1.141 Alter Neckar

 

Würdigung

 

 

Zusammenfassung (Auszug)

Der Altarm ist streckenweise nicht in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben: der vordere Teil bis zum Kraftwerk wurde durch einen geradlinigen Kanalausbau technisch gestaltet; der untere Teil ist bis heute naturnah geblieben und stellt mit einer 7,5 ha großen Wasserfläche ein im Landkreis einzigartiges Relikt früherer Flußgeschichte dar!

Es bestehen gute Laichmöglichkeiten für Fische und für die Vogelwelt stellt dieses NSG ein wichtiges Rückzugs- und Brutgebiet dar.

 

Gesamttext

 

I. Lage

Das NSG/LSG liegt im „Mittleren Neckarraum" zwischen Esslingen und Plochingen.

Es handelt sich um einen Altarm des Neckars, der als Rest der historischen Flußlandschaft noch erhalten ist.

Das Neckartal in diesem Raum zählt zu den bedeutendsten sozialökonomischen Entwicklungsachsen des Landes Baden-Württemberg und weist einen entsprechenden Siedlungsdruck und hohe Verkehrsfrequenzen auf.

Durch die umgebenden baulichen Nutzungen ergibt sich eine Insellage.

Trotzdem oder gerade deshalb wurde das Gebiet des Altarms mit seinen umgebenden Restflächen im Regionalplan als Teil einer Grünzäsur ausgewiesen, die sich vom Körschtal über das Neckartal bis zu den Hängen und der Hochfläche des Schurwaldes erstreckt.

 

II. Geologie, Böden

Von anthropogenen Ausnahmen abgesehen ist das Ausgangsgestein für die Bodenbildung alluvialen Ursprungs.

Das Ausgangsmaterial stammt aus dem Einzugsgebiet des Neckars, wobei es sich besonders bei den jüngeren Ablagerungen um abgetragene Verwitterungslehme handelt, die bei zeitweiligen Überschwemmungen abgelagert wurden.

Dieser Prozeß ist seit der Kanalisierung des Neckars und seiner Eindeichung für die Neckarinsel abgeschlossen.

Bohrungen ergaben, daß die sandigen-tonigen Ablagerungen in sehr unterschiedlichen Stärken zwischen 60 und 300 cm auftreten.

Es hat sich ein standfester Aueboden entwickelt, das Grundwasser spielt kaum noch eine Rolle.

Die Flächen sind landwirtschaftlich gut nutzbar.

Grünlandzahlen reichen bis 72, Ackerzahlen bis 76.

 

III. Biotopkomplexe

a) Fließgewässer

Der Neckar gehörte bei Altbach früher zur Barbenregion (relativ hohe Schleppkraft des Wassers).

Durch den Ausbau und die Stauhaltung hat er nun eher die Eigenschaften der Brachsenregion mit geringer Fließgeschwindigkeit und Sedimentation.

Wandernde Fischarten sind durch die Zerstückelung des Neckars verdrängt, sofern es sich um strömungsliebende Arten handelt.

Begünstigt werden dagegen Arten der Stillgewässer.

Auch der Alte Neckar weist diese Eigenschaft auf.

Er zeichnet sich durch hohe Produktivität aus, die durch Belastungen mit organischen Substanzen und Aufwärmung verstärkt wird.

Der Alte Neckar kann als sehr fischreich bezeichnet werden.

Es wirkt auf teilweise seltene Vogelarten wie Eisvogel, Graureiher oder Rohrdommel sehr anziehend.

Die Bedeutung des Altarms liegt in seiner Eigenschaft als Brut-, Laich-, Nahrungs- und Rastbiotop für Fische, Amphibien und Wasservögel.

b) Ufer

Der Altarm hat eine Uferlänge von ca. 3000 m, davon weisen ca. 420 m einen mehr oder weniger dichten Schilfgürtel auf, ca. 780 m haben eine Uferhochstaudenflur.

Die übrigen 1800 m sind mit unterschiedlichen Gehölzbeständen bewachsen, die auch häufig eine Krautschicht zuläßt.

Auf einer Länge von ca. 520 m grenzt das Naturschutzgebiet an den Neckar.

Er ist teilweise mit einer Steinschüttung befestigt, die einen Bewuchs mit Röhricht, Stauden und Gehölzen im geringen Umfang aufweist.

Die ca. 3500 m umfassenden Röhrichtbestände, leider mit abnehmender Tendenz, bestehen hauptsächlich aus Schilf, das an besonnten Stellen dicht und wüchsig ist.

Die kleinen und lückigen Röhrichtstreifen insbesondere am Neckar sind stärker mit dem Rohrglanzgras durchsetzt.

Zahlreiche Tierarten haben eine enge Bindung an Röhrichtzonen.

So sind z.B. viele Wirbellose wie Asseln, Spinnen, Laufkäfer u.a. teilweise auf Schilf als Winterquartier angewiesen.

