1.19.015 Weinberghänge rechts des Neckars unterhalb des Muckensturms, der Steinhalde, des Zuckerberges und die anschließende Hochfläche mit dem Steinhaldenfriedhof

unterhalb des Muckensturms, der Steinhalde, des Zuckerberges und die anschließende Hochfläche mit dem Steinhaldenfriedhof auf Gemarkung Bad Cannstatt, östlich bis zur Gemarkungsgrenze sowie das unbebaute Gelände zwischen dem Schloßberg von Münster und der Neckartalstraße auf Gemarkung Münster.

VO vom 10.11.1961 - siehe unter Nr. 1.11.007

Änderung:

Durch VO vom 12.10.1987 (LSG 1.11.035 "Zuckerberg-Muckensturm") Fläche um 38 ha verringert.

 

Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Stadtkreis Stuttgart (Landschaftsschutzverordnung vom 10. November 1961) vom 26.Mai 2006

 

Aufgrund von §§ 29, 73 Abs. 4 und 5 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz -NatSchG) In der Fassung vom 13. Dezember 2005 (GBl S. 745) wird hiermit verordnet:

 

§ 1 Änderung des Schutzgebietes

 

(1)      Der räumlicheGeltungsbereich der Verordnung der Landeshauptstadt Stuttgart über das Landschaftsschutzgebiet § 1 Abs 1 Nr 15 - im Bereich östlich des Steinhaldenfeldfriedhofes - vom 10. November 1961       wird wie folgt geändert:

 

       Auf Gemarkung Bad Cannstatt wird das Gewann „Hochflur“ östlich des Steinhaldenfeldfriedhofes teilweise herausgenommen

 

       Die Gesamtfläche des herausgenommenen Bereiches beträgt rund 4 Hektar.

 

 

(2)  Die durch die Änderung aus dem Landschaftsschutzgebiet entfallende Fläche ist in einer Übersichtskarte des Stadtmessungsamtes vom 20. Februar 2006 im Maßstab 1: 20 000 und in einer Detailkarte des Stadtmessungsamtes vom 20. Februar 2006 im Maßstab 1: 2 500 flächenhaft rot und das unverändert verbleibende Landschaftsschutzgebiet fiächenhaft grün eingetragen.

  Die Karten sind Bestandteile der Verordnung.

 

§ 2 In-Kraft- Treten

 

(1)  Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

 

(2)   § 1 Abs 1 Nr 15 der Landschaftsschutzverordnung vom 10. November 1961 (Amtsblatt Nr. 49 vom 07. Dezember 1961) tritt außer Kraft, soweit er von dieser Änderungsverordnung überlagen wird.

 

 

Stuttgart, den 26.05.06

 

Dr. Schuster

 

- Oberbürgermeister ­

 

Verkündungshinweis

 

Heilung von Verfahrensmängeln

 

Gemäß § 76 NatSchG wird eine etwaige Verletzung der In § 74 NatSchG genannten Venahrens- und Formvorschriften unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach Verkündung der Verordnung gegenüber der Landeshauptstadt Stuttgart schriftlich unter Angabe des Sachverhaltes. der die Verletzung begründen soll. geltend gemacht worden Ist