1.27.030 Göckel-, Otterbach und oberes Murrtal

Sammelverordnung für die LSG 1.27.030, 1.27.032, 1.19.026, 1.19.028-1.19.042, 1.36.030, 1.36.031

Verordnung des Landratsamtes Backnang zum Schutze von Landschaftsteilen im Landkreis Backnang vom 15. April 1971 (Backnanger Kreiszeitung vom 29. April 1971).

Aufgrund der §§ 5 und 19 des RNG vom 26. Juni 1935 (RGBl. I S. 821), geändert durch das RNatSchErgÄndG vom 8. Juni 1959 (GBl. S. 53), beide zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung und Bereinigung von Straf- und Bußgeldvorschriften des Landes Baden-Württemberg vom 6. April 1970 (GBl. S. 111) und aufgrund des § 7 der Verordnung zur Durchführung des RNG und des RNatSchErgÄndG i.d.F. vom 17.10.1962 (GBl. S. 203) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums als höhere Naturschutzbehörde folgendes verordnet:

§ 1

 (1) Die nachfolgenden Landschaftsteile werden als Landschaftsschutzgebiete dem Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes unterstellt. Die geschützten Gebiete liegen im Bereich folgender Gemeinden, Gemarkungen und Gewanne:

1.Landschaftsschutzgebiet "Allmersbacher und Kleinaspacher Weinberge mit Rohrbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt die Weinberghänge auf den Markungen Allmersbach a.W. und Kleinaspach sowie das Rohbachtal mit Nebenbächen im Raume Altersberg, Einöd und Steinhausen.

·               1.1 Gemeinde Allmersbach a.W.

·               1.11 Gemarkung Allmersbach a.W.:
Gewanne: Alter Berg, Alte Seeweinberge, Greut, Neue Seeweinberge, Rennklinge

·               1.2 Gemeinde Kleinaspach

·               1.21 Gemarkung Altersberg:
Gewann: Rainwiesen

·               1.22 Gemarkung Einöd:
Gewann: Lange Wiesen

·               1.23 Gemarkung Hintervöhrenberg:
Gewanne: Föhrenberg, Halde

·               1.24 Gemarkung Kleinaspach:
Gewanne: Föhrenberg, Greut, Hinterberg, Kelterberg, Tiergarten

·               1.25 Gemarkung Steinhausen:
keine Gewannbezeichnung

·               1.26 Gemarkung Völkleshofen:
keine Gewannbezeichnung

·               1.27 Gemarkung Vordervöhrenberg:
Gewanne: Föhrenberg, Rennklinge

2.Landschaftsschutzgebiet "Buchenbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt die Talaue des Buchenbaches ab Steinächle bachabwärts bis zur Einmündung des Buchenbaches in die Murr.

·               2.1 Gemeinde Affalterbach

·               2.11 Gemarkung Affalterbach:
Gewanne: Bügelwiesenschlag, Triangel, Unterer Birkhau, Wolfsölder Bach

·               2.12 Gemarkung Steinächle:
Gewanne: Landwiesen, Überzwerche Äcker

·               2.13 Gemarkung Wolfsölden:
Gewanne: Flachsberg, Hartwald, Mühläcker, Mühlhau, Schloßrain, Taschenrain und Banholz, Teschenrain, Waldwiesen, Wannenberg

·               2.2 Gemeinde Burgstall

·               2.21 Gemarkung Burgstall:
Gewanne: Bärlesrain, Biberwiesen, Etzwiesenrain, Kochselden, Kriegshau, Wolfsölder Rain

·               2.3 Gemeinde Erbstetten

·               2.31 Gemarkung Kirschenhardthof:
Gewann:Rainwald

3.Landschaftsschutzgebiet "Eichelberg"

Das Schutzgebiet umfaßt den nicht bewaldeten Südhang des Eichelberges entlang dem Eichelbach auf Markung Oppenweiler-Aichelbach.

·               3.1 Gemeinde Oppenweiler

·               3.11 Gemarkung Aichelbach:
Gewanne: Eichelberg, Löffelkorb

4.Landschaftsschutzgebiet "Eschelbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt den unbewaldeten Teil der Talaue des Unterlaufes des Ittenberger Baches bis Sulzbach an der Murr - Schleißweiler.

·               4.1 Gemeinde Sulzbach an der Murr

·               4.11 Gemarkung Schleißweiler:
Gewanne: Dörnich, Gehren, Gemeindeboden, Langäcker

5.Landschaftsschutzgebiet "Eschelhof"

Das Schutzgebiet umfaßt die nähere Umgebung des Eschelhofes mit dem Eschelhofer See, Gemeinde Sulzbach an der Murr.

·               5.1 Gemeinde Sulzbach an der Murr

·               5.11 Gemarkung Eschelhof:
Gewanne: See, Wäldle

6.Landschaftsschutzgebiet "Fischbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt das Fischbachtal zwischen Mittelfischbach und der ersten Brücke über den Fischbach von Sulzbach an der Murr her.

·               6.1 Gemeinde Großerlach

·               6.11 Gemarkung Mittelfischbach:
Gewann: Tal

·               6.12 Gemarkung Unterfischbach:
Gewann Ochsenwald

·               6.2 Gemeinde Sulzbach an der Murr

·               6.21 Gemarkung Berwinkel:
Gewanne: Salzleke, Wüste Mahl

·               6.22 Gemarkung Kleinhöchberg:
Gewanne: Brennten, Ghäk, Steinfelsen

·               6.23 Gemarkung Lautern:
Gewanne: ohne Bezeichnung

·               6.24 Gemarkung Sulzbach:
Gewanne: Fischbach, Gfäll, Perzenrain, Rotsteigle, Spazenrain, Steinigter Berg, Tannenschöpfle

7.Landschaftsschutzgebiet "Forstbach- und Heiligental"

Das Schutzgebiet umfaßt Teile des Forstbach- und Heiligentales und die dazwischenliegende Bergschulter auf Markung Rietenau.

