1.19.063 Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg

Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Gaab-Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg" vom 15.09.1989 (GBl. vom 31.10.1989, S. 467).

- A u s z u g -

Aufgrund von §§ 21, 22, 58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), zuletzt geändert durch Art. 49 der Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 19.03.1985 (GBl. S. 71) und §§ 22 Abs. 2 und § 33 Abs. 2 Nr. 4 des Landesjagdgesetzes (LJagdG) in der Fassung vom 20.12.1978 (GBl. 1979 S. 12), zuletzt geändert durch Art. 50 der Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 19.03.1985 (GBl. S. 71) wird verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt, Fornsbach und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis, werden zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Gaab - Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg". Es besteht aus:

1.            dem Naturschutzgebiet "Gaab" mit den in § 2 Abs. 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis,

1.            dem Landschaftsschutzgebiet "Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg" mit den in § 2 Abs. 3 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt, Fornsbach und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis.

§ 2 Schutzgegenstand

(1) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Gaab - Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg" hat als Ganzes eine Größe von ca. 154 ha. Davon entfallen auf das Naturschutzgebiet "Gaab" ca. 13 ha und auf das Landschaftsschutzgebiet "Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg ca. 141 ha.

(2) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet umfaßt im wesentlichen den südostwärts zur Murr abfallenden Unterhang des Raithberges, das Murrtal, zwischen der Hammerschmiede und Hausen, die Unterläufe der Täler des Göckel-/Otterbaches, des Fornsbaches, des Beilsbaches, des Schwarzenmühlbächles, dem Hungerbühl mit Eselrain und die Umgebung der ehemaligen Hunnenburg.

(3) Das Landschaftsschutzgebiet "Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg" hat eine Größe von ca. 141 ha. Es umfaßt nach dem Stand vom 14. August 1987

·               auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 2,
die Flurstücke 69, 69/1, 70, 70/1, 71-74, 80, 81, 81/1, 82/1, 82/2, 82/3, 83/1, 83/2, 83/3, 84, 84/1, 85/1, 85/2, 86-88, 89/1 bis 89/3, 90, 91, 93-97, 98/1, 98/2, 99/1, 99/2, 100, 101, 103, 104, 105/2, 106, 107/1 - 107/6, 108/1, 108/2, 109-112, 114 a. und b., 117, 118, 119/1, 119/2, 119 Wa 2 Neu Fornsbach, 123, 124, 126, 127, 128 Weg, 129 Weg, 129/1, 129/2, 131/1, 131/2, Vw. 130, 132, 133, 240-242, 244/1, 245-247, 248/1, 249, 251, 252, 260 Fornsbacher Str. 163, 260/1, 262, 264, 265, 267, Wa 2 Alt Fornsbach 268, 271 Weg, 275, 276, 277 Wa, 277/2, 282/2, 283/1, 283/2, 284/2 Wa, 285, 286, 289, 292 Wa, 292/1292/5, 293/1-293/3, 293/6, 296 Wa, 294/2, Teile der Flurstücke 134, Sommerrain 92 Weg, 300 Bgl., 62 Weg, 222 Wa 2 Murr, 263/1 Wa, 263/2 Wa, 256, 295.

