1.258 Muckental

 

Würdigung

 

1 GEBIETSBESCHREIBUNG                                                               2     

   1.1 LAGE, NATURRAUM, GRÖßE                                                              2

   1.2 GEOLOGIE, GEOMORPHOLOGIE, KLIMA, BÖDEN                      2

   1.3 NUTZUNGSGESCHICHTE UND HEUTIGE NUTZUNG                  3

1.4 POTENTIELLE NATÜRLICHE VEGETATION                              4

1.5 BESTEHENDE SCHUTZGEBIETE                                                4

2 SCHUTZWÜRDIGKEIT                                                                      5

   2.1 LEBENSRÄUME UND FLORA                                                      5

      2.1.1 Extensive Wiesen                                                                5 

2.1.2 Kleinseggenriede (Streuwiesen)                                         5

2.1.3 Großseggenriede                                                                 5

2.1.4 Feuchte Hochstaudenfluren                                                 6

2.1.5 Röhricht (Landröhricht)                                                       6

2.1.6 Feuchtgebüsch                                                                     6

2.1.7 Quellfluren, Bach und Wassergräben                                  7

2.1.8 Wasserpflanzen                                                                   7

2.1.9 Verlandungsgesellschaften der Weiher                               7

2.1.10 Waldgesellschaften                                                            8

2.1.11 Zusammenfassung                                                            8

   2.2 FAUNA                                                                                       8

3 SCHUTZBEDÜRFTIGKEIT                                                                 9

4 SCHUTZZWECK                                                                               10

5 VORSCHLÄGE ZUR PFLEGE UND ENTWICKLUNG                         10

6 ZUSAMMENFASSUNG                                                                               11

7 LITERATURVERZEICHNIS                                                              11

8 ANLAGEN                                                                                         12

  8.1 ARTENLISTE DER PFLANZEN (FLORA) NSG "MUCKENTAL "    12

  8.2 ZOOLOGISCHE ARTENLISTE (FAUNA) NSG "MUCKENTAL"      17

 

1 Gebietsbeschreibung

 

1.1 Lage, Naturraum, Größe

Das Naturschutzgebiet "Muckental" liegt im nördöstlichen Teil des Ostalbkreises etwa 6 km

von Ellwangen (Jagst) entfernt, auf dem Gebiet der Gemeinde Ellenberg sowie der Stadt

Ellwangen. Das sich von Norden nach Süden erstreckende Tal befindet sich am Südrand

eines großen Waldgebietes, dem Virngrund, das sich zum Weiler Muckental öffnet. We-

sentliche Bestandteile des Schutzgebietes sind die von Wald umgebenen Neuweiher und

Muckenweiher (Straßenweiher), zwei historische Fischweiher, die die etwa 2 km nördlich im

Muckental entspringende Ellenberger Rot aufstauen. In der Geländesenke dieses Baches

hat sich, an den Muckenweiher anschließend, durch Versumpfung eine Feuchtfläche gebil-

det, die ebenfalls einen beträchtlichen Anteil des Schutzgebietes darstellt. Naturräumlich

gehört dieser Bereich zu den "Pfahlhelm-Rattstädter-Liasplatten", die eine Untereinheit des

Östlichen Albvorlandes bilden. Die Gesamtgröße des Naturschutzgebietes beträgt rund

33,3 ha.

 

1.2 Geologie, Geomorphologie, Klima, Böden

Das Muckental mit dem darin befindlichen Naturschutzgebiet liegt in den Unterjuraflächen

des Albvorlandes auf etwa 490 m ü. NN, in die sich, im Bereich der oberen Ellenberger Rot,

immer wieder Keuperzonen einschalten. Das Tal selbst erinnert zwar mehr an das Keuper-

bergland, ist aber eng mit dem Albvorland verzahnt und wird deshalb diesem zugerechnet.

Im Oberlauf der Ellenberger Rot sind jedoch Unterjura und Knollenmergel abgetragen, was

dazu führt, dass sich Neu- und Muckenweiher in den Stubensandsteinschichten des Keu-

pers befinden. Im Bereich des flachen, von Norden nach Süden ausgerichteten Tälchens

im Muckental wird der Untergrund von Ablagerungen der Talaue gebildet, bei dem es sich

um teils tonig-lehmige, teils sandig-lehmige Senkenfüllungen handelt. Die Hänge des Tales

sind meist steil, aber nicht sehr hoch und ebenso wie die Aue größtenteils bewaldet. Die

darüber liegenden Kuppen sind von Knollenmergel und Schwarzjura a bedeckt, auf die im

Periglazial vermutlich eine geringe Lößauflage aufgeweht wurde.

Die Weiher sind durch die Ausrichtung des Tales in Nord-Südrichtung und die steilen Tal-

hänge gut gegen Wind geschützt. Die Feuchtflächen sind sehr schwach nach Süden und

Südosten exponiert.

