1.212 Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales

 

Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Naturschutzgebiet »Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales« vom 21. Dezember 1995 (GBl. v. 29.02.1996, S. 148).

 

Auf Grund von §§ 21 und 58 Abs. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) in der Fassung vom 29. März 1995 (GBI. S. 385) wird verordnet:

 

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

 

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Städte Geislingen an der Steige und Donzdorf sowie der Gemeinde Böhmenkirch, Landkreis Göppingen, werden zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales«.

 

§ 2 Schutzgegenstand

 

(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von rund 1331 ha. Es umfaßt auf dem Gebiet der Städte Geislingen an der Steige und Donzdorf sowie der Gemeinde Böhmenkirch ganz oder teilweise folgende Gewanne:

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Geislingen,
Gewanne Frauenhalde, Steiniger Berg, Lagerhalde, Schloßhalde, Am Weilener Berg, Ödenturmhalde, Hasentäle, Hofstetter Berg, Galgenberg, Mühlentäle;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Geislingen, Flur 1 (Altenstadt),
Gewanne Längental, Eichhalde, Heulauch, Lehenhalde, Augstall, Bärenstall, Im Längental, Am Stöttener Berg;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Eybach,
Gewanne Äußerer Düttenloh, Innerer Düttenloh, Ebene, Pfingsthalde, Schloßhalde, Am Schloßberg, Düttenloh, Längental, Längenhalde, Bühl, Minderreute, Vogelberg, Roggenhalde, Roggental, Röshalde, Schlegelsberg, Auchertweide, Schneckenberg, Mühlhalde, Donzenhalde, Donzental, Heiligenhalde, Salpeterburren;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Weiler, Flur 1 (Hofstett am Steig),
Gewanne Blockhau, Flins, Turmäcker;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Stötten,
Gewanne Katharinenhalde, Hintere Börme, Hintere Berme, Vordere Berme, Hundsruck, Anwand, Hart, Längental, Schattenegert, Kreuzhäule;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Waldhausen,
Gewann Roggensteinbreite;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Weiler,
Gewann Rackenhalde;

Stadt Donzdorf, Gemarkung Donzdorf,
Gewann Loh;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Schnittlingen,
Gewanne Teichle, Tiefental, Kuchersteich, Breite, Diensthalde;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Steinenkirch,
Gewanne Gaggental, Roggental, Kohlhalde, Hanfreute, Unter Trasenberg, Auchtbühl, Stellhecke, Büchelesgarten, Eselrain, Ravenstein, Schloßhalde, Sinnwang, Steighau, Fronhalde, Steigäcker, Sinnburg, Steighalde, Ob dem Magentäle, Tannenhau, Schenkengärtle, Magentäle, Eichäcker, Pfergelstein, Flattertasche, Hahnenkamm, Beim Zillerforst, Weitenberg, Roggenstein;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Treffelhausen,
Gewanne Hart, Burren, Alte Reute, Kuchhalde, Zirch, Hürbenloh.

Die von dem Naturschutzgebiet umfaßten Flurstücke sind in der als Anlage 1 beigefügten Flurstücksliste mit dem Stand vom 1. Februar 1993 aufgeführt. Diese ist Bestandteil der Verordnung.

 

(2) Das Schutzgebiet ist in einer Übersichtskarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 17. November 1995 im Maßstab 1:25000 schwarz umgrenzt und rot angeschummert sowie in einem Flurkartensatz des Regierungspräsidiums Stuttgart, bestehend aus fünf Teilkarten, vom 17. November 1995 im Maßstab 1:5000 schwarz umgrenzt und rot angeschummert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit den Anlagen I und II sowie den Karten wird beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart, beim Landratsamt Göppingen in Göppingen und beim Bürgermeisteramt Geislingen in Geislingen an der Steige auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.

 

(3) Die Verordnung mit den Anlagen I und II sowie den Karten ist nach Ablauf der Auslegungsfrist bei den in Absatz 2 Satz 3 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt,

 

§ 3 Schutzzweck

 

Schutzzweck ist die Erhaltung und Förderung

a)   der äußerst vielfältigen, ökologisch hochwertigen Landschaft mit verschiedenen naturnahen Waldtypen, zahlreichen Schluchtwäldern und Klingen, Quellen, Bächen, Höhlen und Felsen, Waldsäumen, Hecken, Streuobstwiesen und Feuchtwiesen,

b)   der trockenwarmen Standorte des Eybtales und von Teilen des Längen- und Rohrachtales in ihrem weitgehend naturnahen Zustand und mit ihren geomorphologischen Ausbildungen,

c)   der vernetzten Lebensräume einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, insbesondere einer großen Anzahl bedrohter Arten der »Roten Liste«,

d)   des besonders naturnahen, reizvollen und typischen Landschaftsbildes.

