4.304 Scharlenbachtal-Hofwald

Verordnung des Regierungsprsidiums Tbingen ber das Naturschutzgebiet Scharlenbachtal-Hofwald vom 10.April 2002 (GBl. v. 10.05.2002, S. 183).

Auf Grund von 21, 58 Abs. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) in der Fassung vom 29. Mrz 1995 (GBl. S. 385), zuletzt gendert durch das Gesetz zur Neuor ganisation der Naturschutzverwaltung und zur nderung des Denkmalschutzgesetzes vom 14. Mrz 2001 (GBl. S. 189) und 28 Abs. 2 des Landesjagdgesetzes (LJagdG) in der Fassung vom 1. Juni 1996 (GBl. S. 369) wird verordnet:

Allgemeine Vorschriften

1 Erklrung zum Schutzgebiet

Die in 2 nher bezeichneten Flchen auf dem Gebiet der Stadt Burladingen, Gemarkung Starzeln, Landkreis Zollernalbkreis, werden zum Naturschutzgebiet erklrt. Das Naturschutzgebiet fhrt die Bezeichnung Scharlenbachtal-Hofwald.

2 Schutzgegenstand

(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Gre von 99,24 ha.

(2) Es umfasst die offenen Bereiche des Scharlenbachtals zwischen der Ortslage von Starzeln und der geschlossenen Waldlage sowie eine Teilflche des Frstlich Hohenzollerischen Hofwalds.

Betroffen sind ganz oder teilweise die Gewanne Brittlinger, Tale, Rain, Hofgarten, Nonnenwiesen, Alt Auchtert, Neu Auchtert, Sulz, uere Sulz, Eichen, Stelle, Lange Brck, berlingerwiesen, Schneithalde, Schlipfe, Unzwang, Mhlacker, Ewiesen und Hofwald der Gemarkung Starzeln.

Der uere Grenzverlauf wird nachstehend im Uhrzeigersinn - beginnend im Norden - wie folgt grob be schrieben. Die aufgefhrten Grenzgrundstcke befinden sich innerhalb des Schutzgebiets, es sei denn, sie sind mit ohne dieses = d oder teilweise = tw gekennzeichnet.

Die Schutzgebietsgrenze durchquert - beginnend ca. 30 m stlich des TP Hembergkopf - das Flurstck (Flst.) Nr. 1202 tw. Sie verluft dann entlang der nrdli chen Grenzen der Flste. Nr. 1187 und Nr. 1186, biegt in Richtung Norden ab und fhrt entlang der westlichen Grenze des Flst. Nr. 604, verluft dann in stlicher Rich tung entlang der nrdlichen Grenzen der Flste. Nr. 603 und 601 und weiter entlang der Flste. Nr. 600-586. Die stliche Schutzgebietsgrenze bilden die Flste. Nr. 586, 584, 562, 561, 508, 506 tw, 505, 510, 490-488, 486-484, 383/3, 383/2 tw, 356, das Gewsser Scharlenbach (Flst. Nr. 1235/2 tw), die Flste. Nr. 352, 282-286, 339, 288-292, 236, 297/1 und 297/2. Die sdliche Schutzgebietsgrenze wird durch die Flste. Nr. 297/2,298, 315 tw, 1160 tw, 1180, 1177 tw (entlang der Wald grenze), 1176 (Weg), 1175, 1172 tw, 1171, 1170 und 1168/2 tw (entlang der Waldgrenze) begrenzt. Die West grenze markieren die Flste. Nr.1195, 1194, 1192, 1193 tw (Weg), 1191, 1190, 1188 und 1187. Weiter verluft die Grenze in nordwestliche Richtung durch das Gewann Hofwald (Flst. Nr. 1201 tw) - begrenzt durch einen Weg d - bis zum Flst. Nr. 1198 od. Die Grenze verluft dann in Richtung Osten entlang der nrlichen Grenze des Flst. Nr. 1201 bis zum Flst. Nr. 1202, durchquert dieses Flst. -entlang des Weges d und fhrt zum Ausgangspunkt zurck.

