2.25.005 Trienzbachtal mit Seitentälern

Verordnung des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis über das Landschaftsschutzgebiet "Trienzbachtal mit Seitentälern" vom 1. Februar 1990.

Auf Grund §§ 22, 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz
- NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Karlsruhe verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinden Elztal, Fahrenbach, Limbach, Stadt Mosbach und Mudau werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Trienzbachtal mit Seitentälern".

§ 2 Schutzgegenstand

 (1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 665 ha.

 (2) Das Schutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom Dezember 1987 auf dem Gebiet der

·               Gemeinde Mudau, Gemarkung Scheidental:
die Gewanne Schatzklinge, Neckarsbrunnen, Bruchwiesen, Evang. Kirchenwald Distrikt IV Spießheumatte, Jungenwald, Evang. Kirchenwald Distrikt V Hainenbuckel;

·               Gemeinde Limbach, Gemarkung Laudenberg:
die Gewanne Evang. Kirchenwald Distrikt VII Hirschberg, Häglein, Mühlwald an der Trienz, Oberscheid, Holzwiesenwald, Holzwiese, Balsbacher Grund;

·               Gemarkung Balsbach:
die Gewanne Evang. Kirchenwald Distrikt XVI Josterwald, Gemeindewald Distrikt XVII Steinwald, Evang. Kirchenwald Distrikt VII Hirschberg, Im Grund, Obere Bergwiese, Bergwiese, Krumbacher Grund, Stürz, Evang. Kirchenwald Distrikt XI Steinbusch, Am Limbacher Weg, Langenacker, In der Heulücke, Brunnenwiesen;

·               Gemarkung Wagenschwend:
die Gewanne Steinbusch, Lohwiese, Schlagfeld, Steinwiesen, Kapellenfeld, Brunnenwiese, Unter der Roberner Straße;

·               Gemarkung Krumbach:
die Gewanne Evang. Kirchenwald Distrikt VII Hirschberg, Breiten Wiesen, Reinfeld, Fährtwiesen, Klingenwald, Steinbusch, Am Roberner Weg, Evang. Kirchenwald Distrikt XI Steinbusch, Kätherles Kreuz, Mühlbuckel, Schwingsfeld, Geisrain, Kirchenbüschlein, Große Wiesen, Mühlacker, Im alten Garten, Schafwiesen, Bergfeld, Rainwiesen;

·               Gemeinde Fahrenbach, Gemarkung Robern:
die Gewanne Unterer Kapellenwald, Hagwald, Orlesacker, Rienzwiesen, Geisrain, Dorfwiesen, Wiesenrain, Hummelwiesen, Mannschaftswiesen, Rosenäcker, Schelmenacker, Bildäcker, Breite Wiesen, Wannenwiesen, Gemeindewald Distrikt VIII Scheit, Mühlengrund;

·               Gemarkung Trienz:
die Gewanne Roberner Grund, Gemeindewald Distrikt I Alter Stein, Ebertswiesen, Grabenäcker, Wald Distrikt II Göher Rain, Gemeindewald Distrikt III Buchwald, Stückelwiesen, Obere Krähenstegwiesen, Trienzgrund, Mühlwegschlag, Bäckerpfad, Evang. Kirchenwald Distrikt III Roter Buckel, Aurain, Untere Krähenstegwiesen, Gemeindewald Distrikt IV Stein Gemäuer, Gemeindewald Distrikt V Eichenbrunnen, Evang. Kirchenwald Distrikt VII Weitenäcker;

·               Gemarkung Fahrenbach:
die Gewanne Wald des Unterländer Kirchenfonds Distrikt II und III Lichtenherd, Mühlrain, Mühlwald, Im Trienzgrund, Wandelgewann, Rödern, Löschklinge und Lös, Hinteren Mühlberg, Gemeindewald Distrikt VI Buch, Dorn und Langklinge, Herrenstein;

·               Gemeinde Elztal, Gemarkung Muckental:
die Gewanne Trienztal, Kohlberg, Staatswald Distrikt II;

·               Gemarkung Dallau:
die Gewanne Nördlicher Trienzrain, Staatswald Distrikt II Dallauer Forst, Trienzwiesen, Südlicher Trienzrain, Gemeindewald Distrikt II Krähwald, Leining'sche Grenze, Sattelbacher Pfad, Blockhütte, Hinterer Heuweg, Vorderer Heuweg, 1. Hartmannsau, 2. Hartmannsau, 3. Hartmannsau, Mariental, Heuweg, Lohbuckel, Steinwiesenäcker, Steinwiesen;