 

§ 4 Verbote

 

(1) In dem Naturschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Schutzgebietes oder seiner Bestandteile, zu einer nachhaltigen Störung oder zu einer Beeinträchtigung der wissenschaftlichen Forschung führen können.

 

(2) Insbesondere ist verboten:

1.      bauliche Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung zu errichten oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen durchzuführen;

2.      Straßen, Wege, Plätze oder sonstige Verkehrsanlagen anzulegen, Leitungen zu verlegen oder Anlagen dieser Art zu verändern;

3.      die Bodengestalt zu verändern, insbesondere durch Abgrabungen, Auffüllungen oder Aufschüttungen;

4.      Mauern, Zäune oder ähnliche Einfriedigungen zu errichten;

5.      Entwässerungs- oder andere Maßnahmen vorzunehmen, die den Wasserhaushalt des Gebiets verändern sowie Gewässer zu verunreinigen oder sonstige Maßnahmen durchzuführen, die die Wasserqualität nachteilig verändern;

6.      Abfälle, Erdaushub oder sonstige Gegenstände zu lagern;

7.      Plakate, Bild- oder Schrifttafeln aufzustellen oder anzubringen;

8.      Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen, zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören;

9.      Tiere einzubringen, wildlebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester oder sonstige Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten dieser Tiere zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören;

10.   die Art der bisherigen Grundstücksnutzung entgegen dem Schutzzweck zu ändern, insbesondere Dauergrünland in Äcker umzubrechen;

11.   zu zelten, zu lagern, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge oder Verkaufsstände aufzustellen;

12.   Stätten oder Einrichtungen für Sport und Spiel oder sonstige Erholungseinrichtungen zu schaffen;

13.   auf Heideflächen Dünger oder Chemikalien einzubringen;

14.   ohne zwingenden Grund Lärm, Luftverunreinigungen oder Erschütterungen zu verursachen;

15.   außerhalb von eingerichteten und gekennzeichneten Feuerstellen Feuer anzumachen;

16.   das Gebiet mit Fahrzeugen, die nicht der land- oder forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung der Grundstücke dienen, zu befahren;

17.   das Gebiet außerhalb befestigter, mindestens 2 m breiter Wege mit Fahrrädern zu befahren;

18.   außerhalb befestigter, mindestens 2 m breiter Wege Ski zu fahren, außer auf den vorhandenen Loipen;

19.   Hunde unangeleint und außerhalb der Wege laufen zu lassen;

20.   außerhalb der in den Flurkarten braun angelegten Straßen und Wege zu reiten; das Befahren dieser Straßen und Wege mit bespannten Fahrzeugen ist nur auf befestigten Abschnitten zulässig;

21.   zu klettern oder die Felsen einschließlich der Felskopfbereiche zu betreten; dieses Verbot gilt nicht für das Klettern und Betreten an den in Anlage II zu dieser Verordnung genannten Felsen nach Maßgabe der dortigen Bestimmungen; die Anlage II ist Bestandteil der Verordnung;

22.   Höhlen mit Fackeln oder anderen rauchenden Lichtquellen zu begehen, dort Gesteins- oder Tropfsteinbildungen zu entfernen oder zu beschädigen sowie Höhlen zu bemalen, zu verschmutzen oder darin Lärm zu verursachen und überwinternde Höhlentiere zu stören;

23.   Luftfahrzeuge, insbesondere Luftsportgeräte und Flugmodelle, zu starten oder zu landen;

24.   Modellboote zu Wasser zu bringen.

 

§ 5 Zulässige Handlungen

 

§ 4 gilt nicht:

  1. für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd mit der Maßgabe, daß
    a) im Bereich der Feucht- und Magerwiesen keine Kirrungen, Futterstellen, Wildäcker, Salzlecken oder Hochsitze errichtet werden,
    b) im übrigen Bereich Hochsitze nur landschaftsgerecht und aus naturbelassenen Hölzern erstellt werden;