Auf den tonig-lehmigen Senkenfüllungen im Ostteil des Feuchtgebietes entwickeln sich,

durch die geringe Wasserdurchlässigkeit dieses Substrats, meist mittelgründige Böden vom

Typ Naßgley (Anmoorgley), wohingegen an den Orten mit sandig-tonigem Untergrund

meist pseudogley- und gleyähnliche Bodentypen zu finden sind. Sind die Partien des stu-

bensandsteins Ausgangsmaterial der Bodenbildung, bilden sich zu großen Teilen mittel- bis

tiefgründige Braunerden, die meist deutliche Kennzeichen einer fortgeschrittenen Podsolie-

rung aufweisen und unter Wald als reine Podsole ausgebildet sein können.

Für das Muckental selbst liegen keine Klimadaten vor, jedoch für das 6 Kilometer entfernte

Ellwangen (430 m). Dort liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei 7,5 ° C. Für den Januar

wird eine durchschnittliche Temperatur von -1,7 ° C, für den Juli 16,9 ° C angegeben

(Dongus 1961 ). Die Niederschläge erreichen in Ellwangen im Jahresmittel 860 mm

(Dongus 1961 ). Durch die bestehende Muldenlage muss im Muckental darüber hinaus mit

vermehrter Früh- und Spätfrostgefahr in Folge Kaltluftflüssen gerechnet werden.

 

1.3 Nutzungsgeschichte und heutige Nutzung

Aus heute noch benutzten Gewannnamen wie "Teich" und "Mühlweiher" ist darauf zu

schließen, dass in früheren Zeiten das Wasser der Ellenberger Rot für einen Fischteich und

den Betrieb einer Mühle aufgestaut wurde. Aus Quellen ist bekannt, dass die Fischzucht vor

allem im Mittelalter, in einer großen Ausdehnung betrieben wurde. Gleichzeitig wurden viele

der Weiher als sogenannte Schwellweiher für Säg- und Mahlmühlen sowie zur Schilfstreu-

gewinnung genutzt. Nach Ablassen eines dritten unteren Weihers im Laufe des 19. Jahr-

hunderts wurde die entstandene Fläche als Wiese zur Streu- und Grundfuttergewinnung

umgewandelt.

Die im Landeseigentum befindlichen Feuchtflächen unterliegen seit Anfang der achtziger

Jahre keiner wirtschaftlichen Nutzung mehr. Sie werden unterschiedlich, entweder ein oder

zweimal jährlich, mit der Maschine oder per Hand gemäht, wobei das Mähgut immer abge-

räumt und zur Kompostieranlage gebracht wird. Manche Teilflächen bleiben auch ohne

Maßnahmen. Der nördlich angrenzende Muckenweiher wurde als Stauweiher zur Fisch-

zucht angelegt und wird mittlerweile von einem Angelverein genutzt. Der Einbau eines

Mönches hatte die Schaffung eines Fischauffangbeckens am östlichen Teil des Erlenwäld-

chens zur Folge.

 

1.4 Potentielle natürliche Vegetation

Entsprechend der potentiell natürlichen Vegetation Baden-Württembergs befindet sich das

Naturschutzgebiet im großräumigen natürlichen Verbreitungsgebiet des Beerstrauch-

Tannenwaldes mit Eiche, Preiselbeere, Kiefer und Fichte (Vaccinio-Abietetum). Wegen der

Auenlage mit durch Grundwasser beeinflussten Standortverhältnissen wird die potentiell

natürliche Vegetation jedoch an dieser Stelle kein Tannen-Elchenwald, sondern eine azo-

nale Gesellschaft aus dem Verband der Auenwälder (Alno-Ulmion) sein. Im Erlenwäldchen

am Nord- und Ostrand des Feuchtgebietes ist dieses Stadium bereits erreicht.

 

1.5 Bestehende Schutzgebiete

Innerhalb des Naturschutzgebietes wurden zuvor schon einzelne Bereiche unter Schutz

gestellt. Als flächenhafte Naturdenkmale wurden sowohl Mucken- als auch Neuweiher im

Sinne eines Tier- und Pflanzenbiotops mit hoher ökologischer Bedeutung ausgewiesen.

Das südlich anschließende Feuchtgebiet ist ebenfalls als flächenhaftes Naturdenkmal in

seiner Funktion als Pflanzenbiotop unter Naturschutz gestellt. Zu diesen dreien wurde zu-

sätzlich eine Linde in der Nähe des Muckenweihers aufgrund Ihrer landschaftstypischen

Kennzeichnung als Naturdenkmal geschützt.