Einige Grabwespenarten haben dort ihren Brutplatz, viele Schmetterlinge ihren Nahrungs- und Lebensraum.

Hechte bevorzugen Schilf zur Laichablage.

Aber auch seltene Vogelarten finden hier gute Biotopeigenschaften, z.B. Teich- und Schilfrohrsänger.

In vielen Uferbereichen des Altneckars finden sich Relikte des ehemaligen Auwalds in teilweise urwaldartigem Zustand.

Sie entsprechen weitgehend dem standortgemäßen Eichen-Ulmen-Silberweidenauwald und sind schon deshalb als besonders wertvoll anzusehen.

Die natürliche Abfolge von der Weichholz- zur Hartholzaue ist durch den Hochwasserdamm auf wenige Meter zusammengeschmolzen, trotzdem aber noch ablesbar.

Die Krautschicht ist artenreich und weitgehend gut ausgebildet.

Leider finden sich auch viele Stickstoffzeiger, die auf wilde Ablagerungen deuten.

Das teilweise auwaldartige Ufergehölz hat wichtige Aufgaben.

Es beschattet das Gewässer und hemmt die Aufheizung, es dient als Ansitz z.B. für den Eisvogel und ist Brutplatz für Pirol und Nachtigall neben vielen weiteren Arten.

Auch für terretrische Arten hat es eine hohe Bedeutung.

Totholz oder im Wasser liegende Äste dienen als Substrat für Aufwuchs und Laich.

c) Stillgewässer

Ein etwa 200 qm großer Tümpel mit wechselndem Wasserstand im Nordosten des Gebiets (Flurstück 623) ist für das Schutzgebiet von großer Bedeutung.

Er dokumentiert den früher auf der Neckarinsel betriebenen Kiesabbau und stellt einen völlig anderen Biotioptyp mit einem anderen Artenspektrum wie der alte Neckar dar.

Es wurde hier die Vemehrung des Wasserfroschs sowie viele Libellenarten beobachtet.

Bis zur teilweisen Auffüllung Ende der 70er Jahre brütete hier regelmäßig der Eisvogel.

Die Fauna steht in enger Wechselbeziehung zum amphibischen und terrestrischen Bereich des alten Neckars.

Auch eine vorübergehende Austrocknung vermindert den Wert nur wenig, da viele Organismen sich diesem Rhythmus anpassen können.

Die Austrocknung von Feuchtgebieten im Jahresverlauf ist in der Natur ein durchaus üblicher Vorgang.

Leider sind einige der umgebenden Sukzessionsstrukturen nicht in das Naturschutzgebiet einbezogen.

d) Ruderalflächen, Brachen

Mit ca. 40 000 qm haben ungenutzte Flächen einen erheblichen Anteil am Schutzgebiet.

Es handelt sich auf etwa 27 000 qm um ausdauernde Ruderalgesellschaften, in denen auch Gehölze aufkommen.

Leider sind auch Neophyten wie Goldrute, Springkraut u.a. eingewandert, die zur Verdrängung anderer Arten führen können.

Die Ruderalflächen zeichnen sich durch einen Reichtum an Blüten- und wärmeliebenden Pflanzenarten aus.

Viele Tierarten, meist Wirbellose, sind auf diese Standorte spezialisiert.

Der Blütenreichtum lockt nicht nur Insekten an, sondern auch Vögel, für die die Samen ein gutes Nahrungsangebot darstellen.

Die verschiedenen Sukzessionsstadien bieten z.B. Vögel wie der Dorn- oder Mönchsgrasmücke geschützte Nistplätze.

Die Grünlandbrache, etwa am Hochwasserdamm oder auf der Aufschüttung, erreicht nicht ganz diese Bedeutung.

Erst bei sehr extensiver Pflege wird das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel gut.

In Altgrasbeständen halten sich Hase und Rebhuhn auf.

Auch einige wertvolle Ackerbrachen weist das Gebiet auf.

e) Landwirtschaftlich genutzte Flächen

Diese teilweise intensiven, teilweise aber auch extensiv genutzten Flächen bereichern die Biotopvielfalt.

Gefunden wurden gefährdete Ackerwildkräuter wie Ackergauchheil und Ackerrittersporn.

Die Ackerflächen in den Gewannen Heugeleswiesen und Eichwiesen werden als Landschaftsschutzgebiet ausgewisen, um als Pufferflächen wirken zu können, wie dies auch im Naturschutzgesetz Baden-Württemberg gefordert wird.

Eine extensivere Nutzung sollte angestrebt werden.

Trotzdem haben sie als Nahrungsangebot und zur Einhaltung von Fluchtdistanzen eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Angrenzende Kleinstrukturen wie eine Klein- und Kleintierzuchtanlage bringen mehr Störungen als Vorteile für das NSG.

f) Gehölzstrukturen

Die Gehölzbestände weisen überwiegend lineare Strukturen auf.

Nur selten werden sie etwas breiter an der Bahnlinie.

