübingen in Tübingen, Reutlingen in Reutlingen, Esslingen in Esslingen und Böblingen in Böblingen auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.

 

(3) Die Verordnung mit Karten ist nach Ablauf der Auslegungsfrist bei den in Absatz 2 Satz 4 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.

 

§ 3 Schutzzweck

 

Wesentlicher Schutzzweck ist die Sicherung und Optimierung eines bis heute von baulichen Maßnahmen größtenteils verschont gebliebenen typischen und landschaftlich reizvollen Bachtals des Schönbuchs mit seiner offenen, reich strukturierten Aue, die noch einen kleinräumigen Wechsel von Wiesen und Brachen mit von Gehölzen begleiteten Bachläufen aufweist, umgeben von Waldhängen mit Quellbächen und Schluchtwaldfragmenten.

Salbei- und Fuchsschwanzglatthaferwiesen, Kohldistelwiesen, Pfeifengraswiesen, Großseggenriede, feuchte Hochstaudenfluren, Halbtrockenrasen, Brennesselfluren, Schlehen- und Brombeergebüsche zeigen das breite Spektrum der in diesem Lebensraum vorkommenden Vegetationsformen auf. Unterschiedliche, sich räumlich und zeitlich ablösende Blühzeitpunkte bieten auf engem Raum Lebensraum für eine hohe Zahl verschiedener Tierarten, insbesondere Schnecken und Insekten sowie Heuschrecken, Laufkäfer und Schmetterlinge. Die reichhaltige Insektenfauna bildet Nahrungsgrundlage u. a. für Fledermäuse und eine artenreiche Vogelwelt. Zahlreiche verbuschte Flächen und der Erlen-Eschen-Galeriewald entlang des natürlich mäandrierenden Baches vervollständigen das Ökosystem. Besonders schützenswert sind auch die tief eingeschnittenen Quellbäche an den Hängen nördlich und südlich der Schaich, die teilweise mit Laubgehölzen bestockt sind, teilweise jedoch so tief eingeschnitten sind, daß ein Baumbewuchs an ihren Hängen unmöglich ist. Die Schaich sowie die kleineren stehenden und fließenden Gewässer bilden Lebensraum für zahlreiche Amphibien (Molche, Salamander, Frösche, Kröten und Unken). Die Verbindung von zum Teil extensiv genutzten Waldflächen mit naturnahen Gewässern bieten zudem Lebensraum für viele, seltene Libellenarten.

Die aus abgrenzungstechnischen Gründen und aus Gründen des landschaftlichen Zusammenhangs in das Schutzgebiet einbezogenen Waldbestände sollen naturnah und standortgemäß bewirtschaftet werden, wobei das Ziel Mischwaldgesellschaften mit überwiegend heimischen Arten sein soll.

Insbesondere die Talsohle, Klingen und Waldränder erfordern hierbei eine pflegliche Bewirtschaftung, was in die forstliche Betriebsplanung Eingang finden soll.

 

§ 4 Verbote

 

(1) In dem Naturschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Schutzgebietes oder seiner Bestandteile, zu einer nachhaltigen Störung oder zu einer Beeinträchtigung der wissenschaftlichen Forschung führen können.

 

(2) Insbesondere ist verboten:

1.         bauliche Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung zu errichten oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen durchzuführen, Sport-, Spiel- oder Erholungseinrichtungen zu schaffen sowie Einfriedigungen jeder Art einschließlich Mauern, Hecken und Zäune zu errichten;

2.         Straßen, Wege, Plätze oder sonstige Verkehrsanlagen anzulegen, Leitungen zu verlegen oder Anlagen dieser Art zu verändern;

3.         die Bodengestalt zu verändern;

4.         Entwässerungs- oder andere Maßnahmen vorzunehmen, die den Wasserhaushalt des Gebiets entgegen dem Schutzzweck verändern;

5.         Abfälle oder sonstige Gegenstände zu lagern;

6.         Plakate, Bild- oder Schrifttafeln aufzustellen oder anzubringen;

7.         neu aufzuforsten;

8.         Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen, zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören;

9.         Tiere einzubringen, wildlebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester oder sonstige Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten dieser Tiere freizulegen, zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören;

10.      die Art der bisherigen Grundstücksnutzung entgegen dem Schutzzweck zu ändern;

11.      zu zelten, außerhalb der ausgewiesenen Feuerstellen Feuer zu machen und zu grillen, zu lagern, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge oder Verkaufsstände aufzustellen;

12.      das Schutzgebiet an den Ufern, in Hochstauden und Naßwiesen ganzjährig und auf den übrigen Wiesen zwischen dem 1. März und 1. Oktober außerhalb der Wege zu betreten oder zu befahren;