Darüber hinaus stellen Mucken- und Neuweiher sowie das Feuchtgebiet schützenswerte

Biotope nach § 24a NatSchG dar, das unter anderem einen besonderen Schutz von Streu-

wiesen, Röhrichtbeständen, Rieden, seggenreichen Nasswiesen und Weihern gewährleistet.

 

2 Schutzwürdigkeit

 

2.1 Lebensräume und Flora

2.1.1 Extensive Wiesen

In Teilen des Feuchtgebietes besteht noch ein wechselfeuchtes Wirtschaftsgrünland mit

vorherrschend hoch anstehendem Grundwasser. Seine feuchtesten Bereiche zeichnen sich

durch Seggen- und Binsenarten aus. Dieser Biotoptyp hat sich auf Kosten von gemähten

Hochstaudenfluren vergrößert, in dem vereinzelt noch Mädesüß (Filipendula ulmaria) vor-

kommt. Charakterarten dieses Lebensraumes sind die Sumpf-Dotterblume (Caltha pa-

lustris), der Sumpf-Hornklee (Lotus uliginosus), die Kohldistel (Cirsium oleraceum), die

Trollblume (Trollius europaeus) und der Wiesen-Knöterich (Polygonum bistorta). Auffällige

Arten sind die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale), das Wollige Honiggras (Holcus mollis), die

Wald-EngeIwurz (Angelica sylvestris) und der Blut-Weiderich (Lythrum salicaria).

                                    

2.1.2 Kleinseggenriede (Streuwiesen)

Im Nordosten des Feuchtgebietes sind zwei niedrigwüchsige Seggenbestände mit einem

Massenvorkommen von Breitblättrigem Knabenkraut (Oactylorhiza majalis) und Trollblume

(Trollius europaeus) zu beobachten. Es kommen hier sowohl die Arten des Braunseggen-

rieds vor wie Braune Segge (Carex fusca), Grau-Segge (Carex canescens) als auch Arten

der Kalk-Kleinseggenriede Saum-Segge (Carex hostiana, RL3), Gelbe Segge (Carex flava),

Hirsen-Segge (Carex panicea). Weitere auffällige Arten sind die Blutwurz (Potentilla erecta)

und das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium).

 

2.1.3 Großseggenriede

Großseggen gewinnen vor allem an Stellen mit stets guter Wasserversorgung an Konkur-

renzkraft. Im Muckental hat sich ein "kalkarm-mesotrophes Schnabelseggenried" ausgebil-

det, das aus einem lockeren Rasen derdominierenden Schnabelsegge (Carex rostrata) mit

ihren charakteristisch vom Wind gebogenen Blättern besteht. Südlich des Erlenwäldchens

befindet sich ein größeres Fieberkleevorkommen (Menyanthes trifoliata, RL3). Weitere

auffällige Arten innerhalb der relativartenarmen Pflanzengesellschaft des Großseggenrieds

stellen das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium), der Gewöhnliche Gilbwei-

derich (Lysimachia vulgaris), der Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und der Brenn-

ende Hahnenfuß (Ranunculus flammula) dar. Das Schnabelseggenried ist oft mit den

feuchten Hochstaudenfluren vergesellschaftet und gewinnt dadurch beträchtlich an Arten-

vielfalt. Häufig sind auch Arten der wechselfeuchten Streuwiesen wie Teufelsabbiß

(Succisa pratensis), Sumpf-Kratzdistel (Cirsjum palustre) und Sumpf-Hornklee (Lotus uligi-

nosus) in dieser Gesellschaft zu finden.

An den Weihern befinden sich Großseggenriede, die vorwiegend aus Schlanker Segge

(Carex gracilis) und Blasensegge (Carex vesicaria) bestehen, dazu gesellen sich Teich-

schachtelhalm (Equisetum fluviatile) und Flatterbinse (Juncus effusus).

 

2.1.4 Feuchte Hochstaudenfluren

Hochstaudenfluren haben sich dort entwickelt, wo die Großseggenbestände längere Zeit

keine Nutzung erfahren haben. Diese Pflanzengesellschaft besitzt ein vielfältiges Erschei-

nungsbild. Charakteristische und auffällige Arten sind die Wald-Engelwurz,(Angelica syl-

vestris), der Blutweiderich (Lythrum salicaria), der Gewöhnliche Gilbweiderich (Lysimachja

vulgaris), das Geflügelte Johanniskraut (Hypericum tetrapterum), das Zottige Weidenrö-

schen (Ephilobium hirsutum), der Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa) und das Rohr-

Glanzgras (Phalaris arundinacea). In der Nähe der Wassergräben ist in vielen Fällen noch

das Mädesüß (Filipendula ulmaria) zu finden.