·               7.1 Gemeinde Rietenau

·               7.11 Gemarkung Rietenau:
Gewanne: Altenberg, Badrain, Birkenhau, Förstle, Hasenplatte, Heiligental, Holzwiesen, Jettenbach, Kelterfeld, Lange Gasse, Oberberg, Rainhalde, Reuthäule, Roter Bühl, Saufeld, Steinberg, Trinkgasse, Zankseele

8.Landschaftsschutzgebiet "Franzosenbuckel"

Das Schutzgebiet umfaßt den markanten Hügel inmitten des Murrtales südlich Harbach.

·               8.1 Gemeinde Murrhardt

·               8.11 Gemarkung Harbach:
Gewann: Bühl

9.Landschaftsschutzgebiet "Frickenhofer Höhe"

Das Schutzgebiet umfaßt die Hochebene zwischen Rotenhar im Norden und Mittelbronn im Südosten, einschließlich der Täler des Joosen- und Aimerbaches bis zur Landkreisgrenze im Süden.

·               9.1 Gemeinde Frickenhofen:

·               9.11 Gemarkung Frickenhofen:
Gewanne: Bachäcker, Birke, Breitwiesen, Dorngehren, Gallrain, Haldenäcker, Hirschbach, Hohentannenäcker, Holzgehren, Höhe, Hundswiesen, Krebenwiesen, Rossäcker, Sandäcker, Seerhalde, Steinach, Weiher

·               9.12 Gemarkung Joosenhof:
Gewanne: Hofwiesen, Linsenäcker und Wald, Schneckenroth

·               9.13 Gemarkung Linsenhof:
Gewanne: Halde, Hofwiesen, Lettenacker, Seebach, Spag, Thal

·               9.14 Gemarkung Mittelbronn:
Gewanne: Allmannshalde, Birkenbusch, Brechtenhalde, Haich, Säuäcker, Säubronnen, Kesseläcker, Mühlsteig, Steinäcker, Steinreute, Wolfäcker

·               9.15 Gemarkung Rappenhof:
ohne Gewannbezeichnung

·               9.16 Gemarkung Rotenhar:
Gewann: Rothenhaarwald

10.Landschaftsschutzgebiet "Glatten- und Rauhenzain- sowie Dappachtal" Das Schutzgebiet umfaßt das Tal des Glattenzainbaches von Kirchenkirnberg im Süden bis Fichtenberg im Norden. Das Tal des Rauhenzainbaches vom Zufluß des Furtbrunnenbaches bis Kronmühle im Norden. Außerdem der unbewaldete Nordhang des Staufenberges. Das Dappachtal in unmittelbarer Umgebung des Teilorts Dappach, Gemeinde Fichtenberg.

·               10.1 Gemeinde Altersberg

·               10.11 Gemarkung Eichenkirnberg:
Gewann: Mad und Theilwald

·               10.2 Gemeinde Fichtenberg

·               10.21 Gemarkung Fichtenberg:
Gewanne: Dappach, Grasäcker, Hintere Aspachäcker, Hinterer glatter Zainbach, Hirschäcker, Hündigwiesen, Kronmühläcker, Staufenberg, Stockreute, Thalwiesen, Theilwald, Vorderer Aspachäcker, Vorderer glatter Zainbach, Winterhalde, Wördwiesen

·               10.22 Gemarkung Mittelrot:
Gewanne: hinterer rauher Zainbach, Ölhausäcker, vorderer rauher Zainbach

·               10.23 Gemarkung Rauhenzainbach:
ohne Gewannbezeichnung

·               10.3 Gemeinde Kirchenkirnberg

·               10.31 Gemarkung Kirchenkirnberg:
Gewanne: Breitfeld, Halde, Spielwald

·               10.4 Gemeinde Unterrot

·               10.41 Gemarkung Honkling:
Gewann: Hartwald

11.Landschaftsschutzgebiet "Göckel-, Otterbach- und oberes Murrtal"

Das Schutzgebiet umfaßt die Täler des Göckel- und Otterbaches und das Murrtal. Das Göckelbachtal mit seinen Quellbächen Geis- und Kaltbach sowie der Hornberger Reute bis zur Ein mündung des Göckelbaches in die Murr. Das Otterbachtal auf der Höhe von Kirchenkirnberg-Bruch bis zur Einmündung in den Göckelbach. Das obere Murrtal von Murrhardt- Sauerhöfle bis zur Eisenschmiedmühle sowie der Nordhang des Raitberges südlich der Landesstraße 1066.

·               11.1 Gemeinde Fichtenberg

·               11.11 Gemarkung Hornberg:
Gewann: Mordklinge

·               11.2 Gemeinde Fornsbach

·               11.21 Gemarkung Fornsbach:
Gewanne: Brand, Eselrain, Hungerbühl, Lichel, Murrwasen

·               11.22 Gemarkung Mettelberg:
Gewanne: Dosenklinge, Herrmannsberg, Lückenberg, Mühlhalde, Unterer Wald, Stockreute

·               11.3 Gemeinde Kirchenkirnberg

·               11.31 Gemarkung Bruch:
Gewann: Reute

·               11.32 Gemarkung Gänshof:
Gewanne: Fortel, Gänshof, Gänsklinge, Halde

·               11.33 Gemarkung Gärtnershof:
Gewanne: Gärtnersteich, Rotenbühl, Gärtnershof

·               11.34 Gemarkung Göckelhof:
Gewanne: Bodemer Wiesen, Göckelhof, Immen, Konaufurt, Lückenberg, Sohl, Weite

·               11.35 Gemarkung Marxenhof:
ohne Gewannbezeichnung

·               11.36 Gemarkung Mettelbach:
Gewanne: Espenhau, Klosterreute, Mettelbach, Obere Halde, Pfaffenklinge