2.   für die ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei mit der Maßgabe, daß keine nicht heimischen Fisch- oder Krebsarten eingebracht werden;

3.   für die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß
a) die bisherige Grundstücksnutzung nicht geändert, insbesondere kein Dauergrünland umgebrochen wird,
b) nur auf aufnahmefähigen Böden gedüngt wird,
c) der vorhandene Obstbaumbestand erhalten und für einzelne abgängige Obstbäume innerhalb eines Jahres auf demselben Grundstück ein hochstämmiger Obstbaum nachgepflanzt wird,
d) neue landwirtschaftliche Erschließungswege im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium Stuttgart angelegt werden;

4.   für die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß
a) in der Talsohle des Felsentales die Holzmähder zu erhalten sind,
b) auf den Steilhängen und in der Talsohle die naturnahe standortgerechte Laubbaumbestockung erhalten und gefördert und dabei Naturverjüngung angestrebt wird, wobei Ergänzungen durch andere standortgerechte Laubbäume und durch Eiben möglich sind,
c) die Waldbestände auf den in den Flurkarten mit einer strich-punktierten Linie abgegrenzten Bereichen naturnah und standortgerecht bewirtschaftet werden, die Flächen sind zusätzlich orange angeschummert,
d) die Eibenverjüngung durch Naturverjüngung oder durch Pflanzung autochthoner Exemplare (mit Ausnahme des hinteren Geislinger Längentales) zu fördern ist,
e) neue forstwirtschaftliche Erschließungswege im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidiums angelegt werden,
f) Maßnahmen durchgeführt werden können, die zur Abwehr einer Gefahr für den im Schutzgebiet gelegenen Wald oder angrenzender Waldgebiete erforderlich sind, insbesondere bei Waldbränden oder erheblichem Schädlingsbefall, und mit der Zielvorstellung, daß die vorhandenen Nadelbaumbestände in naturnahe, standortgerechte Laubbaumbestände umgebaut werden;

5.   für die sonstige, bisher rechtmäßigerweise ausgeübte Nutzung der Grundstücke, Gewässer, Straßen und Wege sowie der rechtmäßigerweise bestehenden Einrichtungen in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang sowie deren Unterhaltung und Instandsetzung;

6.   für Pflegemaßnahmen, die von der höheren Naturschutzbehörde oder der von ihr beauftragten Stelle im Wald im Einvernehmen mit dem zuständigen Staatlichen Forstamt - angeordnet werden;

7.   für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen.

 

§ 6 Schutz- und Pflegemaßnahmen

 

Schutz- und Pflegemaßnahmen werden in einem Pflegeplan oder durch Einzelanordnung der höheren Naturschutzbehörde - im Wald im Einvernehmen mit dem zuständigen Staatlichen Forstamt - festgelegt.

 

§ 7 Befreiungen

 

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann das Regierungspräsidium als höhere Naturschutzbehörde nach § 63 NatSchG Befreiung erteilen.

 

§ 8 Meldepflicht

 

Schäden im Naturschutzgebiet sind von den Grundstückseigentümern oder den sonstigen Berechtigten unverzüglich dem Landratsamt als untere Naturschutzbehörde unmittelbar oder über die Gemeinde mitzuteilen.

 

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

 

Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 in Verbindung mit § 5 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.

 

§ 10 Inkrafttreten

 

(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Auslegungsfrist in Kraft.

 

(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Verordnungen des Regierungspräsidiums Stuttgart über die Naturschutzgebiete »Magentäle« vom 7.Juni 1978 (GBI. S. 380), »Teufelsküche« vom 6. August 1981 (GBI. S. 480), »Felsental« vom 20. Januar 1982 (GBI. S. 520) außer Kraft.

Gleichzeitig treten die Verordnungen

des Landratsamtes Geislingen über die Landschaftsschutzgebiete
»Eybtal« vom 9. August 1937 (Geislinger Zeitung vom 16. August 1937),
»Eibenhalde im Magental« vom 2.November 1937 (Geislinger Zeitung vom 6. November 1937),

des Landratsamtes Göppingen über das Landschaftsschutzgebiet
»Sommerschafweide südlich Steinenkirch« vom 27. Juni 1939 (»Hohenstaufen« vom 6. Juli 1939),

des Landratsamtes Göppingen über die Naturdenkmale Nrn.
7/23, 7/32, 7/33, 7/34, 7/49, 7/52, 7/53, 7/54, 18/1, 18/7, 18/8, 18/23, 18/24, 18/28, 18/34, 18/43, 18/45, 18/46, 18/51, 18/52, 18/53, 18/60, 18/61, 18/62, 18/ 63

für den Geltungsbereich dieser Verordnung außer Kraft.