 

2.1.5 Röhricht (Landröhricht)

Röhrichte befinden sich an den Verlandungsbereichen der Weiher so wie auf aufgelasse-

nen Naßwiesen, die zur Verschilfung neigen. Südlich des Erlenwäldchens hat sich ein klei-

nes Röhricht mit Breitblättrigem Rohrkolben (Typha latifolia) entwickelt. In den Großseg-

genbeständen kommt es vereinzelt zum Auftauchen von Rohrglanzgras (Phalaris arundina-

cea) und Ästigem Jgelkolben (Sparganium erectum). Im östlichen Bereich der Feuchtwiesen

haben sich am Waldrand schmale Schilfstreifen (Phragmites australis) gebildet.

 

2.1.6 Feuchtgebüsch

Im gesamten Gebiet der Feuchtflächen und Weihern sind, besonders entlang der Wasser-

gräben (Schwarzerle (Alnus glutinosa), Esche (Fraxinus excelsior) und am Waldrand, klei-

nere Gehölzgruppen verstreut. Einzelne Büsche der Grauweide (Salix cinerea) und der

Schwarzerle (Ainus glutinosa) bilden innerhalb der Hochstauden- und Großseggenfluren

Orientierungspunkte.

 

2.1.7 Quellfluren, Bach und Wassergräben

Im Gebiet der Feuchtflächen befinden sich am Rand der Hochstaudenflur einige Wasser-

austritte. Durch eine teilweise Begradigung des Baches besitzt dieser Wassergrabencha-

rakter, wobei d1e Feuchtwiesen von weiteren Wassergräben mit teils stehendem, teils flie-

ßendem Wasser durchzogen werden. Diese besitzen eine artenreiche Krautvegetation mit

Mädesüß (Filipendula ulmaria) und Bach-Nelkenwurz (Geum rivale). An manchen Stellen

hat sich zusätzlich die Brennessei (Urtica dioica) ausgebreitet.

 

2.1.8 Wasserpflanzen

Der Wasserkörper des Neuweihers ist fast völlig von Stumpfblättrigen Laichkraut

(Potamogeton obtusifolius,RL3) ausgefüllt, das hier im Ellwanger Weihergebiet eines ihrer

Hauptausbreitungsgebiete in Baden-Württemberg besitzt. Daneben sind noch andere

Laichkrautarten wie das Haarblättrige Laichkraut (Potamogeton trichoides) oder das in Ba-

den-Württemberg stark bedrohte Spitzblättrige Laichkraut (Potamogeton angutifolius, RL2)

zu finden. Zusätzlich wird der Neuweiher als eines von fünf in der Literatur angegebenen

Verbreitungsgebiete der Glänzende Seerose (Nymphaea candida, RL 1) genannt. Im Mu-

ckenweiher bestehen große Bestände vom Ährigen Tausendblatt (Myriophyllum spicatum).

 

2.1.9 Verlandungsgesellschaften der Weiher

Da die Weiher entsprechend der Talsohle relativ breit sind, liegt die Verlandungszone im ,

Bereich der Aue, so dass sich bei beiden ein ausgedehntes Teichschachtelhalmröhricht

(Equisetum fluviatile) bilden konnte. Dieses geht landeinwärts in Bestände aus Rohrglanz-

gras (Phalaris.arundinacea) und Breitblättrigem Rohrkolben (Typha latifolia) über. In be-

stimmten Bereichen hat sich darüber hinaus ein größeres Röhricht aus Riesenschwaden

(Glyceria maxima) gebildet.

 

2.1.10 Waldgesellschaften

Im Bereich des Schutzgebietes befinden sich die naturnahen Waldgesellschaften

"Schwarzerlen-Eschenwald" und "Schwarzerlen-Bruchwald", die nach § 24 a NatSchG zu

den geschützten Biotopen zählen und nach der FFH-Richtlinie einen prioritären Lebens-

raum darstellen.

Im Bereich zwischen Mucken- und Neuweiher; nördlich des Neuweihers und unterhalb des

Straßendamms des Muckenweihers sind Schwarzerlenbestände auf quellig sumpfigen bzw.

sumpfigen Standorten zu finden. Als namensgebende Art herrscht hier vor allem die

Schwarzerle (Alnus glutinosa) vor. Nässezeiger in der Krautschicht sind Arten wie Sumpf-

Segge (Carex acutiformis), Walzensegge (Carex elongata) Seegras-Segge (Carex brizoi-

des), Schwertlilie (Iris pseudacorus), Sumpfdotter-Blume (Caltha palustris) und Ästiger Igel-

kolben (Sparganium erectum).