·               Gemarkung Neckarburken:
die Gewanne Gemeindewald Distrikt I Bürgerwald, Am Sattelbacher Feld, Alte Gräben, Hintere Erlenklinge, Am Römerwachturm, Vordere Erlenklinge, Schäbige Hecke, Wagrain;

·               Stadt Mosbach, Gemarkung Sattelbach:
die Gewanne Fahrenbacher Grenze, Trienzgrund, Rotenbrunnen, Evang. Kirchenwald Distrikt III Roter Buckel-Trienzgrund, Kickleswiese, Sallenwiesen, Sautrieb, Rote Brunnen, Grünenbaum, Heuäcker, Hasenhecke, Tiefenwiese, Altwiese, Stöckigtenwiesen, Kuhbaum, Lenzenheumatte, Braunpetersbuckel, Klingenäcker, Lenzengewann, Lenzenbuckel, Lenzenteich, Schlüsselheumatte, Stopfelsbrunnen, Dreispitzen, Obere Brunnenäcker.

 (3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 (mit durchgezogener grüner Linie flächig grau) und in 13 Katasterplankarten im Maßstab 1 : 5 000 (mit grüner, grau angeschummerter Linie) des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis - untere Naturschutzbehörde - vom 22. Januar 1988 eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten ist beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis in Mosbach zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.

§ 3 Schutzzweck

Schutzzweck ist:

1.die Erhaltung und Sicherung des Trienzbachtales mit seinen Zuflüssen, in seiner charakteristischen Ausprägung als typischer und repräsentativer Landschaftsraum des Sandstein-Odenwaldes;

2.die in enger Wechselbeziehung zu der landschaftlichen Grundstruktur stehende und an die naturgegebene Voraussetzungen orientierte Bodennutzung, die die Vielfalt der Erscheinungsformen der Kulturlandschaft im Wechsel von Wald, Wiese, Feld, Flur und Auen prägt und gliedert, zu bewahren. Markante Gestaltelemente, die die Eigenart dieses Landschaftsausschnittes prägen sind:

·               Trienzbachaue mit Tal- und Hangwiesen und dem gewässerbegleitenden Saum aus Hochstauden, Sträuchern und Bäumen;

·               die steilen waldbestockten Talflanken, kleinflächig naturnah bestockt mit schluchtwaldartigen Vegetationsansätzen;

·               die Seitenzuflüsse des Trienzbaches, die sich zur Hochfläche muldenförmig öffnen und in ihrer naturraumtypischen Ausbildung die geomorphologischen Merkmale des Sandstein-Odenwaldes aufzeigen;

3.den Landschaftscharakter des Schutzgebietes so zu erhalten und zu entwickeln, daß

·               die hohe natürliche Erholungseignung, die landschaftliche Vielfalt, die herkömmliche Bodennutzung und die Feld-Wald-Verteilung nicht wesentlich verändert werden,

·               die Lebensstätten und Lebensgemeinschaften der heimischen Tier- und Pflanzenwelt nicht beeinträchtigt werden,

·               die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes im Sinne der Förderung der positiven bioklimatischen Auswirkungen sowie des Wasser- und Bodenschutzes nachhaltig gesichert wird.

§ 4 Verbote

In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

1.           der Naturhaushalt geschädigt,

2.           die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört,

3.           eine geschützte Flächennutzung auf Dauer geändert,

4.           das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder

5.           der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalt

 (1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

 (2) Der Erlaubnis bedürfen insbesondere folgende Handlungen:

1.            Errichtung von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen;

2.            Errichtung von Einfriedigungen;

3.            Verlegen oder Ändern von ober- oder unterirdischen Leitungen aller Art;

4.            Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise;

5.            Lagern von Gegenständen, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

6.            Anlage oder Veränderung von Straßen, Wegen, Plätzen oder anderen Verkehrswegen;

7.            Anlage oder Veränderung von Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen;

8.            Anlage oder Veränderung von Flugplätzen;

9.            Betrieb von Motorsport, sowie von motorgetriebenen Schlitten und Ultraleichtflugzeugen;

10.      Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;

11.      Verankern von Wohnbooten, Bojen und anderen schwimmenden Anlagen und die Errichtung von Stegen;

12.      Herstellung, Beseitigung oder Umgestaltung fließender oder stehender Gewässer, auch wenn sie keiner wasserrechtlichen Entscheidung bedürfen;

13.      Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild- oder Schrifttafeln;