 

STUTTGART, den 21. Dezember 1995

DR. ANDRIOF

 

Anlage I

 

zu § 2 Abs. 1 der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Naturschutzgebiet »Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales« vom 21. Dezember 1995

Verzeichnis der Flurstücke im Naturschutzgebiet nach dem Stand vom 1. Februar 1993:

Landkreis Göppingen

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Geislingen
4 Weg, 7/1 teilweise (tw) (K 1441 Weiler Straße), 57 Weg tw, 58 Weg, 59 Weg, 1082/1-/4, 1082/6 (K 1400), 1083/1, 1083/2, 1123/1 Weg tw, 1139, 1152/2, 1153 tw, 1154/1 tw, 1154/2 Weg tw, 1154/3 tw, 1154/4-/6,1155/1, 115515, 1155/6, 1170, 1207/1, 1207/3, 1208/1, 1208/2 tw, 1208/3, 1209 tw (alte Weiler Steige), 1336-1339;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Geislingen, Flur 1 (Altenstadt)
1502 Weg, 1509 Weg, 1521 Weg tw, 1552 Weg, 1559 Weg tw, 1572 Weg, 1577, 1582, 1583, 1595, 1596, 1598, 1600, 1601, 1602/1-/4, 1603/1-/5, 1604-1606, 1610/1, 1610/2, 1611/1, 1611/2, 1612, 1613, 1614, 1615/1-/3, 1615/4 Weg, 1615/5 (K 1400), 1619/2, 1746 tw;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Eybach
42, 64/2, 65 tw, 77 tw (Eyb), 81 tw (Mühlbach), 125/1, 125/2,126-129,130 Weg tw, 214 Weg, 222, 223, 224/1-/3, 225/1, 225/2, 226/1, 226/2, 227, 228/1-/4, 229, 230, 251/1 tw, 251/3 mit Gebäude Bühl 1, 252, 253/1-/3, 254-256, 257/1, 257/2, 258/1, 258/2, 259-264, 269, 269/1, 271, 272/1, 272/2, 273, 274/1, 276 tw, 277 tw, 278 mit Gebäude 2, 279/2, 279/3 mit Gebäude Unterroggenmühle 3, 280, 281 (L 1222), 282-285, 286/1, 286/2 mit Gebäude Roggental 5, 287 (K 1449), 288, 289/1 mit Gebäude Roggental 4, 289/2, 289/3 mit Gebäude Roggental 2, 289 /4 mit Gebäude Roggental 3, 290, 292 Weg tw, 295 Weg, 297 tw (L 1221), 297/3, 298 (L 1221), 299 (L 1221), 307 tw, 310 tw, 314 (Bach) tw, 316, 317 (Bach), 319 (Bach), 346 tw, 347, 348 tw (Längetlesbach), 353 Weg tw, 355 (K 1400), 359 Weg, 361 Weg tw, 366 tw (L 1164), 368/2 tw, 369/1 tw, 369/2, 370/1-/4, 371, 372, 373, 373/1, 375 tw, 376/1 tw, 376/2 Weg tw, 376/3 Weg, 377, 378/1, 378/2 Weg;

Stadt Geislingen a. d. SI., Gemarkung Weiler, Flur 1 (Hofstett am Steig)
58/1, 178/1 tw, 178/4 (Galgenbergweg), 182 Weg tw;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Stötten
239, 329 Weg tw, 330-332, 425, 426, 436, 437 Weg, 438, 438/1 Weg, 439, 440, 440/1 Weg, 441-446, 454, 1279, 1281, 1282/1-/6, 1426/1, 1426/2 Weg, 1427, 1459, 1460, 1461 Weg;

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Waldhausen
296 tw mit Gebäude 1, 297, 298 Weg tw, 299, 300, 301 tw (Roggensteige);

Stadt Geislingen a. d. St., Gemarkung Weiler
160/2, 165, 584;