Auffallend sind einige uralte Kopfweiden, die als Biotoptyp und auch aus historischer Sicht von Bedeutung sind.

Die Kombination von Baum, Strauch, -Kraut- und Freiflächenvegetation genügt durch ihre Vielfalt einer großen Zahl von Habitatsansprüchen.

Hier leben typische Heckenvögel, Kleinsäuger (Igel, Spitzmaus, Reptilien) u.a.m., die ein gutes Nahrungsangebot an Beeren, Insekten, Samen, Pollen u.ä. vorfinden.

Andere Arten benötigen Bäume und Sträucher als Brutstätte, suchen ihre Nahrung aber in offenen Bereichen, auch auf Ackerflächen!

Dies gilt z.B. für den Turmfalken, Neuntöter, Goldammer u.a.m.

Die reichen Gehölzbestände haben auch eine große Wohlfahrtswirkung für das Kleinklima, die Luftreinhaltung und die Sauerstoffproduktion, was besonders im Verdichtungsraum von Bedeutung ist.

Auch erhöhen sie den ästhetischen Wert der Landschaft.

Das NSG/LSG weist ein großes Spektrum verschiedener Biotoptypen aus, die den in den nachfolgenden Listen dokumentierten biologischen Wert ausmachen.

 

III. Fauna und Flora

Vögel (H. Ellinger)

Die nachfolgenden Artenlisten wurden in den letzten Jahren erstellt und sind aktuell.

Gegenüber früheren Untersuchungen ist leider festzustellen, daß viele seltene Arten nicht mehr nachgewiesen werden konnten.

Dies entspricht aber voll dem allgemeinen Trend und schmälert in keinster Weise die überragende Bedeutung dieses Inselbiotops im Verdichtungsraum.

Nachgewiesen wurden insgesamt 74 Vogelarten mit einer hohen Brutdichte.

Zusammenfassung der Brutvögel im Gebiet: (E=Erfolg, ?=Verdacht)

A. Im Gebiet brütend, aber nicht genau lokalisiert

XX Stockente E,  Rebhuhn ? RL 3,  XX Teichhuhn E,  XX Bläßhuhn E,  Türkentaube ?,  Bachstelze E,  Zaunkönig ?,  Heckenbraunelle E,  Mönchsgrasmücke E,  Klappergrasmücke ?,  Zilpzalp E,  Fitia E,  Grauschnäpper E,  Amsel E,  Blaumeise E,  Gartenbaumläufer ?,  Goldammer E,  X Bachstelze E,  Buchfink E,  Girlitz E,  Grünfink E,..Steiglitz ?,  Federlerche E

B. Im oberen Abschnitt brütend

Rotkehlchen E,  Sumpfmeise - XX An Wasser gebunden,  Feldsperling? - X Bedingt an Wasser gebunden.

C. Im mittleren Abschnitt brütend

Buntspecht E,  Gartengrasmücke ?,  Sommergoldhähnchen ?,  XX Nachtigall E,  Wacholderdrossel ?,  Kohlmeise E,  Goldammer E,  Hänfling E,  Rabenkrähe ?

D. Im unteren Abschnitt brütend

Baumpieper ?,  X Sumpfrohrsänger ?,  XX Nachtigall ?,  Rotkehlchen ?,  Singdrossel ?

Die Reihenfolge der Vogelarten richtete sich im Vorhergehenden nach PETERSON/MOUNTFORT/HOLLOM; ebenso wurden deutschen Vogelnamen diesem Werk entnommen.

Folgende weitere Arten wurden im Sommer 1989 noch im NSG/LSG beobachtet:

Zwergtaucher RL3,  Fasan,  Komoran,  Flußuferläufer RL1,  Graureiher RL3,  Lachmöwe,  Höckerschwan,  Mauersegler,  Reiherente,  Eisvogel RL2,  Mäusebussard,  Grünspecht,  Sperber RL3,  Grauspecht,  Rotmilan RL3,  Buntspecht,  Schwarzmilan RL4,  Wendehals RL3,  Turmfalke,  Rauchschwalbe,  Gebirgsstelze,  Mehlschwalbe,  Schafstelze RL3,                Neuntöter RL2,  Feldschwirl,  Schilfrohrsänger RL1,  Gartenrotschwanz,  Hausrotschwanz,  Sumpfmeise,  Kleiber,  Grauammer,  Rohrammer,  Kernbeißer,  Gimpel,  Haussperling,  Star,  Pirol,  Eichelhäher,  Elster,  Dohle,  Saatkrähe,  Rabenkrähe

RL1: vom Aussterben bedroht

RL2: stark gefährdet

RL3: gefährdet

RL4: potentiell gefährdet

 

Kommentar

Auch unter den eingangs erwähnten Einschränkungen ergeben die vorliegenden Beobachtungsdaten doch ein relativ klares Bild des Vogelbestandes am „Alten Neckar".

Gegnüber der Zusammenstellung von ERTL ist 17 Jahre später ein deutlicher Rückgang aller ans Wasser gebundener Vogelarten deutlich zu erkennen.