·               Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 9,
die Flurstücke 92-95, 97, 188/1-188/4, 189/1, 189/2, 190, 191, 192, 193/2, 194, 196, 197, Vic.W. 4/4, Teile der Flurstücke 90/3, Fluß 1 und Vic.W. 4/3. Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Fornsbach, die Flurstücke 593-605, 606/1, 607-614, 615/3, 615/4, 728-730, Fw. 23, Fw. 24, 732, 735, 736, 738-741, 742/1, 742/2, 744, 746-749, 756/1, 760-772, 773 L 1120, 774-781, 782/1-782/3, 783, 784/1, 784/2, 785/1, 785/2, 786-789, 790/1-790/3, 791-795, 796/1-796/3, 797, 798/1, 798/2, 799, 800, 802, 803-815, 816/1, 816/2, 817/1-817/3, 818-820, 822, 823/1-823/3, 824/1,824/2, 825, 826, 827/1, 827/2, 828/1-828/3, 829/1, 829/2, 830-836, 837/1, 837/2, 838, 840-857, 858/1, 858/2, 859-862, 878, 879, Fw. 84, Vw. 8, Fw. 25, Fw. 26/1, Fw. 26/2, Bach 16, Fw. 31/2, Fw. 31/3, Vw. 9/2, Fw. 42, Fw. 27, Fw. 53, 937/1, 938-941, 944, 945/1, 945/2, 946/1, 946/2, 947, 948, 1020-1022, 1024, 1025, 1029, 1137/2, 1138-1141, 1142/2, 1142/3, 1143/1, 1143/2, 1144-1147, 1148 GV, 1148/1, 1149-1151, 11541184, 1185/1, 1185/2, 1186-1190, 1191/1, 1191/2, 1191/3 Weg, Bach 12 Neu Fornsbach, 1192, 1193, 1194 Weg, 1195, 1196, Fw. 41, 57 Außerh. Etters Weg, 1198-1204, 1205/1, 1205/2, 1206, 1207, 1208/1, 1208/2, 1209-1211, 1214-1225, 1257/3, 1261, 1261/1, Teile der Flurstücke 755, 757, 751/1 L 1120, 773 L 1120, 762/1 L 1149, 936, 936/1 L 1066, 958 Bgl., GV 586, 1030, Fw. 30/1, Fw. 28, Bach 13 Göckelbach, 140 Fornsbach, 937 Beilsbach Bach 6, Bach 10/1 Schwarzenmühlbächle Bach 10/2.

·               Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Kirchenkirnberg, Flur 2,
die Flurstücke 218, 220, 221 Weg, 222-225, 226 L 1121, 227, 231-235, 236 Weg, 238, 240-242, 244, 244/1, 245, 246, 246/1, 247. Teile der Flurstücke 259 Weg, 251 Weg, 216 L 1120, 200 Wa 2 Otterbach und 228 Wa 2 Murr.

·               Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Kirchenkirnberg, Flur 4,
die Flurstücke 119-124, Teile der Flurstücke Wa 2 Otterbach und 762/1 L 1149.

 (4) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet ist in einer Übersichtskarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 14. August 1987 im Maßstab 1 : 25 000 schwarz umgrenzt und flächig rot angeschummert (Naturschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 2) bzw. flächig grün angeschummert (Landschaftsschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 3) sowie in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 14. August 1987 im Maßstab 1 : 2 500 schwarz umgrenzt und rot angeschummert (Naturschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 2) bzw. grün angeschummert (Landschaftsschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 3). Die engere Schutzzone im Naturschutzgebiet (§ 2 Abs. 2) ist schwarz umgrenzt und gelb angeschummert.

Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart und beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in Waiblingen auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.

 (5) Die Verordnung mit Karten ist nach ihrer Verkündung bei den in Abs. 4 Satz 4 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.

§ 3 Schutzzweck

 (2) Wesentlicher Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes (§ 2 Abs. 3) ist:

·               die Sicherung des ökologisch notwendigen Umlandes für den Bestand einer im Naturschutzgebiet brütenden, vom Aussterben bedrohten Vogelart;

·               die Erhaltung und Sicherung von Dauergrünland in den Talräumen mit ihrer charakteristischen landschaftlichen Kennzeichnung und ihren ökologisch bedeutsamen Lebensgemeinschaften;

·               die Erhaltung und Sicherung der landschaftlich, landeskundlich und erdgeschichtlich bedeutsamen Fornsbacher Talspinne in ihrem landschaftlichen Erscheinungsbild mit dominierender Grünlandnutzung;

·               die Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaftsbestandteile in der Fornsbacher Talspinnen, die aufgrund ihrer Wertigkeit und Bedeutung Einflüsse auf das Naturschutzgebiet haben;

·               die Bewahrung markanter Einzelschöpfungen und historisch-kulturell wertvoller Zeugnisse, die das Landschaftsbild um die Fornsbacher Talspinne kennzeichnen.