·               11.37 Gemarkung Mutzenhof:
ohne Gewannbezeichnung

·               11.38 Gemarkung Oberneustetten:
Gewanne: Breitäcker, Halde, Hart, Kaltwiesen, Löffelhalde, Mordklinge, Oberneustetten, Seehalde, Sümpfle, Tannwiesen

·               11.39 Gemarkung Unterneustetten:
Gewanne: Au, Birkäcker, Greut, Halde, Haken und lange Wiesen, Hohe Äcker, Klosterreute, Langäcker, Lange Äcker, Lange Wiesen, Märzenteich, Mühlhalde, Ober Ländle, Schulwiesen, Schelmenwasen, Steinäcker, Unterneustetten, Viehweide, Wefzgen

·               11.4 Gemeinde Murrhardt

·               11.41 Gemarkung Hausen:
Gewanne: Biegel, Busch, Langwiesen, Neufeld

·               11.42 Gemarkung Käsbach:
Gewann: Berg

·               11.43 Gemarkung Klettenhöfle:
Gewann: ohne Bezeichnung

·               11.44 Gemarkung Klingen:
Gewanne: Halde, Immenhalde, Krättenbiegel, Kreuz, Reiswald, Reuthalde, Strut, Sumpf, Wöhr, Wölz

·               11.45 Gemarkung Köchersberg:
Gewann: Berg

·               11.46 Gemarkung Sauerhöfle:
Gewanne: Käsbachtäle, Klosterreute

12.Landschaftsschutzgebiet "Harbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt das unbewaldete Tal des Unterlaufes des Harbaches bis Murrhardt-Harbach.

·               12.1 Gemeinde Murrhardt

·               12.11 Gemarkung Harbach:
Gewann: Mühlwiesen

·               12.12 Gemarkung Hintermurrhärle:
Gewann: Zimmerplatz

·               12.13 Gemarkung Murrhardt:
Gewanne: Harpach, Gaisbühl

13.Landschaftsschutzgebiet "Haselbachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt das Tal des Haselbaches von der Haselbachmühle bis Sulzbach an der Murr-Bartenbach sowie das Gebiet südlich Zwerenberg.

·               13.1 Gemeinde Sulzbach an der Murr

·               13.11 Gemarkung Bartenbach:
Gewanne: Eulengschrei, Fuchs, Stegäcker

·               13.12 Gemarkung Zwerenberg:
Gewanne: Bach, Berg, Brenntsklinge, Hoffeld, Schollenklinge

14.Landschaftsschutzgebiet "Hornungshof"

Das Schutzgebiet umfaßt das freie Feld um den Hornungshof südlich der Landesstraße 1118 zwischen Kleinaspach und Oberstenfeld.

·               14.1 Gemeinde Kleinaspach:

·               14.11 Gemarkung Einöd:
ohne Gewannbezeichnung

·               14.12 Gemarkung Kleinaspach:
ohne Gewannbezeichnung

·               14.13 Gemarkung Sinzenburg:
Gewanne: Alteberg, Marxrain

15.Landschaftsschutzgebiet "Katharinenhof"

Das Schutzgebiet umfaßt die gesamte Markung Katharinenhof und die westlich anschließenden Grundstücke bis zum Bereich des Ekertsbaches.

·               15.1 Gemeinde Strümpfelbach:

·               15.11 Gemarkung Katharinenhof:
Die gesamte Gemarkung

·               15.12 Gemarkung Strümpfelbach:
Gewann: Ottenseehau

16.Landshaftsschutzgebiet "Kirgelhalde"

Das Schutzgebiet umfaßt die Nord- und Osthänge des Kirgels bei Gaildorf.

·               16.1 Gemeinde Gaildorf:

·               16.11Gemarkung Gaildorf:
Gewanne: Hartmannsklinge, Kappelesberg, Kirgel, Löchle, Löchlen

17.Landschaftsschutzgebiet "Kochertal mit angrenzenden Höhenzügen"

Das Schutzgebiet umfaßt die Talaue des Kochers ab der Landkreisgrenze bei Laufen/Kocher-Wengen bis Unterrot-Schönberg und Unterrot-Bröckingen; daran im Anschluß flußabwärts (Richtung Norden) Teile der rechtsufrigen Talaue des Kochers und der anschließenden Westhänge der Limpurger Berge bis zur Landkreisgrenze bei Ottendorf-Adelberg.

·               17.1 Gemeinde Eutendorf:

·               17.11 Gemarkung Eutendorf:
Gewanne: Adelbach, Au, Bernhalde, Bilmerwiesen, Breitwiesen, Breitwiesenäcker, Bronnhalde, Buzenbühl, Ebenäcker, Finstere Klinge, Flachsäcker, Gamertsklinge, Grabenwiesen, Hirschäcker, Hochbühl, Hohenhalde, Holderreute, Hungerbühl, Karzhalde, Klinge, Kohlreute, Küchenhaldenwiesen, Küchenrain, Löchlensäcker, Neuäcker, Obere Sandhalde, Raigelsee, Reute, Rötelwiesen, Schnakenhalde, Schneitberg, Taubenäcker und Wiesen, Hintere Sandhaldenäcker, Untere Sandhalde, Weichselhalde, Wert, Westhalde, Wildgareut, Zipfer, Zipferhalde, Zipferreute

·               17.12 Gemarkung Großaltdorf:
Gewanne: Anger, Berg, Berghalde, Haalrain, Hochbühl, Kerzerbühl, Kieselwiesen, Krumme Halden, Lindenhalde, Mahdreute, Reutäcker, Reute, Sauhalde, Schleifrain, Schockwiesen, Stepbach, Taläcker, Trögäcker, Wach, Weichselhalde, Weichselwiesen

·               17.2 Gemeinde Gaildorf:

·               17.21 Gemarkung Gaildorf:
Gewanne: Brandhalde, Hager, Kirchberg, Kirchberghalde, Kohlmannsklinge, Mittelberghalde, Unter der Steig, Unter der Steige

·               17.3 Gemeinde Laufen am Kocher:

·               17.31 Gemarkung Braunhof:
Gewann: Braunhof

·               17.32 Gemarkung Eisenschmiede:
Gewanne: Burren, Halde, Striegelwiese, Zeilwiese

·               17.33 Gemarkung Heerberg:
Gewanne: Hirschhag, Jegelwiese, Kieselacker, Kransberg

·               17.34 Gemarkung Knollenberg:
ohne Gewannbezeichnung

·               17.35 Gemarkung Krasberg:
Gewanne: Äußeres Feld, Inneres Feld, Häldele, Lange Äcker, Linsenbühl, Spitzäcker, Unteres Feld

·               17.36 Gemarkung Laufen am Kocher:
Gewanne: Erdgescheid, Hölzle, Hochhalde, Knollenfeld, Nix, Poppeläcker, Reute, Springhalde, Strütwiesen, Wälz

·               17.37 Gemarkung Rübgarten:
Gewanne: Gassenäcker, Haselrain, Hohenreute, Kocherrain, Langenfeld, Mausfeld

·               17.38 Gemarkung Weiler:
Gewanne: Am Kocher, Kocherreute

·               17.39 Gemarkung Wengen:
Gewanne: Au, Brückle, Eckenberg, Eichle, Fälle, Forst, Harzklinge, Heilberg, Hochhalde, Kreuzwälz, Lochwiesen, Pfennigswald, Reute, Stegwiese, Strutwiese, Winkel

·               17.40 Gemarkung Wimbach:
ohne Gewannbezeichnung 17.4Gemeinde Ottendorf:

·               17.41 Gemarkung Ottendorf:
Gewanne: Adelbach, Hardt, Kalkofen, Railhalde, Seewiesen, Steinklinge

·               17.5Gemeinde Sulzbach am Kocher:

·               17.51 Gemarkung Aichenrain:
Gewann: Hasenbühl

·               17.52 Gemarkung Altschmiedelfeld:
Gewanne: Breite Halde, Brühl, Eichelberg, Dürrenberg, Grundwiesen, Halde, Hintere Wiesen, Kocheracker, Kreuzäcker, Lache, Riegelwiese

·               17.53 Gemarkung Bayerhöfle:
Gewann: Bayerhöfle

·               17.54 Gemarkung Egelsbach:
ohne Gewannbezeichnung

·               17.55 Gemarkung Mühlenberg:
Gewann: Kühhalde

·               17.56 Gemarkung Sulzbach am Kocher:
Gewanne: Am Mühlenbach, Bärenwirtshalde, Beilstein, Beigel, Bonlanden, Bruckwiese, Eichelberg, Frankenreute, Freihöfle, Hinteres Gesöde, Kocherwiesen, Langwiesen, Oberes Gesöde, Unteres Gesöde, Schmalwiese, Vorderes Gesöde, Weidach

·               17.6 Gemeinde Unterrot:

·               17.61 Gemarkung Bröckingen:
Gewanne: Am Dürrenberg, Au, Auchtwiesen, Augarten, Bachäcker, Burgstall, Dürrenberg, Falzenberg, Froschäcker, Gries, Hasenberghalde, Holzhalde, Hungeräcker, Kocherfeld, Krähenäcker, Kropfhalde, Lache, Langwiese, Maiersloch, Rothalde, Rübland, Sandwiesen, Stegäcker, Stegwiesen, Taläcker, Waagäcker, Wachhalde

·               17.62 Gemarkung Kieselberg:
Gewanne: Äußeres Feld, Grieshalde, Mittleres Feld, Wachtfeld

·               17.63 Gemarkung Münster:
Gewanne: Am Kocher, Argersbach, Gemeindehalde, Gurgel, Hagäcker, Hager, Holzwiesen, Hohwälze, Kirchberg, Langwiese, Leimengrube, Lohäcker, Reute, Säuäcker, Schertenacker, Steinbruchhalde, Stockäcker, Stöckreute, Striet, Thaläcker, Tännighalde, Waagäcker, Wälzhalde, Weinberg, Weinhalde

·               17.64 Gemarkung Schönberg:
Gewanne: Erbishalde, Kohlreute, Lohhalde, Mahd, Osterwiese, Raudwiesen, Steigersbach, Stockacker

·               17.65 Gemarkung Unterrot:
Gewann: Lohhalde

18.Landschaftsschutzgebiet "Murrhardter Wald"

Das Schutzgebiet umfaßt Teile des Murrhardter und Welzheimer Waldes zwischen Murrhardt im Norden, der Landkreisgrenze im Süden und Südosten, Lippoldsweiler und Ebersberg im Westen und Murrhardt-Käsbach im Osten.

·               18.1 Gemeinde Althütte:

·               18.11 Gemarkung Althütte:
Gewanne: Auf der Steinschramm, Buchwäldle, Igels, Mauzenacker, Reute, Strümpfelrain

·               18.12 Gemarkung Kallenberg:
Gewanne: Birkenbusch, Blinde Halde, Breitfeld, Bühläcker, Felsenwiesen, Geißäcker und Wiesen, Gerstenäcker, Greut, Hofwiesen, Raidelfeld, Sandacker, Sandwiesen, Schlegelwiesen, Starkenhalde

·               18.13 Gemarkung Lutzenberg:
Gewanne: Beim Haus, Häselhau, Hegelesbühl, Kohläcker, Kriegsmaden, Langäcker, Mastwiesen, Sommerhalde, Strälsenwäldle, Straßenäcker, Viehweide, Winterhalde

·               18.14 Gemarkung Schöllhütte:
Gewanne: Brand, Grosswiesen, Huttäcker, Seewiesen, Wolfsgarten