Selbst „triviale" Arten wie Stockente, Bläß- und Teichhuhn sind davon betroffen (am Erschreckendsten fiel diese Tatsache bei der Herbstbegehung am 19.11. auf, da die erwarteten größeren Ansammlungen von Wasservögeln fehlten).

Das Verschwinden des Teichrohrsängers ist ein allgemein beobachtetes Phänomen; die Ursachen hierfür kann niemand mit Sicherheit angeben.

Als Lichtblick ist zu erwarten, daß der Eisvogel (Brutgebiet vermutlich an der Körsch) regelmäßig zu beobachten ist.

Auch Arten, die zwar nicht ans Wasser gebunden sind, sich aber gerne am Wasser, vor allem mit auwaldartigem Uferbewuchs, aufhalten, sind am „Alten Neckar" heimisch (Zaunkönig, Nachtigall, Sumpfmeise u.a.).

Als Nahrungsreservoir ist der „Alte Neckar" nicht nur für den Eisvogel interessant; Mäusebussard, Sperber, Rotmilan und Schwarzmilan sind öfters auf der Nahrungssuche zu beobachten.

Die Insektenproduktion des Gebiets lockt vor allem Luftjäger wie Mauersegler, Rauch- und Mehlschwalbe und Grauschnäpper an.

Die recht hohe Zahl von 74 registrierten Vogelarten hat ihre Ursache auch darin, daß durch die Wohnbebauung mit Gärten bis ans Gebiet (gemeint ist hier die Gegend nordöstlich des Kulturzentrums) und durch die Kleingartenanlage „Entennest" der Aue-Charakter beeinflußt worden ist.

Damit ist offenbar eine Besiedlung durch Arten gefördert worden, die an und für sich Gärten und Parkanlagen bevorzugen (große Meisen- und Finken-Population).

Diese Veränderung verlief meines Erachtens auf Kosten der ursprünglichen Artenzusamnmensetzung, ist aber leider nicht mehr rückgängig zu machen.

Hervorzuheben ist noch, daß der wenig beachtete Feldsperling häufig im Gebiet zu beobachten war.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Feldsperling demnächst auf der roten Liste zu finden sein, so daß eine rechtzeitige Sicherung derjenigen Biotope mit den letzten Vorkommen ins Auge gefaßt werden sollte.

 

Beurteilung

Auf Grund der hier zusammengestellten Ergebnisse zeigt sich, daß im Naturschutzgebiet „Alter Neckar" gegenüber früheren Berichten ein drastischer Schwund der ans Wasser gebundenen Vogelarten festzustellen ist.

Dies jedoch als Argument gegen die Schutzwürdigkeit des Gebietes anzuführen, erscheint dennoch nicht als gerechtfertigt.

Vielmehr decken sich die Ergebnisse mit dem allgemeinen beobachteten Rückgang dieser (und anderer) Arten.

So sollte paradoxerweise gerade der Rückgang (qualitativ wie quantitativ) die Bemühungen um den Erhalt solcher noch verbliebener Gebiete verstärken (nachträglich künstlich angelegte Feuchtgebiete erfüllen nicht die Erwartungen; die Akzeptanz hält sich in Grenzen; eine Gleichgewichtssituation stellt sich kaum ein, so daß langfristige störende Manipulationen erforderlich sind; sogenannte Ausgleichsmaßnahmen - hier zuschütten, anderswo neu anlegen - sind daher im Grunde abzulehnen).

Ein Wiederaufbau der Populationen von (beispielsweise) Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Gelbspötter, Rohrammer wäre immerhin denkbar, hat sich doch dies in den letzten Jahren auch bei anderen Vogelarten gezeigt (z.B. Neuntöter, Nachtigall, evtl. Eisvogel).

Ohne konsequenten und möglichst großzügigen Biotopschutz als Grundvoraussetzung müssen jedoch alle Bemühungen ins Leere gehen.

Eine nicht zu unterschätzende Bedeutung kommte dem Gebiet „Alter Neckar" durch seine Lage zwischen Schurwald und Filderhöhe zu.

In der völlig ausgeräumten Landschaft des Neckartals stellt das Gebiet das weithin einzige Verbindungsglied zwischen diesen nördlich und südlich liegenden Landschaften dar.

Die heute so gebräuchlichen Schlagwörter „Trittstein" und „Biotopvernetzung" treffen auf das Gebiet in besonderem Maße zu (vor allem auch für Insekten und andere Arthropoden, die in der überwiegenden Mehrzahl nicht so weiträumig mobil sind wie Vögel).

Libellen

Insgesamt konnten im Kartierungsjahr 13 Libellenarten nachgewiesen werden.

Die häufigste und fast während des ganzen Jahres anwesende Libellenart war die Große Pechlibelle (Ischnura elegans v.d.L.).

Die Flugzeiten der einzelnen Arten im gesamten Altarm sind auf Seite 17 graphisch dargestellt.