(3) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer bersichtskarte des Regierungsprsidiums Tbingen vom 23. November 2001 im Mastab 1:25000, kombi niert mit einer Detailkarte im Mastab 1: 2500, mit durchgezogener roter Linie eingetragen. Die rote Bandierung ist Teil der Schutzgebietsflche. Die Karte ist Bestandteil dieser Verordnung. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungsprsidium Tbingen und beim Landratsamt Zollernalbkreis in Baiingen auf die Dauer von zwei Wochen, beginnend am Tag nach Ver kndung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur Einsicht durch jedermann whrend der Sprechzeiten ffentlich ausgelegt.

(4) Die Verordnung mit Karte ist nach Ablauf der Ausle gungsfrist bei den in Absatz 3 Satz 4 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann whrend der Sprechzeiten niedergelegt.

3 Schutzzweck

Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung eines viel fltig strukturierten Talraumes mit seinem durch klimati sche, geomorphologische und nutzungsgeschichtliche Voraussetzungen entstandenen Mosaik schutzwrdiger, landschaftstypischer und kulturhistorisch bedeutsamer Biotope als

- Lebens- und Rckzugsraum einer artenreichen und schutzwrdigen Pflanzen- und Tierwelt,

- Landschaftsteil von auerordentlicher landschaftlicher Schnheit,

- wichtiger Bestandteil im lokalen Biotopverbund des oberen Starzeltales,

- Beispiel der extensiv genutzten buerlichen Kultur landschaft des Albvorlandes.

Besonderer Schutzzweck ist im Einzelnen:

- fr das Gesamtgebiet die Erhaltung der wertbestim menden kleinrumigen Standorts- und Strukturvielfalt und der Schutz vor Beeintrchtigungen

- fr die groflchig extensiv genutzten Wiesen die Er haltung und weitere extensive Wiesennutzung

- fr die beweideten Flchen die Erhaltung und weitere Nutzung im Einklang mit den Zielen des Arten- und Biotopschutzes

- fr die kleinflchigen wertvollen Sonderstandorte wie Kalkflachmoore, Hochstaudenfluren, Seggenrieder und Schilfrhrichte die Erhaltung und der Schutz vor Beeintrchtigungen

- fr die Streuobstwiesen die Erhaltung und allmhliche Verjngung der Bestnde

- fr die offenen Hangbereiche der Schutz vor weiterer Verbuschung und Aufforstung

- fr die sdexponierten Wald- und Gebschrnder die Erhaltung als Lebensraum fr nur dort beheimatete Tagfalterarten

- fr den Scharlenbach und seine Zuflsse mit ihren Gehlz- und Hochstaudenbestnden der Schutz vor wasserbaulichen Eingriffen, Verbauungen, Ablagerun gen und Ruderalisierung und die Frderung der natr lichen Fliegewsserdynamik

- fr die Quellen und Stillgewsser die Erhaltung und Verbesserung ihres kologischen Zustandes und der Schutz vor Beeintrchtigung

- fr den Hofwald die Frderung der natrlichen dynamischen Prozesse und seiner weiteren ungestrten Entwicklung.

4 Verbote

(1) In dem Naturschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstrung, Vernderung oder nachhaltigen Strung im Schutzgebiet oder seines Natur haushalts oder zu einer Beeintrchtigung der wissen schaftlichen Forschung fhren oder fhren knnen. Ins besondere sind die in den Abstzen 2 bis 6 genannten Handlungen verboten.