·               18.15 Gemarkung Voggenhof:
Gewanne: Dörrholz, Hofwiesen, Kieselfeld, Stock, Tonholz, Viertels Äcker

·                18.2 Gemeinde Lippoldsweiler:

·               18.21 Gemarkung Ebersberg:
Gewanne: Eulengreut, Bronnengasse, Mittleres Gewand, Oberes Gewand, Unteres Gewand

·               18.22 Gemarkung Schloß Ebersberg:
Gewanne: Eichwald, Hinterm Schloß, Holderhalde, SchloßEbersberg, Schloßfeld

·               18.23 Gemarkung Däfern:
Gewann: Hoher Wengert

·               18.24 Gemarkung Hohnweiler:
Gewanne: Asang, Hasenwengert, Hau, Kelteräcker

·               18.25 Gemarkung Lippoldsweiler:
Gewanne: Altenberg, Badstuben, Biegelwiesen, Eichelberg, Eseläcker, Langwiesen, Mühläcker, Stellplatte, Weiher

·               18.3 Gmeinde Murrhardt:

·               18.31 Gemarkung Käsbach:
Gewanne: Eichwald, Faulklinge, Fichten, Gairenmahd, Greut, Striet, Wolfbühl, Hau, Heuäcker, Kirchenmahd, See, Seidenbusch

·               18.32 Gemarkung Murrhardt:
Gewanne: Burgreute, Dreiloos, Fuchsenberg, Hoblersberg, Hozenkline, Köchersberg, Raidt, Riesberg, Siebenknie

·               18.33 Gemarkung Schwammhof:
Gewanne: Altwiesen, Hinterwald, Hofwiesen

·               18.34 Gemarkung Siebenknie:
Gewann: Hörschklinge

·               18.35 Gemarkung Streitweiler:
Gewanne: Hinterer Streitweiler, Vorderer Streitweiler

·               18.36 Gemarkung Vorderwestermurr:
Gewanne: Althau, Bronnen, Buch, Dotter, Gais, Gassen, Halde, Haselbusch, Kohlhau, Langwiesen, Reute, Salenbusch, Striet, Tauben, Teich, Wannen, Wintermahd

·               18.37 Gemarkung Waltersberg:
Gewanne: Hörschklinge, Holzwiesen, Mittelwald, Mühlhalde, See, Wasserfall

·               18.4 Gemeinde Oberbrüden:

·               18.41 Gemarkung Rottmannsberg:

·               Gewanne: Diebswiesen, Eichwald, Eißach, Große Äcker, Hofwiesen, In der Sie, Ländwiesen, Ross, Sägmühlewald, Seewald, Straßenäcker, Teichle, Wäldle

·               18.5 Gemeinde Sechselberg:

·               18.51 Gemarkung Fautspach:
Gewanne: Feigenäcker, Fuchsäcker, Langes Feld, Mittleres Täle, Oberes Feld, Oberes Täle, Ochsenhau, Reute, Sommerhau, Sumpf, Taubenfeld, Unteres Täle

·               18.52 Gemarkung Hörschof:
Gewanne: Hintere Klinge, Hinteres Feld, Hohwiesen, Langenwald, Ortäcker, Scheurenäcker, Seeäcker, Seewiese, Strochwiese, Tannenwald, Vordere Klinge, Zaunäcker

·               18.53 Gemarkung Schlichenweiler:
Gewanne: Brunnenwiesen, Geißäcker, Geißwald, Glaiten, Hohäcker, Langäcker, Reutackerwald, Stockäcker

·               18.54 Gemarkung Sechselberg:
Gewanne: Birkäcker, Geißäcker, Greut, Hohenstein, Kesslersäcker, Krumme Äcker, Mähderwiesen, Maiäcker, Maiwiesen, Mittlerer Eisach, Mülleräcker, Nastäcker, Neuwiesen, Oberer Eisach, Rehgehrn, Schenkwaldungen, Schlichenwiesen, Weißenrain

·               18.55 Gemarkung Waldenweiler:
Gewanne: Bühlhau, Christlesäcker, Ebenäcker, Gemeindewald, Hausäcker, Hetzelsberg, Hohwiesen, Kleiner See, Kohlhau, Langfeld, Langwiesenwald, Lohwiesen, Ochsenhau, Rattenfeld, Reute, Ripp, Seeäcker, Weidäcker, Wüstenwiesenwald

19.Landschaftsschutzgebiet "Rohrbachtal mit Reichenberg"

Das Schutzgebiet umfaßt das Tal des Rohrbaches zwischen Oppenweiler-Rohrbach und Oppenweiler sowie die Gebiete rund um Reichenberg bis zur Bundesstraße 14.

·               19.1 Gemeinde Oppenweiler:

·               19.11 Gemarkung Ellenweiler:
Gewann: Brunnenrain

·               19.12 Gemarkung Oppenweiler:
Gewanne: Amönenberg, Erlenklinge, Gemeindeboden am Frohnwald, Hinterer Rohrbach, Kelterwiesen, Mittlerer Gemeindeboden, Rüflensmühle, Steinwiesen

·               19.13 Gemarkung Reichenberg:
Gewanne: Alte, Gabe, Biegel, Bronnen, Finkenäcker, Hahnbühl, Halde, Hofäcker, Lang, Rank, Rendezvous, Ritter, Rohrbach, Ruf, Salzlecke, Schiffrainberg, See, Streitfeld, Strüte, Stumpen, Sturz, Wüste, Zeller, Zelleräcker

·               19.14 Gemarkung Schiffrain:
Gewanne: Lehmgrube, Sumpf

20.Landschaftsschutzgebiet "Schneckenbühl"

Das Schutzgebiet umfaßt den Waldteil "Schneckenbühl" östlich der Sachsenweiler-Siedlung, Markung Backnang.