 

2.1.11 Zusammenfassung

Im Schutzgebiet konnten 11 Pflanzenarten gefunden werden, die in der Roten Liste Baden-

Württembergs genannt werden und somit in unserem Bundesland zum Teil als sehr ge-

fährdet zu betrachten sind. Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen der Glänzenden

Seerose (Nymphaea candida), die in Baden-Württemberg zeitweise verschollen war. Die

Weiher, feuchten Hochstaudenfluren und die naturnahen Wälder sind schutzwürdige Le-

bensräume bzw. prioritäre Lebensräume entsprechend Anhang 1 der EG-Richtlinie Flora-

Fauna-Habitat (FFH-Richtlinie). Entsprechend § 24a NatschG sind naturnahe Bruchwälder,

naturnahe Auenwälder, Streuwiesen, Röhrichtbestände und Riede, seggenreiche Naßwie- .

sen und Verlandungsbereiche stehender Gewässer besonders geschützte Biotope. Insge-

samt besteht im Naturschutzgebiet ein hoher Anteil und eine große Vielfalt von besonders

schutzwürdigen und empfindlicher Biotope, die einen herausgehobenen Biotopkomplex

bilden.

 

2.2 Fauna

Aufgrund der Vielfalt an unterschiedlichen Struktur- und Biotoptypen stellt das Naturschutz-

gebiet einen Lebensraum sowohl für biotoptypische Arten als auch für Wintergäste und

verschiedene Brutvögel dar. In Beschreibungen des Untersuchungsgebietes werden vom

Vorkommen des Zwergtauchers (RL 2), des Eisvogels (RL 3) und der Wasseramsel (RL 4)

berichtet. Besonders der Zwergtaucher ist ein Charaktervogel der kleineren Weiher, deren

Schutz in den historischen Weiher in der Umgebung von Ellwangen ein besonderes Anlie-

gen des Naturschutzes ist. Als Bruthabitat benötigt der Zwergtaucher vor allem während

der Brutzeit ungestörte Flachwasserbereiche.

Durch die Nähe des sich ins Muckental öffnenden Virngrundes sind im Schutzgebiet meh-

rere lichte Waldgebiete mit Altholzbeständen vorhanden, die vielen Arten als Brutplätze

dienen, unter anderem den stark gefährdeten Arten Baumfalke (RL 2) und Hohltaube

(RL 2), die hier ausreichend Nistmöglichkeiten und Nahrungsgrundlagen vorfinden.

Auch für Amphibien und Reptilien ist das Gebiet von hoher Bedeutung durch den Nachweis

von Arten wie Teichfrosch (RL 4 ), Grasfrosch und Erdkröte sowie Zauneidechse und Blind-

schleiche (RL 4 ). Unter der sehr reichhaltigen Insektenfauna ist weiterhin das Vorkommen

von neun unterschiedlichen Libellenarten und sieben verschiedenen Tagfaltern äußerst --

bemerkenswert. Unter den Heuschrecken wurde im Bereich der Feuchtflächen die auf der

Vorwarnliste stehende Kleine Goldschrecke (Euthystira brachyptera) beobachtet.

 

3 Schutzbedürftigkeit

Der Muckenweiher mit dem nördlich gelegenen Neuweiher und des südlich angrenzenden

Feuchtgebietes sind aus Gründen der Erhaltung und Schonung von seltenen und beson-

ders schutzwürdigen Biotoptypen und Habitaten vor der Gefährdung durch Angeln, Land-

wirtschaft und Erholungssuchende als Biotopkomplex zu schützen. Insbesondere die Stö-

rung der seltenen und gefährdeten Vogelarten während der Brutzeit kann zu Störungen

oder gar zum Erlöschen des Bestandes Brut führen. Im weiteren besteht die Gefahr der

Zerstörung von Vegetationsbeständen durch das Betreten trittempfindlicher Verlandungs-

zonen und Feuchtflächen sowie durch das Anlegen von Futterstellen, Wildäcker, Kirrplätze

und Ablenkungsfütterungen. Die Erhaltung des Artenreichtums bedarf einer dauerhaften, .

nach den Zielen des Naturschutzes ausgerichteten extensiven Bewirtschaftung der exten-

siven Wiesen, Streuwiesen, Großseggenriede und Hochstauden, Die Wasserflächen in

dem derzeitigen Umfange sollten erhalten bleiben.

 

4 Schutzzweck

Schutzzweck ist/sind

·         die Erhaltung und Pflege zweier historischer Weiher und Feuchtflächen mit

     extensiven Wiesen, Seggenrieden, Hochstaudenfluren, Röhrichte,

           Flachwasserzonen, Wasserpflanzen und naturnahen Wäldern

           aus wissenschaftlichen, ökologischen, naturgeschichtlichen

           und landeskundlichen Gründen;

·         die Erhaltung der Lebensgemeinschaften und Lebensstätten einer

     artenreichen, für die Weiher und Feuchtflächen typischer

     Tier- und Pflanzenwelt mit selten und gefährdeten Arten;

·         die Erhaltung der landschaftlichen Vielfalt, Eigenart und Schönheit der

           historischen Weiher und Feuchtflächen;

·         die in dem Gebiet vorkommenden FFH-Lebenräume (z.T. prioritär)

     nach Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.05.1992

           zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden

           Tiere und Pflanzen.

