1.15.086 Weissach (11 Teilgebiete)

Verordnung des Landratsamtes Böblingen als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Weissach" vom 05.05.1994 (Mitteilungsblatt Weissach vom 10.05.1994).

Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), zuletzt geändert durch das Biotopschutzgesetz vom 19. November 1991 (GBl. S. 701), wird verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Weissach mit den Gemarkungen Weissach und Flacht werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Landschaftsschutzgebiet Weissach".

§ 2 Schutzgegenstand

(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 588 ha.

(2) Das Schutzgebiet besteht aus 7 Bereichen mit 11 Teilgebieten (Ia-VII). Es umfaßt nach dem Stand vom 05.05.1994 folgende Landschaftsteile:

1.            Im Teilgebiet I a:
Hangbereiche mit Feldgehölzen, Magerrasen, Streuobstbeständen und wenigen landwirtschaftlichen Flächen in den Gewannen "Bannholz", "Haugstetter Weg" und "Geländ" auf Gemarkung Weissach am nordwestlichen Rand der Ortsbebauung Weissach östlich des Iptinger Weges.

2.            Im Teilgebiet I b:
Streuobstwiesen, Feldgehölze, ein Kiefernwaldbestand und landwirtschaftliche Flächen in den Gewannen "Birkhof", "Fahrnet", "Vorberg", "Säuerlesgrund", "Stattengraben" und "Noval" auf Gemarkung Weissach zwischen der L 1177 nach Mönsheim und dem nördlich davon gelegenen Waldrand.

3.            Im Teilgebiet II:
Streuobstbestände, Heckenzüge, Feldgehölze, Magerrasen und landwirtschaftliche Flächen auf der Gemarkung Weissach in den Gewannen "Lange Forchen", "Hühnerberg", "Suhenreute", "Telle", "Meisental" und "Binsen" nordöstlich von Weissach zwischen den Feldwegen Flst. Nrn. 1921 und 1500 und dem nördlich davon gelegenen Waldrand.

4.            Im Teilgebiet III a:
Strudelbachtal und nördlich angrenzenden Hangbereich mit Heckenriegeln sowie dem Gelände um die Burgruine Kapfenhart östlich der Gemeinde Weissach mit den Gewannen "Tal", "Mühlweg", "Wanne", "Schlupf", "Brühl", "Mühle", "Eßlinger Wiesen", "Ob der Mühle", "Unter der Mühle" und "Burg".

5.            Im Teilgebiet III b:
Streuobstbestand, Gehölzstreifen und landwirtschaftliche Flächen östlich von Weissach in den Gewannen "Immental", "Jäger" und "Winterrain" nordöstlich und östlich der Eisenbahnlinie nach Heimderdingen und westlich des Waldbestandes "Gernwald".

6.            Im Teilgebiet IV a:
Streuobstwiesen, Heckenriegel, Feldgehölze, Magerrasen und landwirtschaftliche Flächen westlich von Flacht zwischen der Ortsbebauung Flacht und den Waldgebieten "Stahlbühl" und "Schellenberg" mit den Gewannen "Großer Acker", "Tränke", "Stäudach", "Ruprechtshalden", "Lange Hecke", "Reutäcker", "Krummland", "Steinberg", "Graben", "Stahlbühl", "Lunschenhofen" und "Kirchberg". Sehr markante Kuppe mit Magerrasen, Feldgehölzen, Heckenzügen, Streuobstbeständen und einer Lindenallee im Gewann "Lerchenberg".

7.            Im Teilgebiet IV b:
Hecken, Feldgehölze, Magerrasen, Streuobstbestände und landwirtschaftliche Flächen südwestlich von Flacht mit den Gewannen "Härte", "Schild", "Göttlesgrund", "Wanne" und "Eisenhütle". Markante bewaldete Kuppe mit anschließenden Streuobstwiesen und landwirtschaftlichen Flächen südlich von Weissach mit dem Gewann "Klammelten" zwischen der K 1013 nach Perouse und dem Feldweg Flst. Nr. 1935.

8.            Im Teilgebiet V:
Westlicher Hang des Strudelbachtals zwischen Weissach und Flacht westlich der K 1018 nach Westen bis zu den Feldwegen Flst. Nrn. 3282, 3322, 3366, 3404, 3409, 3856 auf den Gemarkungen Weissach und Flacht mit den Gewannen "Frizenhalden", "Karweg" und "Wengert".

9.            Im Teilgebiet VI a:
Tal des Strudelbaches mit landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen zwischen Weissach und Flacht mit den Gewannen "Oberes Tal", "Hofwiesen" und "Löchleswiesen" auf den Gemarkungen Weissach und Flacht. Östlicher Hang des Strudelbachtales mit nach Norden anschließenden Streuobstbeständen und Heckenriegeln zwischen Weissach und Flacht östlich der K 1018 nach Osten bis zu den Feldwegen Flst. Nrn. 441, 474, 4505 und 4559, mit den Gewannen "Aidenberg" und "Hinterer Aidenberg".

