1.18.076 Strudelbachtal

Verordnung des Landratsamtes Ludwigsburg als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Strudelbachtal" vom 02.01.1990 (Ludwigsburger Kreiszeitung vom 11.01.1990).

Aufgrund von § 22, § 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 6. Juni 1983 (GBl. S. 199) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart als höhere Naturschutzbehörde verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Städte Vaihingen, Ditzingen und der Gemeinde Eberdingen werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Strudelbachtal".

§ 2 Schutzgegenstand

(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 990 ha.

(2) Das Schutzgebiet wird im wesentlichen wie folgt begrenzt: es umfaßt das Strudelbachtal zwischen der Kreisgrenze bei der Ölmühle im rechtwinkeligen Talknie zwischen Weissach und Eberdingen und dem südlichen Ortsrand von Vaihingen/Enzweihingen, sowie die Seitentälchen und Teile der angrenzenden Hochflächen, soweit diese in Bezug zum Strudelbachtal stehen.

Das Schutzgebiet umfaßt im einzelnen die Gewanne bzw. Teile der Gewanne:

Auf dem Gebiet der Stadt Vaihingen an der Enz:

·               Markung Enzweihingen:
Brandhalde, Rietberg, Biegel, Sumpfwiesen, Brühl, Heidenring, Mauswinkel, Kallenberg, Ob dem Kallenberg, Am Rübholz, Eckleshalde, Rübholz, Weiler, Oberweiler, Oberes Rübholz, Am Sträßle, Am Pfaffenwäldle, Högerwiesen, Bonlanden, Brand, Rieter Tal und Hörnle

·               Markung Riet:
Vogler, Ob der Riethälde, Gutedel, Sumpf, Kallenberg, Weiler Harnisch, Rieter Hölzle, Mittelsberg, Grund, Hugstützen, Heidäcker, Hemminger Weg, Tal, Mörderäcker, Sehn, Forchenrain, Waldäcker, Überrück, Spitzäcker, Postmännle, Doktorswald, Krummes Loch, Furtberg, Riethälde, Hoher Berg, Heulerberg, Katzenloch, Oberes Tal, Steinbößle, An der Seite und Auricher Pfad.

Auf dem Gebiet der Stadt Ditzingen:

·               Markung Heimerdingen:
Mühlhälde, Heusteig, Kräutern, Buschwäldle, Eichwald, Hanfländer, Stumpenhau, Eichweg, Hälden und Bonlanden.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Eberdingen:

·               Markung Eberdingen:
Wolfsberg, Wannenäcker, Braunäcker, Unteres Tal, Sauerwiesen, Strangen, Obere Klinge, Untere Klinge, Beim Steinbrunnen, Lämmeräcker, Hohscheid, Klingenäcker, Unterer Rietberg, Oberer Rietberg, Heiligenberg, Ob den Weinbergen, Rehminger, Oberer Langenberg, Ob der Steige, Obere Steige, Untere Steige, Steigäcker, Innerer Eberhardsberg, Steigle, Zitelesbrunnen, Eberhardsgrund, Rohrheimer Weg, Vor dem Schlag, Lerchenberg, Stirne, Ampfertal, Augele, Lachen, Mönsheimer Weg, Oberer Grund, Fuchsloch, Farnrain, Kreuzäcker, Reut, Engelstal, Weissacher Berg, Vordere Reut, Linsenäcker, Aufzieher, Hohmaueräcker, Lange Furche, Buchenäcker, Scheueräcker, Äschenäcker, Löchle, Zickenhälden, Oberer Buchberg, Hoher Rain, Besenbaum, Hemminger Pfad, Ob dem Buchberg, Gänsäcker, Wullesäcker, Stubinger, Hummelsrain, Sandgrube, Raubiegel, Steigrain, Steigwald, Wünschloch, Ölwiesen, Pferchrain, Heusteig, Eckhardsgumpen, Unterm Ampfertal, Unterer Grund, Schelmenforchen, Unter dem Steinbrunnen, Kupphahn, Weingumpen, Wart, Vor der Grube, Biegelwiesen, Lämmergarten, Obere Sauäcker, Rietberg, Nähere Weingärten, Maiser, Unterer Langenberg, Unter dem Langenberg, Untere Sauäcker, Binsen, Forst, Zu Lachen, Kirchäcker, Bruckenäcker, Vordere Grabenäcker, Londern, Sickinger, Au Schäferin, Buchberg, Heiligenrain, Unterer Buchberg, Lichtenberg und Krummenland.

·               Markung Hochdorf:
Am Pfaffenwäldle, Pfaffenwäldle, Am Rieter Wäldle, Mülleräcker, Krummes Löchle und Rieter Weg.