 

5 Vorschläge zur Pflege und Entwicklung

Zur Erhaltung der Pflanzengemeinschaften der extensiven Wiesen und Streuwiesen mit

seltenen Pflanzenarten sollte auf Dauer eine extensive Bewirtschaftung oder Pflege mit

jährlich einer Mahd beibehalten werden. Die Großseggenriede und Hochstaudenfluren bil-

den stabile Pflanzengesellschaften. Das Eindringen von Gehölzen sollte unterbunden wer-

den. In der Regel ist es ausreichend, die Fläche alle 3 Jahre zu mähen oder zu mulchen.

Gegebenenfalls ist ein Ausräumen der Wassergräben zur Erhaltung der Wiesen erforder-

lich. Für die Pflege der unterhalb des Muckenweiher gelegenen landeseigenen Grundstü-

cke besteht ein Pflege- und Entwicklungsplan von 1997.

Zur Erhaltung und Förderung der naturnahen Wälder sollten im Rahmen der Waldbewirt-

schaftung die standortfremden Fichtenbestände in den Auebereichen zu Gunsten standort-

heimischen Baumarten der potentie11 natürlichen Vegetation entsprechend den Standort-

verhältnissen gefördert werden. Zur Förderung der Habitate der Brutvogelarten und Insek-

ten sollten längere Umtriebszeiten der Laubhölzer angestrebt und insbesondere Tothölzer,

Höhlenbäume und Horstbäume bis zu ihrem natürlichen Verfall erhalten werden. Die fische-

reiliche Nutzung der Weiher sollte möglichst biotopschonend durchgeführt werden und kei-

ne Beeinträchtigung der Flachwasserzonen erfolgen. Die Wasserflächen sollten im derzei-

tigen Umfange erhalten bleiben.

 

6 Zusammenfassung

Der Mucken- und der Neuweiher sowie die angrenzenden Feuchtflächen mit extensiven

Wiesen, Seggenrieden, Hochstaudenfluren, Röhrichte, Flachwasserzonen, Wasserpflanzen

und naturnahen Wäldern stellen durch die Vielfalt an unterschiedlichen Struktur- und Bio-

toptypen einen Lebensraum dar, der für eine große Anzahl von zum Teil seltenen bis sogar

stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten optimale Lebensbedingungen gewährleistet.

Hierbei zeigt sich auf den extensiven Feuchtwiesen und Streuwiesen, die eine extensive

Wirtschaftsweise erfordern, die größte pflanzliche Artenv1elfalt, wohingegen im Bereich der

beiden Weiher zahlreiche Vogel-, Amphibien- und Insektenarten zu finden sind. Die fische-

reiliche Nutzung sollte unter weitmöglichster Schonung der Biotope und Habitate erfolgen.

 

7 Literaturverzeichnis

KREH, U. (1997): Pflege und Entwicklungsplan für die landeseigenen Flächen im Feuchtge-

biet Muckental, unveröffentlicht, Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart

 

ZEIN, H.-P. (1999): Faunistische Erhebung im Muckental, unveröffentlicht, Bezirksstelle für

Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart

Pöss, U. (1990): Schutzwürdige Stillgewässer im Ostalbkreis, unveröffentlicht, Bezirksstelle

für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart

Jörg Mauk, Markus Stephan und Arne Stappen

Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart

02.05.2000

 

 


Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name       Rote Liste BW     FFH-Art

                                                                                                                          

 

 

8 Anlagen

8.1 Artenliste der Pflanzen (Flora) NSG "Muckental"

Farn- und Blütenpflanzen

 

Abies alba                                Weiß- Tanne

Acer pseudiplatanus                  Berg-Ahorn

Agrostis canina                         Hunds-Straußgras

Ajuga reptans                          Kriechender Günsel

Alchemilla vulgaris agg.             Gewöhnlicher Frauenmantel

Alisma gramineum                    Grasblättriger Froschlöffel

Alliaria petiolata                        Knoblauchsrauke

Alnus glutinosa                         Schwarzerle ...