10.        Im Teilgebiet VI b:
Heckenzüge, Feldgehölze, Magerrasen, Streuobstwiesen und landwirtschaftlichen Flächen mit den Gewannen "Rot", "Graben", "Rommelshalden", "Heuweg", "Bonlanden", "Hagbusch", "Eutenburg", "Hirschsprung", "Friedenshöhe", "Ettlesberg", "Grund" und "Mähdach" nordöstlich, östlich und südöstlich von Flacht auf den Gemarkungen Weissach und Flacht. Lindenhain auf der Gemarkung Flacht mit (der Gemarkung?)*) "Friedenshöhe" östlich von Flacht.

11.        Im Teilgebiet VII:
Streuobstbestände und wenige landwirtschaftliche Flächen südwestlich von Flacht, nördlich an der BAB A8 auf der Gemarkung Flacht mit den Gewannen "Biegel" und "Ziegelhütte".

(3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Flurkartenmontage im Maßstab 1 : 5 000 des Landratsamtes Böblingen vom 05.05.1994 grün umrandet eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Böblingen als untere Naturschutzbehörde in 71034 Böblingen, Parkstraße 16, und bei der Gemeindeverwaltung Weissach, Hauptstraße 11 in 71287 Weissach zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.

§ 3 Schutzzweck

(1) Schutzzweck ist die Erhaltung und Sicherung des ursprünglichen Charakters einer vielgestaltigen Kulturlandschaft in ihrer Funktion für den Naturhaushalt, als Lebensraum der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere auch als deren genetisches Reservoir und als größerer, zusammenhängender Erholungsraum. Das Landschaftsschutzgebiet soll vor störenden und beeinträchtigenden Veränderungen bewahrt werden.

(2) In den Teilgebieten gilt insbesondere:

12.        Teilgebiet I a:
Erhaltung der im zentralen Bereich als Naturdenkmal "Bannholz" geschützten landwirtschaftlich reizvollen Hangbereiche in ihrer besonderen Eigenart mit sehr wertvollen Pflanzenstandorten, Streuobstbeständen, landschaftsprägenden Magerrasenflächen und Feldgehölzen einschließlich der direkt angrenzenden Flächen; Schutz vor weiterer Zersiedlung dieses Landschaftsteils.

13.        Teilgebiet I b:
Sicherung des reizvollen Landschaftsbildes mit Streuobstwiesen entlang des Waldtraufes und Feldgehölzen; Verhinderung einer Zersiedelung.

14.        Teilgebiet II:
Erhaltung der typischen Heckengäulandschaft von Steinriegeln, Hecken, Feldgehölzen und Magerrasen mit wertvollen Pflanzenbeständen sowie der Streuobstwiesen in der reizvollen geschwungenen Hügellandschaft; Schutz vor Zersiedelung.

15.        Teilgebiet III a:
Offenhaltung und Erhaltung der naturnahen Bachaue mit bachgebleitendem Gehölzsaum und hohem Grünlandanteil sowie Sicherung der landschaftlich reizvollen Hangbereiche mit Heckenriegeln. Erhalt der naturnahen Laubmischwaldbestände um die Burgruine Kapfenhart; Schutz vor weiterer Zersiedelung.

16.        Teilgebiet III b:
Erhalt eines landschaftlich reizvoll gelegenen Talzuges zwischen einem Waldgebiet und einem Gehölzstreifen entlang der Bahnlinie mit bereichsweisem Streuobstbestand; Schutz vor Zersiedelung.

17.        Teilgebiet IV a:
Erhalt der typischen Heckengäulandschaft mit Steinriegeln, Heckenzügen, Feldgehölzlen und Magerrasen sowie der Streuobstbestände. Schutz der sehr wertvollen Pflanzenstandorte in diesem Bereich. Sicherung der markanten und landschaftlich sehr reizvollen Kuppe des Lerchenberges mit ihrer typischen Vegetation der Heckengäulandschaft sowie einer Lindenallee; Schutz vor Zersiedelung.

18.        Teilgebiet IV b:
Erhaltung der durch Streuobstwiesen und Feldgehölze geprägten reizvollen Landschaft mit Steinriegeln sowie der wertvollen Magerrasenflächen im Gewann "Härte". Sicherung der das Landschaftsbild prägenden Kuppe mit Gehölzbestand im Gewann "Klammelten"; Schutz vor Zersiedelung.

19.        Teilgebiet V:
Sicherung des landschaftsprägenden und reizvollen Hanges mit Trockenmauern, Steinriegeln, Verbuschungen und Streuobstbeständen sowie der Streuobstwiesen auf der Hochfläche; Schutz vor weiterer Zersiedelung.

20.        Teilgebiet VI a:
Sicherung des landschaftsbeherrschenden Höhenzuges des Aidenberges mit seinen Heckenzügen, Steinriegeln, Magerrasen und Streuobstbeständen. Erhaltung der unverbauten Bachaue mit bachbegleitendem Gehölzsaum; Schutz vor weiterer Zersiedelung.