Excuvien wurden von Ischnura elegans 11 Stück und dem Großen Blaupfeil (Ortetrum cancellatum L.) 3 Stück gefunden.

Die jeweiligen Fundorte sind in den Erfassungslisten in der Spalte „Bemerkung" aufgeführt.

Nach dem neuesten „5. Sammelbericht (1989) der Schutzgemeinschaft Libellen Baden-Württemberg" sind vier der kartierten Arten als „Potentiell gefährdet" (Kategorie 4) eingestuft:

Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta LATR),  Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx splendens HARR.),  Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea L.),  Glänzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica v.d.L.)

Säugetiere

Bisamratte, Feldhase (etwa 40 Ex), Igel, Iltis, Kaninchen, Marder, Maulwurf, Maus (Arten?), Ratte (Arten?), Spitzmaus (Arten?), Wiesel, Wildkatzen (meist verwilderte Hauskatzen).

Angaben von Fledermäusen liegen vor, aber ihr Vorkommen ist nicht sicher.

Amphibien/Reptilien

Der Liste sind Angaben zum Gefährdungsgrad (Rote Liste der in Baden-Württemberg gefährdeten Amphibien und Reptilien; Stand 31.12.1978) zugefügt:

0: ausgestorben oder verschollen

1: vom Aussterben bedroht

2: stark gefährdet

3: gefährdet

4: potentiell gefährdet

Amphibien

Grasfrosch (RL), Wasserfrosch (4)

Reptilien

Ringelnatter (3), Rotwangenschildkröte, Zauneidechse

Fische

Bachforelle, Barbe, Brachsen, Karpfen, Schneider, Döbel, Ukelei, Gründling, Hasel, Plötze, Schleie, Schlammpeitzger, Aal, Wels, Hecht, Flußbarsch, Zander, Rotfeder, Nase.

Pflanzen

Die Liste ist alphabetisch geordnet und in Kräuter, Gräser und Gehölze unterteilt.

Zusätzlich ist die Liste mit den Ökologischen Zeigerwerten von Ellenberg (1974)ausgestattet.

Folgende Werte werden angegeben:

L= Lichtzahl

T= Temperaturzahl

F= Feuchtezahl

R= Raktionszahl

N= Stickstoffzahl

Die Werte werden in Zahlen von 1 bis 9 ausgedrückt, wobei der Wert 1 jeweils das geringste Ausmaß und der Wert 9 (bzw. 12 bei Feuchtezahl; Die Werte 10, 11 u. 12 sind für Wasserpflanzen) jeweils das größte Ausmaß eines Faktors bezeichnet.

Wenn keine Zahl angegeben ist, dann hat die Pflanze auch keinen bestimmten Zeigerwert für den Faktor.

Von den Arten der „Roten Liste" Baden-Württemberg (K.H.HARMS, G.PHILIPPI, S. SEYBOLD) sind nur Pflanzen der Gefährdungskategorie „5" gefunden worden.

Diese sind mit einem Ausrufezeichen in der Liste gekennzeichnet -!-.