(2) Zum Schutz von Tieren und Pflanzen ist es verboten:

1. Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen, zu entneh men, zu beschdigen oder zu zerstren;

2. Standorte besonders geschtzter Pflanzen durch Auf suchen, Fotografieren, Filmen oder hnliche Handlun gen zu beeintrchtigen oder zu zerstren;

3. Tiere einzubringen, wild lebenden Tieren nachzustel len, sie mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu tten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester oder sonstige Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstt ten dieser Tiere zu entfernen, zu beschdigen oder zu zerstren;

4. wild lebende Tiere an ihren Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtssttten durch Aufsuchen, Fotografieren, Fil men oder hnliche Handlungen zu stren;

5. Hunde frei laufen zu lassen.

(3) Verboten ist es, bauliche Manahmen durchzufhren oder vergleichbare Eingriffe vorzunehmen, wie:

1. bauliche Anlagen im Sinne der Landesbauordnung zu errichten oder der Errichtung gleichgestellte Manah men durchzufhren; dies gilt auch fr Einfriedigungen jeder Art sowie fr Sport-, Spiel- oder Erholungsein richtungen;

2. Straen, Wege, Pltze oder sonstige Verkehrsanlagen anzulegen, Leitungen zu verlegen oder Anlagen dieser Art zu verndern;

3. flieende oder stehende Gewsser anzulegen, zu be seitigen oder zu verndern sowie Entwsserungs- oder andere Manahmen vorzunehmen, die den Wasser haushalt des Gebiets entgegen dem Schutzzweck ver ndern knnen;

4. Plakate, Bild- oder Schrifttafeln aufzustellen oder an zubringen, mit Ausnahme behrdlich zugelassener Beschilderungen.

(4) Bei der Nutzung der Grundstcke ist es verboten:

1. die Bodengestalt zu verndern, insbesondere durch Abgrabungen und Aufschttungen, Sprengungen oder Bohrungen;

2. Art und Umfang der bisherigen Grundstcksnutzung entgegen dem Schutzzweck zu ndern, insbesondere Dauergrnland oder Dauerbrache - auch zur Neuein saat - umzubrechen;

3. neu aufzuforsten, die Entwicklung von Laubholz oder Mischbestnden hin zu Nadelholzreinbestnden aktiv zu frdern, Christbaum- und Schmuckreisigkul turen und Vorratspflanzungen von Struchern und Bumen anzulegen sowie Gehlze aller Art neu zu pflanzen oder auf andere Weise nicht standortheimi sche Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen;

4. Pflanzenschutzmittel, Dngemittel oder Chemikalien zu verwenden;

5. Weidezune, Koppeln und Pferche zu errichten;

6. Feldraine, Hecken, Feldgehlze und -gebsche, Kalk flachmoore, Hochstaudenfluren und Seggenrieder zu beseitigen oder zu beeintrchtigen;

7. Streuobstbume ohne Ersatzpflanzungen mit hoch stmmigen Obstbumen zu entfernen. Die Erhaltung von Totholz ist wnschenswert.

(5) Insbesondere bei Erholung, Freizeit und Sport ist es verboten:

1. das Gebiet auerhalb der befestigten Wege mit Fahr rdern zu befahren;

2. auerhalb der befestigten Wege zu reiten;

3. das Gebiet mit motorisierten Fahrzeugen aller Art zu befahren, ausgenommen Anlieger zur Bewirtschaf tung der Grundstcke;

4. zu zelten, zu lagern, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge oder Verkaufsstnde aufzustellen, Kraftfahrzeuge ab zustellen oder Massenveranstaltungen aller Art (wie Volkswandern, Sportveranstaltungen) durchzufhren;

5. Luftfahrzeuge aller Art zu betreiben, insbesondere das Starten und Landen von Luftsportgerten (z.B. Hn gegleiter, Gleitschirme, Ultraleichtflugzeuge, Sprung fallschirme) und Freiballonen sowie das Aufsteigen lassen von Flugmodellen.

(6) Weiter ist es verboten.

1. Abflle, Dngemittel, Ernterckstnde oder sonstige Gegenstnde zu hinterlassen oder zu lagern;

2. auerhalb von eingerichteten, gekennzeichneten und zugelassenen Feuerstellen Feuer zu machen oder zu unterhalten;

3. ohne zwingenden Grund Lrm, Luftverunreinigungen oder Erschtterungen zu verursachen.