14.      Kahlschlag von Wald auf einer Fläche von mehr als 4 ha;

15.      Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald;

16.      Anpflanzungen von standortfremden Gehölzen einschließlich Anpflanzungen von Christbaumkulturen und Ballenware;

17.      Anlage von Kleingärten;

18.      Umbrechen von Grünland in Äcker in den Bachauen sowie in folgenden Bereichen:
-Gemarkung Wagenschwend: in den Gewannen Brunnenwiese, Unter der Roberner Straße, Steinwiesen, Lohwiese;
-Gemarkung Balsbach: in den Gewannen Brunnenwiesen, In der Heulücke, Langenacker;
-Gemarkung Robern: in den Gewannen Dorfwiesen, Rienzwiesen, Wiesenrain, Hummelwiesen, Mannschaftswiesen, Geisrain;
-Gemarkung Fahrenbach: in den Gewannen Wandelgewann, Rödern, Herrenstein, Dorn und Langklinge;
-Gemarkung Sattelbach: in den Gewannen Dreispitzen, Schlüsselheumatte, Lenzenheumatte, Braunpetersbuckel, Altwiese, Stöckigtenwiesen, Tiefenwiese, Hasenhecke, Kickleswiese, Sallenwiesen, Sautrieb;

19.      Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen, insbesondere von Bäumen, Hecken, Gebüschen, Feld- und Ufergehölzen, Schilf- und Rohrbeständen;

20.      Beseitigung oder wesentliche Änderung der naturnahen bach-, rinnen- und klingenbegleitenden Waldgesellschaften.

 (3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

 (4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der Naturschutzbehörde ergangen ist.

 (5) Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatlicher Behörden durchgeführt werden.

§ 6 Zulässige Handlungen

Die §§ 4 und 5 gelten nicht:

1.           für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung forstwirtschaftlicher Grundstücke mit Ausnahme des Vorbehaltes nach § 5 Abs. 2 Nr. 20;

2.           für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grundstücke mit Ausnahme der Vorbehalte nach § 5 Abs. 2 Nrn. 16, 18, 19 und 20;

3.           für die ordnungsmäßige Ausübung der Jagd und Fischerei;

4.           für die ordnungsmäßige Unterhaltung und Instandsetzung der Straßen, Wege und Plätze, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 19 und 20;

5.           für die ordnungsmäßige Unterhaltung von Gewässern im Rahmen einer naturnahen Behandlung, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nrn. 19 und 20;

6.           für Schutzzäune an Verkehrswegen;

7.           für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen;

8.           für Flächen und Anlagen im Sinne von § 38 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz in der Fassung vom 12.03.1987;

9.           für die ordnungsmäßige Unterhaltung und Instandsetzung der im Schutzgebiet rechtmäßig bestehenden
a) Fernmeldeleitungen und Richtfunkanlagen der Deutschen Bundespost,
b) Energieversorgungsanlagen,
c) dem öffentlichen Schienenverkehr dienenden Einrichtungen,
d)  Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen,

ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nrn. 19 und 20.

§ 7 Schutz- und Pflegemaßnahmen

Schutz- und Pflegemaßnahmen werden je nach Erfordernis durch die untere Naturschutzbehörde festgelegt.

§ 8 Befreiungen

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 NatSchG Befreiung erteilt werden.

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig

1.           entgegen § 22 Abs. 3 NatSchG in Verbindung mit § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,

2.           entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.

§ 10 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung des Landratsamtes Mosbach zum Schutze von Landschaftsteilen im Bereich des Trienzbachtales vom 13. Juli 1940 außer Kraft.

Mosbach, den 1. Februar 1990

Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis

- Untere Naturschutzbehörde -

In Vertretung:

Rooks

Erster Landesbeamter

Änderung:

Durch VO vom 02.04.1998 Fläche geringfügig verkleinert (0,3 ha; VO s.u.)

Verordnung des Landratsamtes Neckar‑Odenwald‑Kreis zur Änderung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Trienzbachtal mit Seitentälern" vom 02. April 1998 (Rhein-Neckar-Zeitung v 13.04.1998).

Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 59 Abs. 6 des Naturschutzgesetzes in der Fassung vom 29. März 1995 (GBl. S. 385) wird verordnet:

Artikel 1

Die Verordnung des Landratsamtes Neckar‑Odenwald‑Kreis über das Landschaftsschutzgebiet "Trienzbachtal mit Seitentälern" vom 01. Februar 1990 wird wie folgt geändert:

1.            Die in § 2 Abs. 1 genannte Größe des Landschaftsschutzgebiets von rund 665 ha reduziert sich um ca. 0,3 ha.