Kräuter

Bot. Name  deutscher Name  L T F R N

Achillea millefolium (Schafgarbe 8 4 5), Adoxa moschatellina (Moschuskraut 5 6 7 8), Aegopodium podagraria (Giersch 5 6 7 8), Agrimonia eupatoria (Odermennig 7 6 4 8 4), Ajuga reptans (Kriechender Günsel 6 6 6), Alliaria patiolata (Knoblauchsrauke 5 6 5 7 9), Ameranthus retroflexus (Rauhaariger Fuchsschwanz 9 9 4 9), Anagallis arvensis (Ackergauchheil 6 6 5 6), Anemone nemorosa (Buschwindröschen), Anemone ranunculoides (Gelbes Windröschen 3 6 6 8 8), Angelica sylvestris (Wald-Engelwurz 7 8), Anthemis arvensis (Ackerhundskamille 7 6 4 3 6), Arctium lappa (Große Klette 9 5 5 7 9), Arctium minus (Kleine Klette 5 9), Arctium tomentosum (Filzige Klette 8 5 9 9), Arenaria serpyllifolia (Sandkraut 8 5 4), Artemisia vulgaris (Beifuß 7 6 8), Aster lanceolatus (Lanzettblättrige Aster 7 7 6 8), Ballota nigra (Schwarznessel 8 6 5 8), Barbarea vulgaris (Barbarakraut 8 7 6), Bellis perennis (Gänseblümchen 8 5 5), Caltha palustris (Sumpfdotterblume 7 8), Campanula patula (Wiesenglockenblume 8 5 5 7 4), Capsella bursa-pastoris (Hirtentäschelkraut 7 5), Carex elata (Steife Segge 8 5 10 4), Carduus nutans (Nickende Distel 8 3 8 6), Centaurea jacea (Wiesenflockenblume 7), Centaurea cyanus (Kornblume 7), Centaurea scabiosa (Skabiosenglockenblume 7 3 8 3), Cerastium arvense (Ackerhornkraut 8 4 6 4), Cephalanthera damasonium (Weißes Waldvögelein 2 5 4 7 4), Chaerophyllum bulbosum (Rübenkälberkopf 7 6 7 8 8), Chelidonium majus (Schöllkraut 6 6 5 8), Chenopodium album (Weißer Gänsefuß 4 7), Chrysanthemum tanactum (Rainfarn 8 5 5), Chrysanthemum leucanth (Wiesenmargerite 7 4 3), Cirsium arvense (Ackerkratzdistel 8 7), Cirsium oleraceum (Kohldistel 6 5 7 8 5), Cirsium palustre (Sumpfkratzdistel 7 5 8 4 3), Cirsium vulgare (Gemeine Kratzdistel 8 5 5 8), Cichorium intybus (Wegwarte 9 6 4 8 5), Convolvulus arvensis (Ackerwinde 7 6 4 7), Convolvulus sepium (Zaunwinde 8 6 7 9), Consolida regalis (Ackerrittersporn 6 7 4 8 5), Conyza canadensis (Kan. Katzenschweif 8 4 4), Crepis biennis (Wiesenpippau 6 5 5 6 5), Crepis capillaris (Grüner Pippau 7 6 4 5 3), Cruciata laevipes (Kreuzlabkraut 7 5 6 5 7), Daucus carota (Wilde Möhre 8 6 4 4), Dipsacus fullonum (Wilde Karde 9 6 6 8 5), Epilobium angustifolium (Wald-Weidenröschen 8 5 3 8), Epilobium roseum (Rosenrote-Weidenröschen 7 5 8 8 8), Epilobium hirsutum (Zottiges Weidenröschen 7 5 8 8 8), Equisetum hyemale (Winterschachtelhalm 5 4 6 7 6), Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm 6 6 3), Equisetum palustre (Sumpfschachtelhalm 7 7 3), Erigeron annuus (Einjähriger Feinstrahl), Eupatorium cannabinum (Wasserdost 7 5 7 7 8), Ficaria verna (Scharbockskraut 4 5 7 7 7), Filipendula ulmaria (Mädesüß 7 8 4), Fragaria vesca (Walderdbeere    7 5 6), Galeopsis tetrahit (Gewöhnlicher Hundszahn 7 5 7), Galium aparine (Kletten-Labkraut 7 5 6 8), Galium mollugo (Wiesen-Labkraut 7 5), Geranium robertianum (Ruprechtskraut 4 7), Geranium molle (Weicher Storchschnabel 7 6 3 5 4), Geranium pratense (Wiesen-Storchschnabel 8 5 5 8 7), Geranium sylvaticum (Wald-Storchschnabel 6 4 6 6 7), Geum urbanum (Echte Nelkenwurz 4 5 5 7), Glechoma hederacea (Gundermann 6 5 6 7), Heracleum sphondylium (Herkuleskraut 7 5 5 8), Helianthus tuberosus (Topinambur 9 7 6 7 6), Humulus lupulus (Hopfen 7 6 8 6 8), Hypericum perforatum (Echtes Johanniskraut 7 4), Impatiens glandulifera (Indisches Springkraut 5 7 8 7 7), Iris germanica (Deutsche Schwertlilie 7 10 7), Knautia arvensis (Wiesen-Knautie 7 5 4 3), Knautia dipsacifolia (Wald-Knautie 3 6 6), Lamium album (Weiße Taubnessel 7 5 9), Lamium galeobdolon (Gelbe Taubnessel 3 5 5 7 5), Lamium maculatum (Gefleckte Taubnessel 4 6 7 8), Lamium purpureum (Rote Taubnessel 7 5 7), Lactuca serriola (Kompaß-Lattich 9 7 4 4), Lapsana communis (Rainkohl 5 5 7), Leontodon hispidus (Rauher Löwenzahn 8 4 3), Linaria vulgaris (Gewöhnliches Leinkraut 8 5 3 7 3), Linum carthaticum (Wiesen-Lein 7 1), Lotus corniculatus (Hornklee 7 4 7 3), Lysimachia nummularia (Gelbweiderich 4 6 6), Lycopus europaeus (Ufer-Wolfstrapp 7 6 9 7), Lythrum salicaria  (Blutweiderich 7 5 8 7), Matricaria discoidea (Strahlenlose Kamille 8 5 5 7 8), Medicago lupulina (Hopfenklee 7 5 4 8), Medicago sativa (Luzerne 8 5 3 9 3), Mentha aquatica (Wasserminze 7 5 9 7 4), Mentha longifolia (Roßminze 7 5 8 8 8), Melandrium album (Weiße Lichtnelke 8 4 7), Melandrium rubrum (Rote Lichtnelke 6 7 8), Melilotos albus (Weißer Steinklee 9 6 3 7 3), Melilotus officinalis (Gebräuchlicher Steinklee 8 5 3 8), Myosotis arvensis (Acker-Vergißmeinnicht 6 5 5 6), Oenothera biennis (Nachtkerze 9 7 3 4), Onobrychis viciifolia (Futter-Esparette 8 7 3 8 3), Ononis spinosa (Hauhechel 8 6 7 3), Papver rhoeas (Klatschmohn 6 6 5 7 6), Pastinaca sativa (Pastinak 8 6 4 8 5), Petasites officinalis (Pestwurz 7 5 8 7 8), Plantago lanceolata (Spitzwegerich 6), Plantago major (Breitwegerich 8 5 6), Plantago media (Mittlerer Wegerich 7 4 8 3), Polygonum lapathifolium (Ampfer-Knöterich 6 6 7 8), Polygonum aviculare (Vogelknöterich 7), Polygonum persicaria (Floh-Knöterich 6 5 3 7), Potentilla anserina (Gänsefingerkraut 7 5 6 7), Potentilla erecta (Blutwurz 6 2), Potentilla reptans (Kriechendes Fingerkraut 6 6 6 7 5), Prunella vulgaris (Kleine Brunelle 7 4), Ranunculus acris (Scharfer Hahnenfuß 7), Ranunculus bulbosus (Knolliger Hahnenfuß 8 6 3 7 3), Ranunculus repens (Kriechender Hahnenfuß 6 7), Reseda lutea (Wilde Resede 7 6 3 8 4), Reseda luteola (Färberresede 8 7 3 9 3), Raphanus raphanistrum (Hederich 6 5 4 5), Rhinanthus minor (Kleiner Klappertopf 7 2), Rhinanthus alectorolophus (Zottiger Klappertopf 8 4 7 3), Rorippa sylvestris (Wildkresse 6 6 8 8 6), Rubus caesius (Kratzbeere 7 5 7 7 9), Rubus fructicosus (Brombeere), Rumex acetosa (Wiesen-Sauerampfer 8 5), Rumex conglomeratus (Knäuelampfer 8 7 7 8), Rumex crispus (Krauser Ampfer 7 5 6 5), Rumex obtusifolius (Stumpfblättriger Ampfer 7 5 6 9), Salvia pratensis (Wiesensalbei 8 6 4 8 4), Saponaria officinalis (Seifenkraut 7 6 5 7 5), Scrophularia nodosa (Braunwurz 4 5 6 6 7), Senecio erucifolius (Raubenblättriges Greiskraut 7 6 3 8 4), Senecio viscosus (Klebriges Greiskraut 8 6 3 4 5), Senecio vulgaris (Gewöhnliches Greiskraut 7 5 8), Silene vulgaris (Taubenkropf 8 4 7 2), Sinapis arvensis (Ackersenf 7 5 8 6), Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten 7 5 8 8), Solanum nigrum (Schwarzer Nachtschatten 7 6 5 7 8), Solidago canadensis (Kanadische Goldrute 8 7 6), Sonchus arvensis (Acker-Gänsedistel 7 5 5 7), Sonchus (Rauhe Gänsedistel 7 5 6 7 7), Stachys palustris (Sumpfziest 7 5 7 7 7), Stachys sylvatica (Waldziest 4 7 7 7), Stellaria media (Vogelmiere 6 4 7 8), Symphytum officinale (Beinwell 7 6 8 8), Taraxacum officinale (Löwenzahn 7 5 7), Thlaspi arvense (Acker-Hellerkraut 6 5 5 7 6), Trifolium pratense (Roter Wiesenklee 7), Trifolium dubium (Fadenklee 6 6 5 5 4), Trifolium repens (Kriechender Klee 8 7), Tussilago farfara (Huflattich 8 6 8 6), Urtica dioica (Brennessel 6 6 8), Valeriana officinalis (Gebräuchlicher Baldrian 7 8 7 5), Verbascum densiflorum (Großblütige Königskerze 8 6 4 8 5), Verbena officinalis (Eisenkraut 9 5 4 6), Verbascum nigrum (Dunkle Königskerze 7 5 5 7 7), Veronica hederifolia (Efeublättriger Ehrenpreis 6 6 5 7 7), Veronica persica (Persischer Ehrenpreis 6 5 7 7), Viola arvensis (Acker-Stiefmütterchen 5 5), Viola tricolor (Wildes Stiefmütterchen 7 5 6), Viola canina (Hundsveilchen 7 5 4 3 2), Vicia cracca (Vogelwicke 7 5) und Vicia sepium (Zaunwicke 5 7 5)