Alnus incana                            Grau-Erle

Anemone nemerosa                 Busch-W1ndröschen

Angelica sylvestris                    Wald-Engelwurz

 

Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name        Rote Liste BW     FFH-Art

                                                                                                                         

Athyrium filix-femina                 Wald-Frauenfarn

Betula pendula                         Hängebirke

Calmagrostis canescens           Sumpf-Reitgras

Caltha palustris                        Sumpf-Dotterblume

Campanula patula                    Wiesen-Glockenblume

Cardamine amara                    Bitteres Schaumkraut

Carex acuta                                      Schlank-Segge

Carex acutiformis                     Sumpf-Segge

Carex brizoides                        Zittergras-Segge

Carex echinata                         Stern-Segge

Carex elongata                        Walzen-Segge

Carex flava ,                            echte Gelb-Segge

Carex gracilis                           Schlank-Segge

Carex hirta                               Behaarte Segge

Carex hostiana                         Saum-Segge                            3

Carex remota                          Winkel-Segge

Carex rostrata                         Schnabel-Segge

Carex vesicaria                        Blasen-Segge

Carpinus betulus                       Hainbuche

Chrysosplenium alternifoliu       wechselblättriges Milzkraut

Cirsium arvense                       Acker-Kratzdistel

Cirsium oleraceum                   Kohl-Kratzdistel

Cirsium palustre                       Sumpf-Kratzdistel

Corylus avellana                       gewöhnliche Hasel

Deschampsia cespitosa            Rasen-Schmiele

Dryopteris carthusiana              Gewöhnlicher Dornfarn

Elodea canadensis                             Kanadische Wasserpest

Epilobium palustre           Sumpf-Weidenröschen

Epilobium hirsutum                   Rauhaariges Weidenröschen

Epilobium parvifforum               Kleinblütriges Weidenröschen

Equisetum arvense                   Acker.Schachteihalm

 

Wissentschaftlicher Name  Deutscher Name  Rote Liste BW  FFH-Art

 

Equisetum fluviatile                   Teich-Schachtelhalm

Equisetum sylvaticum               Wald-Schachtelhalm

Equisetum telmateia                 Riesen-Schachtelhalm

Fagus sylvatica                        Rotbuche

Filipendula ulmaria           Echtes Mädesüß

Fragaria vesca                         Wald.Erdbeere

Frangula alnus                          Faulbaum

Fraxinus excelsior                     Gemeine Esche

Galium aparine                         Klebkraut

Galium palustre                        Sumpflabkraut

Geum rivale                                       Bach-Nelkenwurz

Glyceria fluitans                        Flutender Schwaden

Glyceria maxima                      Riesen-Wasserschwaden

Holcus mollis                            Weiches Honiggras

Hypericum tetrapterum            Geflügeltes Johanniskraut

Impatiens noli-tangere              Rührmichnichtan

iris pseudacorus                       gelbe Schwertlilie

Juncus effusus                         Flatter-Binse

Knautia dipsacifolia                   Wald-Witwenblume

Lemna minor                           Wasserlinse

Lotus uliginosus                        Sumpf-Hornklee

Lychnis flos-cuculi                     Kuckucks-Lichtnelke

Lycopus europaeus                  Ufer-Wolfstrapp

Lysimachia nummularia            Pfennig-Gilbweiderich

Lysimachia vulgaris                   Gemeiner Gilbweiderich

Lythrum salicaria                      Gemeiner Blutweiderich

Menyanthes trifoliata                Fieberklee                                3

Molinia caerulea                        Pfeifengras

Myriophyllum spicatum             Ähriges Tausenblatt

Nymphaea candida                   glänzende Seerose                   1

Oenanthe aquatica                   Wasserfenchel

 

Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name        Rote Liste BW     FFH-Art

Phalaris arundinacea                 Rohr-Glanzgras

Phragmites australis                 Gewöhnliches Schilf

Picea abies                               Gewöhnliche Fichte

Pinus sylvestris                         Schwarz-Kiefer

Polygonum amphibium             Wasser-Knöter

Polygonum bistorta                  Wiesen-Knöterich

Polystichum commune

Populus tremula                       Zitter-Pappel

Potamogeton crispus               Krauses Leichkraut

Potamogeton obtusifolius         stumpfblättriges Laichkraut       3

Potamogeton trichoides           Haarblättriges Leichkraut

Potamogeton angutifolius         Spitz,blättriges Leichkraut         2

Potentilla erecta                       Blutwurz

Potentille palustris                    Blutauge                                  3

Primula elatior                          Hohe Schlüsselqlume

Prunus avium ssp. avium          Vogel-Kirsche

Prunus padus                           gewöhnliche Traubenkirsche

Pyrola rotundifolia                    rundblättriges Wintergrün          3

Pyrus pyraster                         Wild-Birne                                5

Quercus robur                          Stieleiche

Ranunculus acris agg.               Scharfer Hahnenfuß

Ranunculus circinatus                Spreizender Hahnenfuß             3

Ranunculus flammula agg.        Brennender Hahnenfuß

Ranunculus repens                   kriechender Hahnenfuß

Ranunculus trichophyllus           Haarblättriger Hahnenfuß

Rubus idaeus                            Himbeere

Rubus sectio Rubus                  Brombeere

Rumex acetosa                        Kleiner Sauerampfer

Rumex crispus                         Krauser Ampfer

Rumex hydrolapathum             Fluß-Ampfer

Rumex maritimus                     Strand-Ampfer

 

Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name        Rote Liste BW     FFH-Art

 

Rumex obtusifolius                   Sumpfblättriger Ampfer

Rumex pulcher                         Schöner Ampfer                       0

Salix aurita                               Ohr-Weide

Salix caprea                             Sal-Weide

Salix cinerea                             Grau-Weide

Salix fragilis                     Bruch-Weide

Sambucus nigra                       schwarzer Holunder

Sanguisorba officinalis               Großer Wiesenknopf

Schoenoplectl!s lacustris                    Gemeine Teichsimse

Scirpus lacustris                       Teichbinse

Scirpus sylvaticus                     Wald-Simse

Scutellaria galericulata              Gemeines Helmkraut

Senecio paludosus                             Sumpf-Greiskraut

Sium sisarum                           Zuckerwurz

Solanum dulcamara                  Bittersüßer Nachtschatten

Sourbus aucuparia                    Vogelbeere

Stellaria alsine                          Quell-Sternmiere

Tilia platyphyllos                       Sommerlinde

Trollius europaeus                    Trollblume                                3

Typha latifolia                           breitblättriger Rohrkolben

Urtica dioica                             große Brennessel

Vaccinium myrtillus                   Heidelbeere

Valeriana dioica                        Kleiner Baldrian

Valeriana officinalis agg.            Echter Baldrian

Veronica scutellata                   Schild-Ehrenpreis                      3

Viburnum opulus                      gewöhnlicher Schneeball

Viola palustris                           Stern-Veilchen

 

Moose

 

Sphagnum squarrosum            Laubmoos

 

 

Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name        Rote Liste BW     FFH-Art  

 

8.2 Zoologische Artenliste (Fauna) "NSG Muckental"

Vögel

Alcedo atthis                            Eisvogel                                   V

Anas platyrhynchos                  Stockente

Ardeo cinera                            Graureiher

Buteo buteo                             Mäusebussard

Certia familiaris                        Waldbaumläufer

Cinclus cinclus                          Wasseramsel                           5

Columba oenas                        Hohltaube                                2

Dendrocopos major                 Buntspecht

Erithacus rubecula                    Rotkehlchen

Falco subbuteo                        Baumfalke                               2

Fringilla coelebs                        Buchfink

Fulica arta                                Blässhuhn                                5

Garrulus glandarius                   Eichelhäher

Motacillacinera                         Gebirgsstelze

Parus ater                                Tannenmeise

Parus caerulus                          Blaumeise

Parus major                             Kohlmeise

Parus montanus                       Weidenmeise                           3

Pyrrhula pyrrhula                      Dompfaff

Rodiceps ruficollis                     Zwergtaucher                          2

Sitta europaea                         Kleiber

Strix aluco                               Waldkauz

Sylvia atricapilla                        Mönchsgrasmücke

Troglodytes troglodytes           Zaunkönig

Turdus merula                          Amsel

Turdus philomelos                    Singdrossel

 

 

 

Wissentschaftlicher Name    Deutscher Name        Rote Liste BW     FFH-Art

 

Amphibien und Reptilien

Anguis fragilis                           Blindschleiche                           4

tacerta agilis                            Zauneidechse

Rana lessonae                          Kleiner Teichfrosch

Rana lessonae x ridibunda         Wasserfrosch

Rana temporaria                      Grasfrosch                               4

 

Libellen

Aeschna cyanea                       Blaugrüne Mosaikjungfer

Aeshna mixta                           Herbst-Mosaikjungfer

Calloperix virgo                        Blauflügel Prachtlibelle               3

Chalcilestes viridis                     Weidenjungfer

Coenagrion puella                     Hufeisen azurjungfer

Ischnura eiegans                      Große Pechlibelle

testes sponsa                          Gemeine Bindensjungfer

Libellula deoressa                     Plattbauch

Libellula quadrimaculata            Vierfleck

Orthetrum cancellatum             Grosser Blaupfeil

Platycnemis pennipes               Felderlibelle

Somatochlora sp.                     Glänzende Metall-Libelle

Sympetrum sanguinetrum        Blutrote Heidelibelle

Sympetrum vulgatum               Gemeine Heidelibelle

 

Tagfalter

Piefis rapae                              Kleiner Kohlweißling

Gonepteryx rhamni                  Zitronenfalter

Golias crocea                           Wander-Gelbling

Aglais urticae                            Kleiner Fuchs

Vanessa atalanta                      Admiral

Cynthia cardui                          Distelfalter

Parage egeria                           Waldbrettspiel

 

Heuschrecken

Chortippus biguttulus                Nachtigall-Grashüpfer

Euthystira brachyptera             Kleine Goldschrecke                 V