·               20.1 Gemeinde - Stadt Backnang:

·               20.11 Gemarkung Steinbach:
Gewann: Schneckenbühl

21.Landschaftsschutzgebiet "Spitzelbach"

Das Schutzgebiet umfaßt den Unterlauf des Spitzelbachtales mit westlich anschließendem Hang bis Unterrot-Reutfeld.

·               21.1 Gemeinde Unterrot:

·               21.11 Gemarkung Unterrot:
Gewanne: Braunsbach, Chauseehaus, Mietberg, Mohnwiesäcker, Reute, Reutel, Rautfeld

22.Landschaftsschutzgebiet "Stummelberg mit Schembachtal"

Das Schutzgebiet umfaßt die südlichen Hänge des Stummelberges zwischen Fichtenberg und Mittelrot bis zur Bahnlinie im Süden sowie das Tal des Oberlaufs des Schembaches westlich Michelbächle.

·               22.1 Gemeinde Fichtenberg:

·               22.11 Gemarkung Fichtenberg:
Gewanne: Eichhalde, Obere Fichtäcker, Osterhalde

·               22.12 Gemarkung Michelbächle:
Gewanne: Afterschlag, Grabenäcker, Klozäcker, Schafwasen, Thamm

·               22.13 Gemarkung Mittelrot::
Gewanne: Kroppachäcker, Riegeläcker, Riegelhalde, Stummelberg, Stummelhalde.

 (2) Die Landschaftsschutzgebiete sind in Karten im Maßstab 1 : 5 000 sowie in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 00 eingezeichnet.

Die Grenzen der Landschaftsschutzgebiete sind in grüner Farbe dargestellt. Die Karten werden beim Landratsamt Backnang, Erbstetter Straße 56, archivmäßig verwahrt. Je eine Mehrfertigung der Karten liegt beim Regierungspräsidium Nordwürttemberg, Stuttgart, auf. Außerdem erhält jedes Bürgermeisteramt des Kreises Backnang, soweit auf dessen Markung Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen sind, eine entsprechende Mehrfertigung der Karten im Maßstab 1 : 5 000. Die Karten können sowohl beim Landratsamt Backnang, Erbstetter Straße 56, als auch bei den Bürgermeisterämtern zu den üblichen Sprechzeiten eingesehen werden.

 (3) Durch Landschaftsschutzgebiete verlaufende Wege, Wasserläufe, Gräben usw. sind Bestandteil derselben, soweit sie auf beiden Seiten von und zum Landschaftsschutzgebiet gehörenden Grundstücken umgeben sind.

§ 2

 (1) Im Landschaftsschutzgebiet ist es verboten, Veränderungen vorzunehmen, die die Landschaft verunstalten, die Natur schädigen oder den Naturgenuß beeinträchtigen.

§ 3

 (1) Der Erlaubnis des Landratsamtes Backnang bedarf, wer Maßnahmen durchführen will, die geeignet sind, eine der in § 2 genannten Wirkungen hervorzurufen.

(2) Der Erlaubnis bedarf insbesondere, wer beabsichtigt:

1.       bauliche Anlage im Sinne von § 2 Abs. 1 der Landesbauordnung für Baden-Württemberg vom 06.04.1964 (GBl. S. 151) zu errichten oder zu ändern, auch soweit hierfür eine Baugenehmigung oder eine Bauanzeige nicht erforderlich ist;

2.       Einfriedigungen zu errichten, vorzunehmen oder zu ändern, auch soweit diese keine baulichen Anlagen sind;

3.       Drahtleitungen zu verlegen oder zu ändern;

4.       auf anderen als den behördlich genehmigten Plätzen zu lagern, zu zelten sowie Wohn- oder Verkaufswagen aufzustellen, auch wenn die Wagen nicht überwiegend ortsfest benutzt werden;

5.       Wege, Park-, Ausstellungs-, Abstell-, Lager-, Zelt-, Wohnwagen- oder Badeplätze anzulegen;

6.       Abfälle, Müll, Erdaushub, Schutt, Autowracks oder ähnliches abzulagern oder Erdauffüllungen vorzunehmen sowie hierfür geeignete Plätze anzulegen;

7.       Gewässer aller Art anzulegen, zu ändern, zuzuschütten oder auf andere Weise zu beseitigen;

8.       Felsen, Blockmeere oder ähnliche Naturerscheinungen zu verändern oder zu beseitigen;

9.       die bisherige Geländeform in irgendwelcher Weise zu ändern.

10.       vorhandene Ödlandreste zu beseitigen sowie Feld- oder Bachgehölz auszustocken;

11.    Spruchbänder, Inschriften, Schilder und dergleichen anzubringen, auch wenn sie nach § 7 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 08.06.1959 (GBl. S. 53) in der Fassung des Gesetzes vom 06.04.1964 (GBl. S. 150) keiner Genehmigung bedürfen.

(3) Die Erlaubnis ist rechtzeitig vor der Durchführung der geplanten Veränderung beim Landratsamt Backnang - untere Naturschutzbehörde - zu beantragen. Mit der geplanten Veränderung darf erst begonnen werden, wenn die Erlaubnis erteilt ist.

Dem Antrag auf Erteilung der Erlaubnis sind folgende Unterlagen beizufügen:

·               a) Übersichtslageplan Maßstab 1 : 2 500 oder 1 : 5 000 - einfach - aus dem die Lage des oder der Grundstücke, auf dem oder denen die Veränderung durchgeführt werden soll, ersichtlich ist.

·               b) Bauzeichnungen oder Skizzen Maßstab 1 : 50 - dreifach - für geplante Veränderungen gemäß § 3 Abs. (2) Nr. 1, 7 und 11.

 (4) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die beabsichtigte Maßnahme nicht gegen das Verbot des § 2 verstößt. Sie ist mit entsprechenden Auflagen und Bedingungen zu erteilen, wenn durch diese ein Verstoß der Maßnahme gegen das Verbot des § 2 abgewendet werden kann. In den übrigen Fällen ist sie zu versagen.