2.            Bezüglich der unter § 2 Abs. 2 aufgeführten Abgrenzungsbeschreibung für die Gemeinde Fahrenbach, Gemarkung Trienz, Gewann Grabenäcker gilt, daß die Grundstücke Flst.Nr. 107 (ganz) sowie die Grundstücke Flst.Nrn. 106 und 109 (jeweils zum Teil), aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden.

3.            Von den in § 2 Abs. 3 bezeichneten Karten wird die Katasterplankarte Blatt Nr. 6520.18 (Robern, Nr. 6 in der Schutzgebietsmappe) im Maßstab 1: 5 000 durch die dieser Änderungsverordnung beiliegenden Karte (geändert am 19.03.1997) ersetzt.

Artikel 2

 (1) Dieser Verordnung liegt die neugefaßte Katasterplankarte, Blatt Nr. 6520.18 (Robern, Nr. 6) im Maßstab 1 : 5 000 mit Änderungsdatum vom 19.03.1997 bei. Die Karte ist Bestandteil dieser Verordnung.

 (2) Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Neckar‑Odenwald‑Kreis in Mosbach ‑ Untere Naturschutzbehörde ‑ zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Mosbach, den 02. April 1998

Landratsamt Neckar‑Odenwald‑Kreis

Untere Naturschutzbehörde

Piepenburg

Landrat

 

2. Verordnung des Landratsamtes  Neckar-Odenwald-Kreis zur Änderung des Verordnung

über das  Landschaftsschutzgebiet „Trienzbachtal mit Seitentälern“

vom 16. März 2006

Aufgrund von Artikel 1. §§ 29. 73 Abs. 4 und 74 des Gesetzes zur Neuzuordnung des Naturschutzrechts und zur

Änderung weiterer Vorschriften vom 13. Dezember 2005 in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember

2005. GBI S. 745 wird verordnet:

      Artikel 1

(1) Die Verordnung des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis über das Landschaftsschutzgebiet „Trienzbachtal

      mit Seitentälern“ vom 01. Februar 1990, Zuletzt geändert durch Verordnung vom 02. April 1998, wird auf

      Gemarkung Sattelbach, Große Kreisstadt Mosbach, im Gewann „Sallenwiesen“ in ihrer räumlichen Abgrenzung

      entsprechend den beigefügten Karten geändert.

(2)  Von den in § 2 Abs. 3 der Verordnung vom 01. Februar 1990 bezeichneten Karten wird die Teilfläche der Kataster-

      plankarte der Deutschen Grundkarte Blatt-Nr. 6521.25 (Sattelbach Ost; Nr. 11 in der Schutzgebietsmappe)

      im Maßstab 1 : 5 000 durch die dieser Verordnung beiliegende, als Anlage 1 bezeichnete Karte ersetzt. Die

      Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 wird bezüglich des Änderungsbereichs durch den dieser Verordnung

      beiliegenden, als Anlage 2 bezeichneten Kartenausschnitt ersetzt.

      Artikel 2

(1)  Dieser Verordnung liegen als Anlage 1 die neu gefasste Abgrenzung der Teilfläche auf Gemarkung Sattelbach,

       Große Kreisstadt Mosbach, im Gewann „Sallenwiesen“  im Maßstab ca. 1 : 2 500 sowie als Anlage 2 ein Karten-

       ausschnitt der betreffenden Umgebung als Übersichtskarte im Maßstab ca. 1 :25 000 bei. Die Karten sind Bestandteil

      dieser Verordnung.

(2)  Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis in Mosbach - untere Naturschutzbehörde -

      zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt. Die Verordnung mit Karten kann

      auch bei den Bürgermeisterämtern der großen Kreisstadt im Mosbach, der Gemeinden Elztal, Fahrenbach, Limbach und

      Mudau eingesehen werden.

      Artikel 3

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Mosbach, den 16. März 2006-07-11

Kirchgeßner    Kreisamtmann

Dr. Brötel        Landrat

 

Hinweis:

Eine Verletzung der in Artikel 1, § 74 des Gesetzes zur Neuordnung des Naturschutzrechts und zur Änderung weiterer

Vorschriften vom 13. Dezember 2005 genannten Verfahrens- oder Formvorschriften ist nur beachtlich, wenn sie

innerhalb eines Jahres nach dem Erlass dieser Rechtsverordnung gegenüber der unteren Naturschutzbehörde

schriftlich geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.