Stadt Donzdorf, Gemarkung Donzdorf
2582;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Schnittlingen
51 Weg tw, 287-292, 293 Weg, 294, 295, 297-301, 303, 308 Weg tw, 318, 319, 321 Weg tw, 322-324, 934 tw, 934/1 Weg, 1055;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Steinenkirch
84, 85/4, 86 tw (L 1221), 131, 132, 133 mit Magentäle 1, 134-136, 138 Weg tw, 139-142, 145 Weg tw, 146, 147, 158, 160 Weg tw, 161, 162, 163 Weg tw, 165-169, 172 Weg tw, 194 Weg tw, 195, 198-201, 220 (K 1449), 221 Weg tw (Alte Steige), 222-224, 225 Weg, 226, 227 Weg, 228, 266-270, 273, 274 Weg, 275, 277 Weg tw, 278-280, 282, 283 Weg tw, 284, 285, 287 Weg, 287/1, 288 Weg, 289 tw, 290 tw, 293 Weg tw, 327, 329 Weg, 330, 331, 332 tw, 373 Weg tw, 381-383, 565 tw, (Zillerforststeige), 566/2, 570 Weg tw, 579, 580, 585-591, 622 Weg tw, 623-625, 626 Weg tw, 627- 630, 645 Weg, 646 Weg tw, 670 Weg tw, 674 tw, 681 tw (Roggensteige), 698, 700, 701 Weg, 702, 703 Weg, 704, 706, 707, 709, 711, 1037/2, 1037/3, 1047 (Eyb), 1048 (Kuchhaldenbach), 1049 tw (Mühlbach), 1050 (Roggensteinbach), 1062, 1063 (Bach), 1065/1, 1065/4, 1066, 1067/1, 1067/2, 1068, 1069/1, 1069/2, 1070, 1071, 1077 Weg, 1078 Weg, 1080, 1081, 1082/1, 1082/2, 1083-1108, 1109/1 Weg, 1109/2, 1110-1112, 1113/143, 1113/5 Weg, 1114, 1115/1, 1115/3, 115/4, 1116/2-/7, 1117, 1119/2, 1120, 1122 Weg;

Gemeinde Böhmenkirch, Gemarkung Treffelhausen
106 (K 1449) tw, 108, 276 tw, 286,287 mit Gebäude Roggental 1, 287/1 Weg, 288, 289 (Eyb), 307, 308 tw, 310, 336 Weg tw, 337 (K 1400) tw, 372, 372/1, 374 Weg tw, 375, 377, 379, 380, 382 Weg, 383-385, 423 Weg tw, 1721 (K 1449),1729/3.

 

Anlage II

 

zu § 4 Abs. 2 Nr. 21 der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Naturschutzgebiet »Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales« vom 21. Dezember 1995.

 

Bestimmungen über das Klettern und Betreten von Felsen im Naturschutzgebiet:

 

Gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 21 der Verordnung ist es verboten, zu klettern oder die Felsen einschließlich der Felskopfbereiche zu betreten. Davon abweichend ist das Klettern und Betreten an den nachstehend aufgeführten Felsen gemäß beiliegender Übersichtskarte im Rahmen der jeweils angeführten Einschränkungen und bei Beachtung der Auflagen zulässig. Kletterveranstaltungen mit kommerziellem Charakter sind nicht gestattet.

 

Felsenname

Einschränkungen

I.   Ravensteine (nördl. 5 Felsen)

Flst. Nr. 222

Gemarkung: Böhmenkirch-Steinenkirch

-Kletterverbot vom 1.Januarbis 31. Juli

-Betretungsverbot der Felsköpfe (umlenken)

II.  Ravensteine (südl. Fels)

Flst. Nr. 222

Gemarkung:Böhmenkirch-Steinenkirch

-Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

-Zugang nur von Bergseite

III.  Donaldstein (ohne lange Wand)

Flst. Nr. 1120

Gemarkung: Böhmenkirch-Steinenkirch

-Kletterverbot vom 1.Januarbis 31. Juli

-Betretungsverbot des linken und mittleren Felskopfes (umlenken)

-Zugang zum Felsfuß nur vom östl. Forstweg über die rechts des Felsens bestehende Rinne

-Felsfuß links vom Einstieg der Route 1 gesperrt

-Grundlage: Kletterführer »Schwäb. Alb«, Band 1, von Lonhard, Frey, Richter, Eller, 4. Auflage 1991