5 Zulssige Handlungen

(1) Fr die landwirtschaftliche Bodennutzung gelten die Verbote des 4 nicht, wenn sie in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang und ordnungsgem im Sinne des Naturschutzgesetzes erfolgt, dabei den Boden pflegt, Erosion und Humusabbau vermeidet, Gewsserrand streifen und Ufer, oberirdische Gewsser und Grundwas ser nicht in ihrer chemischen, physikalischen und biolo gischen Beschaffenheit beeintrchtigt und wild lebenden

Tieren und Pflanzen ausreichenden Lebensraum erhlt. Voraussetzung ist weiter, dass

1. die Bodengestalt - auch kleinflchig - nicht verndert wird;

2. durch neue Entwsserungs- oder andere Manahmen der Wasserhaushalt nicht verndert wird;

3. Grnland oder Brache - auch zur Neueinsaat - nicht umgebrochen wird;

4. Pflanzenschutzmittel auf Grnland oder Brache nicht verwendet werden;

5.Feldraine, Wlle, Hecken, Gebsche, Kalkflach moore, Hochstaudenfluren, Seggenrieder und sonstige landschaftsprgenden Elemente nicht erheblich oder nachhaltig beeintrchtigt werden;

6. Grnland nicht gedngt wird;

7. landwirtschaftliche Erzeugnisse oder andere Wirt schaftsstoffe sowie Feldmieten, Fahrsilos oder hnli che Einrichtungen nicht gelagert oder angelegt werden drfen;

8. die Wiesen in den Gewannen Hofgarten, Rain, Tale, Brittlinger, Nonnenwiesen und Sulz nur ein- bis zweimal jhrlich gemht und nicht gedngt werden (Mhwiesen). Das Mhgut muss innerhalb von zwei Wochen abgerumt und auerhalb des Schutzgebietes verwertet oder entsorgt werden;

9. eine Beweidung des Gebiets nur mit Schafen in Hte haltung erfolgt. Auf den Mhwiesen in den Gewannen Hofgarten, Rain, Tale, Brittlinger, Nonnenwiesen und Sulz ist die Schafbeweidung nur als Nachweide zuls sig. Im Gewann Alt Auchtert ist eine Beweidung ausgeschlossen. Als Pferchflchen drfen nur die in der Karte schraffiert dargestellten Bereiche im Ge wann Stelle genutzt werden.

(2) Fr die. forstwirtschaftliche Bodennutzung gelten die Verbote des 4 nicht, wenn sie in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang ordnungsgem erfolgt und die Grundstze und Ziele des Naturschutzgesetzes sowie den Schutzzweck bercksichtigt. Voraussetzung ist inbeson dere, dass

1. die Steilhnge des Hofwaldes der natrlichen Ent wicklung berlassen werden;

2. auf den brigen Waldflchen auf eine Ausstockung standortsfremder Baumarten hingewirkt wird und die standortsheimischen Waldgesellschaften sukzessive wieder hergestellt werden. Als Ziel ist eine dauer waldartige, ausschlielich auf Naturverjngung basie rende Bewirtschaftung anzustreben;

3. Holzlagerpltze nicht auf vegetationskundlich wert vollen Flchen angelegt werden;

4. die Pflege der Waldrnder und -sume an den An sprchen der hier vorkommenden gefhrdeten Tagfal terarten ausgerichtet wird;

5. bei Durchforstung, Hieb u.a. anfallendes Reisig, Schnittgut oder Holz nicht auf vegetationskundlich wertvollen Freiflchen und Pflanzenstandorten gela gert wird;

6. Tothlzer, Hhlenbume oder Horstbume - unter Be achtung der Verkehrssicherungspflicht - bis zu ihrem natrlichen Verfall erhalten werden.