·               Markung Nußdorf:
Löchle, Hellerbaum, Wolfsberg, Hörlanden, Heerstraße, Loch, Weissacher Rain, Heutal und Braunsäcker.

(3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in drei Flurkarten im Maßstab 1 : 5 000 schwarz umrandet und grün angeschummert eingetragen. Die Verordnung mit Karten ist bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg in 7140 Ludwigsburg, Hindenburgstr. 40, Ebene 7, Zimmer 701 niedergelegt und kann von jedermann während der Sprechzeiten eingesehen werden.

§ 3 Schutzzweck

Schutzzweck ist die Erhaltung einer vielgestaltigen, naturnahen Landschaft, als anschauliches Beispiel intakter Kulturlandschaft und Heimat wertvoller, vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten sowie die Sicherung als vielfältiges, weitgehend unbelastetes Erholungsgebiet. Folgende Landschaftsbestandteile sind besonders schutzwürdig:

Die Talaue des Strudelbaches, die zum größten Teil als Grünland genutzt wird und teilweise ein prächtiges Ufergehölz besitzt, der Bach nimmt dabei weitgehend einen natürlichen Verlauf; die Talflanken, die im südlichen Teil bewaldet und von Eberdingen abwärts teilweise in natürliche Sukzession übergegangen sind und die zum Teil noch als Weinberge und Obstbaumwiesen genutzt werden.

§ 4 Verbote

In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

1.            der Naturhaushalt geschädigt,

2.            die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört,

3.            eine geschützte Flächennutzung auf Dauer geändert,

4.            das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder

5.            der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalt

(1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der Unteren Naturschutzbehörde.

(2) Der Erlaubnis bedürfen insbesondere folgende Handlungen:

1.            Errichtung von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen;

2.            Errichtung oder Änderung von Einfriedigungen;

3.            Verlegen oder Ändern von ober- oder unterirdischen Leitungen aller Art;

4.            Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise;

5.            Lagern von Gegenständen, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

6.            Anlage oder Veränderung von Straßen, Wegen, Plätzen oder anderen Verkehrswegen;

7.            Anlage oder Veränderung von Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen sowie Anlagen für Segel- und Modellflugzeuge;

8.            Betrieb von Motorsport sowie von motorgetriebenen Schlitten;

9.            Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;

10.        Verankern von Booten, Bojen und anderen schwimmenden Anlagen und die Errichtung von Stegen;

11.        Anlage, Beseitigung oder Änderung von fließenden oder stehenden Gewässern;

12.        Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild oder Schrifttafeln;

13.        Kahlschlag von Wald auf einer Fläche von mehr als 4 ha;

14.        Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald, Anlage von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;

15.        Beseitigung oder Veränderung von Hecken, Gebüschen, Feld- und Ufergehölzen, Schilf- und Röhrichtbeständen, Felsen, Natursteinmauern, Weinbergmauern und -treppen und ähnlichen Naturerscheinungen soweit diese zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tier- und Pflanzenwelt Erhaltung verdienen und daher wesentliche Bestandteile der Landschaft darstellen;

16.        Umbruch und Umgestaltung von Wiesen im Talbereich sowie die Beseitigung von Obstbaumhochstämmen.

(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlung dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

(4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der Naturschutzbehörde ergangen ist.

(5) Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatlicher Behörden durchgeführt werden.

§ 6 Zulässige Handlungen

Die §§ 4 und 5 gelten nicht

1.            für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke, ausgenommen Maßnahmen nach § 15 Abs. 2 Nr. 15 und 16;

2.            für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd und Fischerei;

3.            für die ordnungsgemäße Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze, Gewässer, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 15. Zur ordnungsgemäßen Unterhaltung gehört nicht die bituminöse Befestigung von Feldwegen;

4.            für die Unterhaltung der Gewässer nach § 28 Wasserhaushaltsgesetz und § 47 Abs. 1 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg durch die Unterhaltspflichtigen. Eingriffe in das Ufergehölz sowie die Schilf- und Röhrichtbestände im Rahmen der Gewässerunterhaltung sind jedoch im Benehmen mit der Unteren Naturschutzbehörde vorzunehmen;

5.            für Schutzzäune an Verkehrswegen;

6.            für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen;

7.            für die Beseitigung eines abgängigen, hochstämmigen Obstbaumes, wenn anstelle des alten Baumes ein neuer Obstbaum (Hochstamm) gepflanzt wird.

§ 7 Befreiungen

(1) Liegen die Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis nicht vor, so kann die Untere Naturschutzbehörde von den Vorschriften dieser Verordnung nach § 63 NatSchG Befreiung erteilen.