IV.  Donaldstein (südl. Nehenfels)

Flst. Nr. 1120

Gemarkung: Böhmenkirch-Steinenkirch

-Kletterverbot vom 1. Januar bis 31. Juli

-Zugang zum Felsfuß nur über gekennzeichneten Pfad links vom Fels

V.  Gabelfels

Flst, Nr. 1120

Gemarkung: Böhmenkirch-Steinenkirch

-Betretungsverbot der Felsköpfe (umlenken)

-Zugang nur über Pfad, welcher vom Magental kommt, von unten zum Einstieg der Routen 1-5 am linken Felsfuß

-keine neuen Routenerschließungen

-Grundlage: Kletterführer »Schwäb. Alb«, Band 1, von Lonhard, Frey, Richter, Eller, 4. Auflage 1991

VI.  Roggenstein/Roggennadel

a.  Roggenstein

Flst. Nr. 711

Gemarkung: Böhmenkirch-Steinenkirch

-Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

-Zugang nur über das Untere Magental

-Grundlage: Kletterführer » Schwäb. Alb«, Band 1, von Lonhard, Frey, Richter, Eller, 4. Auflage 1991

b.  Roggennadel

Flst. Nr. 711

Gemarkung: Böhmenkirch-

Steinenkirch

-Zugang nur über das Untere Magental

-Grundlage: Kletterführer »Schwäb. Alb«, Band 1, von Lonhard, Frey, Richter, Eller, 4. Auflage 1991

 

 

VII. Lochfels

-Betretungsverbot des unteren Drittels

-Zugang über den gekennzeichneten Pfad

-Zustieg nur von der Bergseite

VIII.Albanusfels

Flst. Nr. 276

Gemarkung: Geislingen-Eybach

-Kletterverbot vom 1. Januar bis 31. Juli

-Zugang nur vom Tal über Pfad zum Felsfuß bzw. Abstieg entlang der rechten Felsseite

-Felsfuß links vom Einstieg der Routen 2 und 3 gesperrt

-Betretungsverbot von Kopf 4 (umlenken von Tour 2 und 3)

-Zugangsweg im Bereich der Rinne zwischen Kopf 2 und 5 ist gesperrt

-keine neuen Routenerschließungen

IX.  Franzosenstein

Flst. Nr. 376 / 1

Gemarkung: Geislingen-Eybach

-Betretungsverbot des Felskopfes und des Bandes (umlenken)

-Zugang zum Felsfuß nur über gekennzeichneten Pfad

X.  Himmelsfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Kletterverbot vom 1. Januar bis 31. Juli

- Zugang nur vom Wanderweg nach Eybach über Pfad zum Felsfuß

Xl.  Kleiner Himmelsfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Kletterverbot vom 1. Januar bis 31. Juli

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- nur rechte Felsseite zum Klettern freigegeben

XII. Spielerwand

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- Zugang nur vom Wanderweg nach Eybach links um den Felsen zum Felsfuß

- Felsfuß rechts vom Einstieg der Route 7/8 gesperrt

- Grundlage: Kletterführer »Schwäb. Alb«, Band 1 von Lonhard, Frey, Richter, Eller, 4. Auflage 1991

XIII. Drehfels Hauptfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot der Felsköpfe (umlenken)

- keine weiteren Routenerschließungen

- Zugang nur vom östl . vorbeiführenden Wanderpfad über gekennzeichneten Pfad zum Felsen

XIV. Drehfels 1. Nebenfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- Zugang nur vom Wanderweg nach Eybach zum Felsfuß

- Aufstieg links und rechts des Felsens gesperrt

XV. Drehfels 2. Nebenfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- klettern nur an der rechten Talwand zwischen Route 12 und 15 erlaubt

- Zugang nur vom Felsfuß des 1. Nebenfelsen

- Grundlage: Kletterführer Pasold: »Klettern auf der östl. Alb«,

XVI. Drehfels 3. Nebenfels

Flst. Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- Zugang nur vom Felsfuß des 2. Nebenfelsen

XVII Östlicher Nebenfels des Anwandfelsen

Fst, Nr. 375

Gemarkung: Geislingen-Eybach

- Betretungsverbot des Felskopfes (umlenken)

- Zugang zum Felsfuß nur von oben links des Felsens

XVIII Löwin Hauptfels und kleine Löwin

Flst. Nr. 1154/1

Gemarkung: Geislingen

- Zugang zum Felsfuß nur über gekennzeichneten Pfad