§ 4

(1) Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf Maßnahmen, die nach den Regeln einer ordnungsgemäßen Wirtschaft zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung erforderlich sind und das Landschaftsbild möglichst schonen.

 (2) Veränderungen der Nutzungsart sind dem Landratsamt Backnang unter Vorlage eines Übersichtsplanes Maßstab 1 : 2 500 oder Maßstab 1 : 5 000 schriftlich anzuzeigen und dürfen erst vorgenommen werden, wenn das Landratsamt Backnang die Veränderung nicht binnen 2 Monaten nach Eingang der Anzeige untersagt hat. Das Landratsamt ist befugt, die Veränderung zu untersagen, wenn sie eine der in § 2 genannten Wirkungen hätte. Die Untersagung ist aufzuheben, wenn nachgewiesen wird, daß die Veränderung für die Fortführung des Betriebes unerläßlich ist.

(3) Veränderung der Nutzungsart im Sinne des Absatzes 2 ist:

·               a) die Umwandlung von (Obst-) Wiesen, Weiden, Ackerland und Weinberge in Wald oder in Intensivkulturen, mit denen bauliche Anlagen, Einfriedigungen oder Drahtanlagen verbunden sind,

·               b) die Umwandlung von Wald in landwirtschaftlich genutztes Gelände.

(4) Abs. 1 findet keine Anwendung auf bauliche Anlagen.

§ 5

Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf:

·               a) das Aufstellen von Schildern, die ausschließlich der Verkehrsregelung, der amtlichen Wegebeschilderung, der Kennzeichnung von Wanderwegen oder dem Hinweis auf den Landschaftsschutz dienen;

·               b) die rechtmäßige Ausübung der Jagd und der Fischerei ohne Errichtung von baulichen Anlagen.

§ 6

 (1) In besonderen Fällen kann das Landratsamt Backnang mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg Ausnahmen von § 2 zulassen.

 (2) Die Ausnahme kann an Bedingungen und Auflagen gebunden werden.

§ 7

Beim Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorhandene Verunstaltungen der Landschaft sind auf Verlangen der unteren Naturschutzbehörde ganz oder teilweise zu beseitigen, wenn dies den Betroffenen zuzumuten oder ohne größere Aufwendungen möglich ist. Behördlich genehmigte Anlagen werden hierdurch nicht berührt.

§ 8

Ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur Änderung und Ergänzung des Reichsnaturschutzgesetzes handelt, wer im geschützten Gebiet

1.       entgegen § 2 die Landschaft verunstaltet oder die Natur schädigt oder den Naturgenuß beeinträchtigt,

2.       entgegen § 3 Maßnahmen, die geeignet sind, eine der in § 2 genannten Wirkungen hervorzurufen, ohne vorherige schriftliche Erlaubnis des Landratsamtes vornimmt,

3.       entgegen § 4 Abs. 2 Veränderungen der Nutzungsart, die geeignet sind, eine der in § 2 genannten Wirkungen hervorzurufen, ohne die erforderliche schriftliche Anzeige an das Landratsamt oder vor Ablauf der 2-Monatsfrist durchführt.

§ 9

 (1) Diese Verordnung tritt an dem der Verkündung folgenden Monatsersten in Kraft.

 (2) Gleichzeitig treten außer Kraft:

1.       sämtliche Verordnungen des Landratsamtes Backnang zur einstweiligen Sicherstellung von Landschaftsteilen im Landkreis Backnang;

2.       die Verordnung zum Schutze des Landschaftsteils Reichenberg, Gemeinde Oppenweiler vom 18. November 1955;

3.       die Verordnung zum Schutze des Schloßparks Katharinenhof, Gemeinde Strümpfelbach vom 15. Juni 1951.

Backnang, den 15. April 1971

Landratsamt Backnang

- Untere Naturschutzbehörde -

In Vertretung gez. Dr. Kiess

 

Änderung und Ergänzung:

Verordnung des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis zur Änderung der Verordnung des Landratsamtes Backnang zum Schutze von Landschaftsteilen im Landkreis Backnang vom 15. April 1971 (1.27.030, 1.27.032, 1.19.026, 1.19.028-1.19.042, 1.36.030, 1.36.031*) und der Verordnung des Landratsamtes Waiblingen zum Schutze von Landschaftsteilen im Kreis Waiblingen (1.19.001 bis 1.19.003; 1.19.008 bis 1.19.011; 1.19.013 - 1.19.025*) vom 4. November 1968 vom 11. März 1981 (Waiblinger und Backnanger Zeitung vom 23. März 1981).

(* Eintrag LfU)

Auf Grund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 des Naturschutzgesetzes vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Landeswaldgesetz vom 10. Februar 1976 (GBl. S. 99), wird verordnet:

§ 1

§ 3 und § 4 der Verordnung des Landratsamtes Waiblingen vom 4. November 1968 werden geändert:

Der Begriff "Genehmigung" wird durch den Begriff "Erlaubnis" ersetzt.

§ 2

§ 3 der Verordnung des Landratsamtes Backnang vom 15. April 1971 und § 4 der Verordnung des Landratsamtes Waiblingen vom 4. November 1968 in der Fassung der Änderungsverordnung werden ergänzt durch Hinzufügen folgender Absätze:

Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der Naturschutzbehörde ergangen ist.

Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatlicher Behörden durchgeführt werden.

§ 3 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Waiblingen, den 11. März 1981

Horst Lässing

Landrat des Rems-Murr-Kreises

 

Verordnung des Landratsamtes Rems- Murr- Kreis zur Änderung der

Verordnung des Landratsamtes Backnang zum Schutze von Landschaftsteilen

im Landkreis Backnang vom 15. April 1971 in der Fassung vom 11. März 1981

 

Vom 17. November 2000

 

 

Aufgrund von §§ 22 und 58 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) in der Fassung

Vom 29. März 1995 (GB1. S. 385) wird verordnet:

§ 1

(1)   Der räumliche Geltungsbereich der Verordnung des Landratsamtes Backnang

        zum Schutze von Landschaftsteilen im Landkreis Backnang vom 15. April 1971

        in der Fassung vom 11. März 1981 wird geändert. 