(2) Die Befreiung bedarf bei folgenden Handlungen der Zustimmung der höheren Naturschutzbehörde:

1.            Abbau von Bodenbestandteilen;

2.            Verlegung oder wesentliche Änderung oberirdischer Leitungen;

3.            Anlage oder wesentliche Änderung von Verkehrsanlagen;

4.            Veränderungen in oder an einem Gewässer.

§ 8 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig

1.            entgegen § 22 Abs. 3 NatSchG in Verbindung mit § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen;

2.            entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.

§ 9 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Gleichzeitig treten außer Kraft:

1.            die Verordnung des Landratsamtes Vaihingen zum Schutze von Landschaftsteilen im Strudelbachtal vom 18.12.1961;

2.            die Verordnung des Landratsamtes Vaihingen zur einstweiligen Sicherstellung der Landschaftsteile Kreuzbachtal und Strudelbachtal vom 28.10.1970, soweit diese im Kreisgebiet Ludwigsburg liegen und das in der Anlage zu dieser Verordnung abgegrenzte Gebiet betreffen.

Ludwigsburg, den 02.01.1990

Landratsamt

Dr. Ulrich Hartmann

Änderung:

Durch VO v. 20.01.2003 Fl. um 41 ha erweitert.

Verordnung des Landratsamtes Ludwigsburg vom 20.01.2003 zur Änderung der Verordnung des Landratsamtes Ludwigsburg als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Strudelbachtal“ vom 02.01.1990 (Amtsblatt Eberdingen v. 30.01.2003).

Aufgrund der §§ 22 und 58 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz NatSchG) wird verordnet:

§ 1

Die Abgrenzung des LSG „Strudelbachtal“ wird wie folgt geändert:

(1)       Markung Eberdingen-Hochdorf:

Die Grundstücke Flst.-Nr. 990, 991, 992 und 994 sowie Teilflächen der Grundstücke Flst.-Nr. 476 und 1010 im Gewann „Pfaffenwälde“ werden aus dem Geltungsbereich der LSG-Verordnung herausgenommen.

(2)       Markung Eberdingen:

Die Grundstücke Flst.-Nr. 2768, 2769, 2770 und 2774 sowie Teilflächen von Flst.-Nr. 2748 und 2761/1, in den Gewannen „Bruckenäcker“ und „Unter dem Langenberg“ werden aus dem Geltungsbereich der LSG-Verordnung herausgenommen.

(3)       Markung Eberdingen-Nußdorf:

            Die Grundstücke Flst.-Nr. 1110 bis 1116, 1126, 1131 bis 1143, 8803, 8804, 8806 bis 8814, sowie Teilflächen der Grundstücke Flst.-Nr. 1117, 1127 bis 1130, 1144, 1157, 8090, 8805, 8815, 8826 und eine Teilfläche der Kreisstraße K 1651 (Flst.-Nr. 8038) in den Gewannen „Essigberg“, „Leimtal“ und „Michelsförchle“ werden in das LSG einbezogen.

(4)       Markung Eberdingen:

            Die Grundstücke Flst.-Nr. 2645 bis 2649/5 und die bisher nicht innerhalb des LSG gelegenen Teilflächen der Grundstücke Flst.-Nr. 2502 bis 2508 und 5653 im Gewann „Langenberg“ werden in das LSG einbezogen.

(5)       Das LSG hat nunmehr eine Größe von ca. 1031 ha.

(6)       Die genauen Grenzen des geänderten LSG sind in einer Übersichtskarte vom 25.09.2002 im Maßstab 1:25000 und in drei Flurkarten im Maßstab 1:2500 vom 25.09.2002 (Blätter 1 bis 3) grün eingetragen. Der Geltungsbereich des LSG ist in grüner Schraffur dargestellt. Die Flächen, die aus dem LSG herausgenommen werden, sind hellrot gekennzeichnet. Die Flächen, die neu in das LSG einbezogen werden, sind grün gekennzeichnet. Diese Karten ersetzen die bisherige Übersichtskarte und im Umfang der aus ihnen hervorgehenden Änderungen die bisherigen Flurkarten. Diese Karten sind Bestandteil der durch die vorliegende Verordnung geänderten Verordnung über das LSG „Strudelbachtal“ vom 02.01.1990.

(7)       Die dieser Änderungsverordnung zugrunde liegenden Karten werden bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg, Hindenburgstraße 40, 71638 Ludwigsburg sowie beim Bürgermeisteramt der Gemeinde Eberdingen, Rathaus, Stuttgarter Str. 34, 71735 Eberdingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.

§ 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Ludwigsburg, den 20. Januar 2003

Landratsamt Ludwigsburg

Dr. Christoph Schnaudigel

Erster Landesbeamter