Gräser

Bot. Name  Deutscher Name  L T F R N

Agrostis stolonifera (Weißes Straußgras 8 6 5), Agrostis tenuisRotes (Straußgras 7 3 3), Agropyron repens (Quecke7 5 8), Alopecurus pratensis (Wiesen-Fuchsschwanz 6 6 6 7), Arrhenatherum elatius (Glatthafer 8 5 5 7 7), Avena pubescens (Flaumhafer 5 4), Bromus erectus (Aufrechte Trespe 8 5 3 8 3), Bromus sterilis (Taube Trespe 7 7 4 5), Carex elata (Steife Segge 8 5 10 4), Carex flacca (Blaugrüne Segge 7 5 6 8), Carex gracilis (Zierliche Segge 7 4 9 6 4), Carex hirta (Rahe Segge 7 6 6 5), Cynosurus cristatus (Kammgras 8 5 5 4), Dactylis glomerata (Knauelgras 7 5 6), Echinochloa crusgalli (Hühnerhirse 6 7 5 8), Festuca arundinacea (Rohrschwingel 8 5 7 7 4), Festuca gigantea (Riesenschwingel 4 5 7 6 6), Festuca pratensis (Wiesenschwingel 8 6 6), Festuca rubra (Rotschwingel), Holcus lanatus (Honiggras 7 5 6 4), Hordeum murinum (Mäuse-Gerste 8 7 4 5), Juncus conglomeratus (Knäuelbinse 8 5 7 4), Lolium multiflorum (Vielblütiger Lolch 7 7 4), Lolium perenne (Ausdauender Lolch 8 5 5 7), Phalaris arundinacea (Rohrglanzgras 7 8 7 7), Phleum pratense (Lieschgras 7 5 6), Phragmites australis (Schilfrohr 7 5 10 7 5), Poa annua (Einjähriges Rispengras 7 6 8), Poa nemoralis (Hain-Rispengras 5 5 5 3), Poa pratensis (Wiesen-Rispengras 6 5 6), Poa trivialis (Gewöhnliches Rispengras 6 7 7), Scirpus sylvaticus (Waldsimse 6 5 9 4 3), Trisetum flavescens (Godhafer 7 5) und Typha latifolia (Breitblättriger Rohrkolben 8 6 10 8)

Gehölze

Bot. Name  Deutscher Name  L T F R N

Acer campestre (Feldahorn 5 7 5 7 6), Acer platanoides (Spitzahorn 4 6), Acer pseudoplatanus (Bergahorn 4 6 7), Aesculus hippocastanum (Roßkastanie), Alnus glutinosa (Schwarzerle 5 5 9 6), Alnus incana (Grauerle 6 4 7 8), Betula pendula (Sandbirke 7), Carpinus betulus (Hainbuche 4 6), Clematis vitalba (Waldrebe 7 7 5 7 7), Cornus sanguinea (Roter Hartriegel 7 5 8); Corylus avellana (Haselstrauch 6 5), Crataegus monogyna (Eingriffeliger Weißdorn 7 5 4 8 3), Evonymus europaeus (Pfaffenhütche 6 5 5 8 5), Frangula alnus (Faulbaum 6 7 2), Fraxinus excelsior (Esche 4 5 7 7), Humulus lupulus (Hopfen 7 6 8 6 8), Ligustrum vulgare (Liguster 7 6 8), Lonicera tartarica (Tartarische Heckenkirsche), Lonicera xyleosteum (Rote Heckenkirsche 5 5 5 7), Populus hybridus (Hybridpappel), Populus alba (Weißpappel 5 8 5 8 6), Populus nigra (Schwarzpappel 5 7 8 7 7), Populus tremula (Zitterpappel 6 5 5), Prunus avium (Vogelkirsche 4 5 5 7 7), Prunus padus (Traubenkirsche 5 8 7 6), Prunus cerasifera (Kirschpflaume), Prunus insititia (Pflaume), Prunus spinosa (Schlehe 7 5), Pyracantha coccinea (Rotdorn), Quercus robur (Stieleiche 7 6), Rhamnus carthaticus (Kreuzdorn 7 5 4 8), Rosa canina (Hundsrose 8 5 4), Rubus caesius (Kratzbeere 7 5 7 7 9), Rubus fructicosus (Brombeere), Salix alba (Silberweide 5 6 8 8 7), Salix caprea (Salweide 7 6 7 7), Salix purpurea (Purpurweide 8  5 8), Salix triandra (Mandelweide 8 5 8 8 5), Salix viminalis (Korbweide 8 6 8 8 u. a. Weiden), Sambucus nigra (Holunder 7 5 5 9), Sorbus aucuparia (Eberesche 6 4), Tilia cordata (Winterlinde 5 5 5), Ulmus laevis (Flatterblume 4 6 8 7 7), Viburnum lantana (Wolliger Schneeball 7 5 4 8 5) und Viburnum opulus (Wasserschneeball 6 5 7 6)

 

IV. Zusammenfassung

Die Ergebnisse der Untersuchung am alten Neckar zeigen deutlich, daß hier im mittleren Neckarraum noch ein einzigartiges Zeugnis der Flußgeschichte und ein wichtiges Rückzugsgebiet für bedrohte Tierarten, insbesondere Vögel, vorhanden ist.

Obgleich die Beeinträchtigungen durch Siedlung, Erholung u.a. nicht unerheblich sind, hat sich ein erstaunlich vielseitiger und reich strukturierter Lebensraum erhalten.