13.      im Schutzgebiet außerhalb der Fahrwege zu reiten;

14.      außerhalb der Wege Hunde frei laufen zu lassen;

15.      den geschützten Bereich außerhalb der Fahrwege mit Fahrrädern, insbesondere mit Mountain-Bikes zu befahren;

16.      ohne zwingenden Grund Lärm, Luftverunreinigungen oder Erschütterungen zu verursachen;

17.      Düngemittel und Pflanzenschutzmittel auszubringen;

18.      Dauergrünland in Ackerland umzubrechen;

19.      Modellboote zu Wasser zu bringen und Luftfahrzeuge, insbesondere Luftsportgeräte und Flugmodelle zu starten oder zu landen;

20.      Störungen an den Lebens-, Brut- und Wohnstätten wildlebender Tiere, insbesondere durch Fotografieren, Filmen, das Betreiben von Tonwiedergabegeräten oder ähnlich Handlungen zu verursachen;

21.      fließende oder stehende Gewässer anzulegen, zu beseitigen oder zu ändern;

22.      fremdländische Gehölze anzupflanzen oder Formhecken anzulegen.

 

§ 5 Zulässige Handlungen

 

§ 4 gilt nicht:

  1. für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß keine Wildäcker angelegt werden dürfen, keine Kirrungen im Bereich von Feuchtgebieten und an den offenen Wasserflächen und deren Ufervegetation keine Jagdhundausbildungen durchgeführt werden dürfen;

2.   für die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, die Waldflächen im Sinne des Schutzzweckes naturnah und standortgerecht zu bewirtschaften. Nicht standortgerechte Nadelbaum-Bestockungen sollen langfristig in stabile Mischwaldbestände umgebaut werden.
§ 4 der Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) vom 27. Juli 1988 (BGBl. I S. 1196) in der jeweils gültigen Fassung bleibt unberührt;

3.   für die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art, im bisherigen Umfang und in bisheriger Intensität mit der Maßgabe, daß für entfernte Obstbäume neue Obsthochstämme gepflanzt werden und daß keine Düngemittel - ausgenommen Festmist - und nur biologische Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden;
§ 4 der Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) vom 27. Juli 1988 (BGBl. I S. 1196) in der jeweils gültigen Fassung bleibt unberührt;

4.   für die ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei mit der Maßgabe, daß in allen Gewässern ein Fischbesatz nur mit Zustimmung des Regierungspräsidiums erfolgen kann. Ein Fischbesatz in die Stillgewässer ist ausgenommen. Zur Vermeidung eines übermäßigen Fischbestandes in den Stillgewässern ist die Fischerei im Sinne von § 14 Abs. 1 Fischereigesetz zulässig. Standortfremde Fische sind zu beseitigen;

5.   für die sonstige bisher rechtmäßigerweise ausgeübte Nutzung der Grundstücke sowie der rechtmäßigerweise bestehenden Einrichtungen in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang sowie deren Unterhaltung und Instandsetzung;

6.   für die bestimmungsgemäße Nutzung, Unterhaltung und Instandsetzung der Straßen, Gewässer und Wege, sonstiger Ver- und Entsorgungsanlagen sowie Fernmeldeanlagen;

7.   für das Betreten der Ufer zu Lehrzwecken;

8.   für Pflegemaßnahmen, die von der höheren Naturschutzbehörde oder der von ihr beauftragten Stelle - im Wald im Einvernehmen mit den zuständigen staatlichen Forstamt - veranlaßt werden;

9.   für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen.

 

§ 6 Befreiungen

 

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 NatSchG Befreiung erteilt werden.

 

§ 7 Ordnungswidrigkeiten

 

(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2, 3 und 4 verbotenen Handlungen vornimmt.

 

(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 33 Abs.2 Nr.4 des Landesjagdgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 und § 5 Nr. 1 die Jagd ausübt.

 

§ 8 Inkrafttreten

 

(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Auslegungsfrist in Kraft.

 

(2) Gleichzeitig treten die Verordnungen über das Landschaftsschutzgebiet »Waldenbuch-Steinenbronn« im Landkreis Tübingen vom 30. August 1967 (Schwäbisches Tagblatt vom 4. September 1967), im Landkreis Reutlingen vom 1. Dezember 1961 (Reutlinger Amtsblatt vom 2. Dezember 1961) und im Landkreis Esslingen vom 1. Dezember 1961 (Böblinger Bote vom 2. Dezember 1961), sowie die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet »Waldenbuch-Steinenbronn« im Landkreis Böblingen vom 2. Oktober 1989 (Filder-Zeitung vom 16. Februar 1990) soweit sie sich auf den Geltungsbereich dieser Verordnung beziehen, außer Kraft.

 

TÜBINGEN, den 23. Februar 1995

DR. GÖGLER