(3) Fr die Ausbung der Jagd gelten die Verbote des 4 nicht, wenn sie ordnungsgem im Sinne des Natur schutzgesetzes erfolgt. Voraussetzung ist weiter, dass

1. Hochsitze nur auerhalb von trittempfindlichen Berei chen und nur landschaftsgerecht aus naturbelassenen Hlzern errichtet werden;

2. keine Wildcker und keine Futterstellen angelegt wer den;

3. die Schalenwildbestnde so reguliert werden, dass eine Naturverjngung der vorkommenden standorthei mischen Waldgesellschaften ohne technische Schutz einrichtungen mglich ist;

4. keine Tiere eingebracht werden;

5. das Schutzgebiet in Zusammenhang mit der Ausbung der Jagd nur auf befestigten Wegen mit Kraftfahrzeu gen befahren wird, es sei denn, um zur zulssigen Er richtung neuer Jagdeinrichtungen sperriges oder schweres Material zu befrdern oder erlegtes Schalen wild zu bergen.

(4) Fr die Ausbung der Fischerei am Scharlenbach gelten die Verbote des 4 nicht, wenn sie ordnungs gem im Sinne des Naturschutzgesetzes erfolgt. Vor aussetzung ist weiter, dass

1. in dem Fliegewsser ein Besatz allenfalls mit Bach forellen vorgenommen wird und die Kleinfische ge frdert werden;

2. die Fischerei nur von l Person mittels l Handangel ausgebt wird.

(5) Unberhrt bleibt auch die sonstige bisher rechtmi gerweise ausgebte Nutzung der Grundstcke und Ge wsser sowie der rechtmigerweise bestehenden Ein richtungen in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang sowie deren Unterhaltung und Instandsetzung.

(6) Die Verbote des 4 gelten nicht fr Pflege- und Ent wicklungsmanahmen, die von der hheren Natur schutzbehrde angeordnet wurden oder mit deren Zu stimmung durchgefhrt werden.

6 Schutz- und Pflegemanahmen

(1) Schutz- und Pflegemanahmen werden durch die hhere Naturschutzbehrde in einem Pflege- und Ent wicklungsplan oder durch Einzelanordnung festgelegt, fr Waldflchen im Einvernehmen mit dem staatlichen Forstamt.

(2) Genehmigungspflichtige Anlagen, Anpflanzungen oder Aufforstungen, die ohne die erforderliche Gestat tung errichtet bzw. angepflanzt wurden und den Schutzzweck beeintrchtigen, sind zu beseitigen. Ent sprechendes gilt fr Gewssernutzungen, die ohne die er forderliche wasserrechtliche Gestattung erfolgen.

(3) Das Recht, die landwirtschaftliche Nutzung wieder aufzunehmen, die nach dem Auslaufen vertraglicher Bewirtschaftungsbeschrnkungen, Extensivierungs- oder Stilllegungsprogrammen zugelassen ist, besteht fort, soweit nicht diese Verordnung Beschrnkungen auf erlegt.

Schlussvorschriften

7 Befreiungen

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann die hhere Naturschutzbehrde Befreiung erteilen.

8 Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig im Sinne des 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer vorstzlich oder fahrlssig im Natur schutzgebiet nach 4 dieser Verordnung verbotene oder

nach 5 in die Verbote einbezogene Handlungen vornimmt.

(2) Ordnungswidrig im Sinne des 40 Abs. 2 Nr. 7 des Landesjagdgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzge biet vorstzlich oder fahrlssig entgegen 4 oder 5 die Jagd ausbt.

9 Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Aus legungsfrist in Kraft.

(2) Die Verordnung des Landratsamts Hechingen ber das Landschaftsschutzgebiet Oberes Starzeltal mit Zollerberg vom 19. Dezember 1972 tritt fr den Geltungsbereich dieser Verordnung gleichzeitig auer Kraft.

TBINGEN, den 10. April 2002

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