(2)   Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Althütte,

Gemarkung SechseIberg, Flur 4 (Waldenweiler), Rems-Murr-Kreis, wird mit

In-Kraft-Treten dieser Verordnung aus dem Landschaftsschutzgebiet heraus genommen.

§ 2

(1)  Die Aufhebung berührt eine Fläche am östlichen Ortsrand von Althütte-

       Waldenweiler(östlich der Landesstraße L 1119). Die von der Aufhebung

       berührte Fläche hat eine Größe von rund 0,75 ha.

(2)  Auf dem Gebiet der Gemeinde Althütte, Gemarkung SechseIberg, Flur 4

       (Waldenweiler), werden Teilflächen der Flurstücke Nm. 72, 84 und 85/1 aus

dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen.

(3)  Die berührte Fläche ist in einer Übersichtskarte vom 06. Juni 2000 im Maßstab

1 : 25 000 (Anlage 1) und in einer Flurkarte vom 06. Juni 2000 im Maßstab

1 : 2 500 (Anlage 2) schwarz begrenzt und rot angeschummert eingetragen.

Die geänderte Grenze des Landschaftsschutzgebietes ist in der Flurkarte schwarz

begrenzt und grün angeschummert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil

dieser Verordnung.

(4)  Die Verordnung mit Karten wird bei der Gemeindeverwaltung Althütte,

       Rathausplatz 1 in Althütte, sowiebeim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in Waib-

       lingen, Alter Postplatz 10, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während

       der Sprechzeiten niedergelegt.

§ 3

In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Waiblingen, den 17. November 2000

gez.

Horst Lässing

Landrat des Rems-Murr-Kreises

 

Verkündungshinweis

Gemäß § 60 a NatSchG ist eine etwaige Verletzung der in § 59 NatSchG genannten

Verfahrens- und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres

nach Erlass der Verordnung gegenüber dem Landratsamt Rems-Murr-Kreis

schriftlich geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung

begründen soll, ist darzulegen.

 

Verkündet am 07. Dezember 2000.

In Kraft getreten am 08. Dezember 2000.

Beglaubigt!

 

Waiblingen, den 30. Januar 2001

Landratsamt Rems- Murr- Kreis

Weidner

 

Änderung:

Verordnung des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis zur Änderung der

Verordnung des Landratsamtes Backnang zum Schutze von

Landschaftsteilen im Landkreis Backnang vom 15. April 1971 in der

Fassung vom 11. März 1981 Vom 01. Juni 2005 

 

Auf Grund von § 22 i. V. mit § 58 Abs. 3 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur

Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft

(Naturschutzgesetz - NatSchG)  vom 29.März 1995 (GBI. S. 385) in der derzeit

gültigen Fassung wird verordnet:

§ 1

(1)    Der räumliche Geltungsbereich der Verordnung des Landratsamtes Backnang

         zum Schutze von Landschaftsteilen im Landkreis Backnang vom 15. April

         1971 in der Fassung vom 11. März 1981 wird geändert.

(2)     Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Althütte;

         Gemarkung Sechselberg, Ortsteil Waldenweiler, Rems-Murr-Kreis, wird

         mit In-Kraft-Treten dieser Verordnung aus dem Landschaftsschutzgebiet

         herausgenommen.

§ 2

(1)     Die Aufhebung berührt im Wesentlichen eine Fläche im Bereich des ehe-

         maligen Sandsteinbruchgeländes mit Randbereichen am südöstlichen

         Ortsrand von Althütte-Waldenweiler, Gemarkung Sechselberg, Flur 4

         Waldenweiler. Die von der Aufhebung berührte Fläche hat eine Größe

         von rund 6 ha.

(2)     Die berührte Fläche ist in einer Übersichtskarte vom 10.12.2004 im Maß-

stab 1:25 000 (Anlage 1) sowie in einer Flurkarte vom 16.03.2005 im Maß -

stab 1:2 500 (Anlage 2) eingetragen. Die rot eingefärbten Flächen

stellen die aus dem bisherigen  Schutzgebiet herausfallenden Flächen

dar. Das bestehende Schutzgebiet ist in der Übersichtskarte grün schraffiert

und umrandet und in der Flurkarte flächig grün dargestellt. Die Karten

sind Bestandteil dieser Verordnung.

(3)     Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in

         71332 Waiblingen, Alter Postplatz 10, sowie bei den nachfolgend genann-

         ten Bürgermeisterämtern zur kostenlosen Einsicht für jedermann während der

         Sprechzeiten niedergelegt.

Gemeinde Althütte, Rathausplatz 1, 71566 Althütte

Stadt Murrhardt, Amtshaus Klosterhof 11, 71540 Murrhardt

Gemeinde Auenwald, Lippoldsweilerstr. 15, 71549 Auenwald

§ 3

In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Waiblingen, den 01. Juni 2005

gez.

Johannes Fuchs

Landrat des Rems-Murr-Kreises

 

Verkündungshinweis:

Gemäß § 60 a NatSchG  ist eine Verletzung der in § 59 NatSchG genannten Ver-

fahrens- und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres

nach Erlass der Verordnung schriftlich beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis geltend

gemacht wird; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.

Verkündet zwischen dem 09. Juni  2005 und dem 11. Juni 2005

in Kraft getreten am 12. Juni 2005

Beglaubigt:

Waiblingen, den 7. Juli 2005

Landratsamt Rems-Murr-Kreis

Geschäftsbereich Umweltschutz

 

Susanne Pfäffle