21.        Teilgebiet VI b:
Erhaltung der typischen Heckengäulandschaft mit Heckenzügen, Steinriegeln, Feldgehölzen und größeren zusammenhängenden Magerrasenflächen sowie Schutz der sehr wertvollen Pflanzenstandorte in diesem Bereich. Sicherung der Streuobstbestände in reizvoller Hanglage bzw. entlang eines Waldtraufes. Schutz des Lindenhains auf dem Ettlesberg für die Naherholung; Verhinderung der Zersiedelung.

22.        Teilgebiet VII:
Sicherung des landschaftsprägenden zusammenhängenden Streuobstbestandes mit seiner reizvollen Lage zwischen zwei Waldstücken; Verhinderung der Zersiedelung.

§ 4 Verbote

In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder die dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

23.        der Naturhaushalt geschädigt,

24.        die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört,

25.        eine geschützte Flächennutzung auf Dauer geändert,

26.        das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder

27.        der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalt

(1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

(2) Der Erlaubnis bedürfen insbesondere folgende Handlungen:

28.        Errichtung oder Änderung von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen, auch wenn sie einer baurechtlichen Genehmigung oder Anzeige nicht bedürfen;

29.        Errichtung oder Änderung von Mauern, Zäunen oder anderen Einfriedigungen;

30.        Verlegen oder Verändern von ober- und unterirdischen Leitungen aller Art sowie Aufstellen von Masten und Unterstützungen;

31.        Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise, insbesondere durch Abgrabung, Auffüllung und Aufschüttung;

32.        Lagern von Gegenständen, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstückes erforderlich sind;

33.        Anlage oder Veränderung von Straßen, Wegen, Plätzen oder anderen Verkehrswegen;

34.        Anlage oder Veränderung von Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen;

35.        Anlage oder Veränderung von Flugplätzen und Modellfluggeländen, sowie Starten und Landen von Luftfahrzeugen, insbesondere Luftsportgeräte und Flugmodelle;

36.        Betrieb von Motorsport, von motorgetriebenen Schlitten, sowie Betrieb von Maschinen, Geräten und Einrichtungen aller Art, soweit sie lästigen Lärm verursachen;

37.        Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;

38.        Anlage, Beseitigung oder Änderung von fließenden oder stehenden Gewässern;

39.        Errichtung oder Veränderung von Stegen oder sonstiger wasserbaulicher Einrichtungen;

40.        Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild- oder Schrifttafeln;

41.        Kahlschlag von Wald auf einer Fläche von mehr als 4 ha, soweit diese Fläche nicht als wesentlicher Landschaftsbestandteil unter den Ziffern 16 und 18 aufgeführt ist;

42.        Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald, Anlage von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;

43.        Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Hecken, Steinriegel, Feldgehölze, markante Einzelbäume, Gehölz- und Gebüschgruppen, Felsen, Heideflächen und Magerrasen, Ufergehölze, Schilf- und Röhrichtbestände sowie von Naturerscheinungen, die zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen;

44.        Beseitigung von Streuobstbeständen, ausgenommen die Beseitigung von Einzelbäumen, wenn innerhalb eines Jahres ein hochstämmiger Obstbaum nachgepflanzt wird;

45.        Umwandlung von Grünland in Acker.

(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

(4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der Naturschutzbehörde ergangen ist.

(5) Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatlicher Behörden durchgeführt werden.

(6) Eine nach Abs. 3 erteilte Erlaubnis erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Bekanntgabe ihrer Erteilung mit dem Vorhaben begonnen oder die Durchführung länger als 3 Jahre unterbrochen wird. Die Frist kann auf Antrag verlängert werden.

§ 6 Zulässige Handlungen

Die §§ 4 und 5 gelten nicht:

46.        für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nrn. 14, 15, 16, 17 und 18;

47.        für die ordnungsmäßige Ausübung der Jagd und Fischerei;

48.        für die ordnungsmäßige Unterhaltung der Straßen, Bahnanlagen, Wege, Plätze, Gewässer und öffentlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nrn. 16 und 17;

49.        für Schutzzäune an Verkehrswegen und kommunale Loipenspurgeräte;

50.        für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen.

§ 7 Schutz- und Pflegemaßnahmen

Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen für das Landschaftsschutzgebiet werden erforderlichenfalls durch Einzelanordnungen festgelegt.

§ 8 Befreiungen

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) Befreiung erteilt werden.

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig

51.        entgegen § 22 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes i.V. m. § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,

52.        entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.

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§ 10 Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Kultusministers zum Schutz von Landschaftsteilen und Landschaftsbestandteilen entlang der Reichsautobahnen Stuttgart-Heilbronn und Stuttgart-Karlsruhe in den Kreisen Leonberg und Vaihingen vom 22.05.1941 für die Gemarkung Flacht bis auf den Bereich südlich der A 8 sowie die Verordnung des Landratsamtes Leonberg zum Schutz der Landschaftsteile "Strudelbachtal" auf den Gemarkungen Weissach und Heimderdingen und "Hühnerberg" auf Gemarkung Weissach vom 25.01.1963 für die Gemarkung Weissach außer Kraft.

Böblingen, den 05.05.1994

Dr. Heeb

Landrat