§ 4 Verbote

 (3) In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

1.            der Naturhaushalt geschädigt,

2.            die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört,

3.            das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder

4.            der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert* der Landschaft beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalte für das Landschaftsschutzgebiet

 (1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

 (2) Der Erlaubnis bedürfen insbesondere folgende Handlungen:

1.            Errichten von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen;

2.            Errichtung von Einfriedigungen;

3.            Verlegen oder Ändern von ober- oder unterirdischen Leitungen aller Art;

4.            Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise;

5.            Ablagerungen oder auch kurzfristige Lagerungen von Gegenständen, Erde und Gesteinsaushub, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

6.            Anlage oder Veränderung von Straßen, Wegen, Plätzen oder anderen Verkehrswegen;

7.            Anlage oder Veränderung von Stätten für Sport und Spiel einschließlich Motorsportanlagen;

8.            Anlage oder Ausbau von Flugplätzen, einschließlich Modellflugzeuggeländen;

9.            Betrieb von Motorsport sowie von motorgetriebenen Schlitten;

10.        Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;

11.        Anlage, Beseitigung oder Änderung von fließenden oder stehenden Gewässern;

12.        Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild- oder Schrifttafeln;

13.        Pflanzung fremdländischer Gehölze und Koniferen;

14.        der Umbruch von Grünland, Neuaufforstungen, Anlage von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;

15.        Beseitigung oder Beeinträchtigung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen** wie freistehende Bäume, Hecken, Gebüsche und Feldgehölze, Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände und ähnliche Naturerscheinungen, die zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes und im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen; davon nicht betroffen sind Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen, soweit kein Kahlhieb entsteht;

16.        Entwässerungsmaßnahmen.

__________________

*  Änderung LfU: (in der Vorlage: "Erholungszweck")

** Änderung LfU: (in der Vorlage: "Landschaftsteilen")

(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 Abs. 3 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

(4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung des Landratsamtes als untere Naturschutzbehörde ergangen ist.

(5) Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit dem Landratsamt als untere Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatlicher Behörden durchgeführt werden.

§ 6 Zulässige Handlungen

 (2) § 4 Abs. 3 und § 5 gelten im Landschaftsschutzgebiet ( § 2 Abs. 3) nicht:

1.            für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Ziffern 1, 14-16;

2.            für die ordnungsmäßige Ausübung der Jagd und der Fischerei;

3.            für die ordnungsmäßige Unterhaltung der rechtmäßigerweise bestehenden Straßen, Wege, Gebäude, Schienenwege, Plätze, Gewässer und Drainagen, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Ziffer 15;

4.            für Schutzzäune an Verkehrswegen;

5.            für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen;

6.            für die ordnungsmäßige Unterhaltung der bestehenden Energieversorgungsanlagen;

7.            für Handlungen, die der Erhaltung und Erneuerung der geodätischen Grundlagen der Landesvermessung dienen.

§ 7 Befreiungen

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann das Regierungspräsidium als höhere Naturschutzbehörde nach § 63 des Naturschutzgesetzes Befreiung erteilen.

§ 8 Meldepflicht

Schäden im Naturschutzgebiet sind von den Grundstückseigentümern oder den sonstigen Berechtigten unverzüglich dem Landratsamt als untere Naturschutzbehörde unmittelbar oder über die Gemeinde mitzuteilen.

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

 (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt

1.            wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt,

2.            in dem Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig
a)entgegen § 22 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes in Verbindung mit § 4 Abs. 3 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die dem Charakter des Gebietes oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen;
b)entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen können.

 (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 33 Abs. 2 Nr. 4 LJagdG handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 1 dieser Verordnung die Jagd ausübt.

§ 10 Inkrafttreten

 (1) Diese Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Auslegungsfrist in Kraft.

 (2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Teile der Landschaftsschutzverordnung "Göckel-, Otterbach- und oberes Murrtal" des Landratsamtes Backnang vom 15. April 1971, veröffentlicht in der Backnanger Kreiszeitung vom 29. April 1971 und die geänderte Landschaftsschutzverordnung des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis in Waiblingen vom 11. März 1981, veröffentlicht in der Waiblinger und Backnanger Zeitung vom 23. März 1981 außer Kraft, soweit das Landschaftsschutzgebiet im Geltungsbereich dieser Verordnung liegt.

Gleichzeitig mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur einstweiligen Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes "Gaab" vom 25. Juli 1986, veröffentlicht im Gesetzblatt für Baden-Württemberg vom 15. September 1986, in der Fassung der Verordnung vom 18. August 1988 außer Kraft.

Stuttgart, den 15.09.1989

Dr. Bulling

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