3.35.009 Bodanrück

(umfaßt die Gebiete Mindelsee und Güttinger Seen, Stockteil-Allensbach‑Hegne, Schloßberg Hegne und teilweise Bodenseeufer).

Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des Bodanrücks im Landkreis Konstanz (Südkurier Nr. 153 vom 7. Juli 1966).

Auf Grund der §§ 5 und 19 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBl. I S. 821) i.d.F. des 2. Änderungsgesetzes vom 1. Dezember 1936 (RGBl. I S. 1001) und des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 9. Juni 1959 (GBl. S. 53) sowie der §§ 3, 4 und 7 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes und des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes i.d.F. vom 17. Oktober 1962 (GBl. S. 203) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Südbaden als höhere Naturschutzbehörde folgendes verordnet:

§ 1

(1) Gebietsteile des Bodanrücks im Landkreis Konstanz, bestehend aus Teilen der Gemarkungen der Gemeinden Allensbach, Dettingen, Dingelsdorf, Güttingen, Hegne, Kaltbrunn, Langenrain, Liggeringen, Litzelstetten, Markelfingen, Möggingen und Reichenau (Gewanne Schlafbach, Galgenacker und Geisbühl) werden in dem Umfang, der sich aus Abs. 2 ergibt, als Landschaftsschutzgebiet dem Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes unterstellt.

(2) Die Grenze des Landschaftsschutzgebietes folgt im Südosten der Gemarkungsgrenze der Stadt Konstanz, beginnend im Gewann "Hirschotten" bis zur Kreisstraße Konstanz-Litzelstetten, beim Großen Abendberg. Von diesem Punkt in Richtung Litzelstetten bildet die Landstraße auf 165 m das äußerste südöstliche Ende des Landschaftsschutzgebietes "Bodanrück" und stößt dort an das Landschaftsschutzgebiet "Bodenseeufer". Die Landschaftsschutzgrenze führt dann westlich durch die Gewanne Entenhag, Hastenäcker, Gländ, Guckenbühl, Neusatz, Auf Steinen und Bildäcker an der Gemeinde Litzelstetten vorbei und trifft zwischen den Grundstücken Lgb.Nr. 197 und 203/1 auf die Landesstraße Litzelstetten-Dingelsdorf. Von hier ab folgt sie der Grenze des Naturschutzgebietes "Bodenseeufer". Sie führt demnach auf ca. 35o m entlang der Landesstraße und biegt bei Grundstück Lgb.-Nr. 482 auf den Feldweg ab, der durch die Gewanne Langäcker, zwischen den Wegen und Obere Buchhalden führt. Dort stößt die Landschaftsschutzgrenze auf die Gemarkung Dingelsdorf.

Sie verläuft dann entlang der Wege in den Gewannen Langenberg, Hegenhalde und Wolfacker.

Vom Weg Lgb.-Nr. 101 springt die Grenze beim Grundstück Lgb.-Nr. 1239 in westlicher Richtung hinüber zur Landesstraße Nr. 219, überquert diese und trifft beim Grundstück Lgb.-Nr. 716 auf den Bettwiesengraben. Sie verläuft dann entlang diesem Graben, entlang dem Weg Lgb.-Nr. 282 im Gewann Vordere Weidstaud und dem Weg Lgb.-Nr. 281 bis zur Landesstraße Nr. 219 und folgt dieser bis in das Gewann Hornwiesen der Gemarkung Dettingen-Wallhausen.

Vom Gewann Hornwiesen verläuft die Landschaftsschutzgrenze durch die Gewanne Wallhauser Hof und Wittmoos, stößt an der Landesstraße Wallhausen-Dettingen auf das Landschaftsschutzgebiet "Bodenseeufer" und folgt dieser Straße bis in das Gewann Schönishalden. Entlang der Feldwege durch die Gewanne An der Breite, Steig, beim grauen Stein, Brunnenhau (Hohlwiese) und Scheuer -Ösch trifft sie etwa 300 m nordwestlich des Rohnhauserhofes auf die Landesstraße und folgt dieser bis zur Gemeinde Langenrain.

Von der Straßenkreuzung am östlichen Ortseingang folgt die Grenze auf ca. 180 m der Kreisstraße nach Freudental. Dort biegt sie rechtwinkelig ab bis zur Kirche, führt dann südlich der vorhandenen Bebauung zur Kreisstraße Langenrain-Stöckenhof, folgt dieser auf ca. 110 m, verläuft dann westlich der Gemeinde Langenrain durch die Gewanne Tennacker, Weißenmoos und Wolfsäcker, überquert die Landesstraße Langenrain - Liggeringen und folgt alsdann der markanten Böschung im Gewann Vogelherd. Dort trifft sie auf die Grenze des Landschaftsschutzgebietes "Bodenseeufer". Sie folgt dann dem in die Gewanne Steuber, Stockäcker und Schnepfenstoß führenden Weg und trifft zwischen den Walddistrikten Blissen und Juchtbühl auf die Grenze zwischen den Landkreisen Konstanz und Stockach. Die Landkreisgrenze bildet alsdann die Grenze des Landschaftsschutzgebietes bis zum Staatswald, Distrikt XV Böhlerberg auf Gemarkung Güttingen, Gewann Bitzental. Östlich des Gewannes Hohen Furche folgt die Schutzgrenze in südlicher Richtung dann dem Waldrand, dem Nußhaldenweg, führt östlich am Ziegelhof vorbei, überquert die Bundesstraße Nr. 34 bei der Einmündung des Kohlmühlenweges, führt in westlicher Richtung entlang dem Kohlmühlenweg, biegt dann beim Gewann Wieselbrunnen nach Süden ab, folgt dem östlichen Rand des Brandbühlwaldes, dem Riedweg im Walddistrikt Seeried, verläuft dann bei der Kapelle zuerst südöstlich und dann in nordöstlicher Richtung bis zur Bundesstraße Nr. 34 und folgt dieser bis in das Gewann Hinter Seeäcker. Von dort folgt die Landschaftsschutzgrenze dem Waldrand und dem ihn begleitenden Weg bis zur Kiesgrube an der Kreisstraße Radolfzell-Möggingen, verläuft dann auf etwa 400 m entlang der Kreisstraße in Richtung Radolfzell, um alsdann in südöstlicher Richtung entlang des dortigen Weges den Gemeindewalddistrikt I Hirschbrunnen der Gemeinde Markelfingen zu durchqueren. Von der Waldecke folgt sie weiter dem an der Kapelle vorbei nach Markelfingen führenden Weg. Zwischen den Gewannen Leimäcker und Unter der Kapelle folgt sie rechtwinkelig abbiegend dem dortigen Feldweg auf ca. 400 m und verläuft dann wiederum entlang der Feldwege durch die Gewanne Unter der Kapelle, Krähenhag, Kleine Ösch, Riß und Reute. Von dem Weg im Gewann Reute biegt die Grenze in südwestlicher Richtung ab, überquert die Kreisstraße Markelfingen - Langenrain im Gewann Würtembergle, folgt dann den Grundstücksgrenzen zwischen den Gewannen Steinäcker und Im Tal, umgeht dann das Kreuz und den Aussichtspunkt an dem ausgebauten Weg im Gewann Schmidleäcker in einem Kreisbogen mit einem Radius von 50 m, berührt die nordwestlichen Grundstücksgrenzen im Gewann Schmidleäcker, um dann auf die Bundesstraße Nr. 33 zu stoßen und dieser auf der Südseite bis an den östlichen Ortsrand zu folgen. Von dort verläuft sie dem Ortsrand entlang bis zur Bahnlinie. Von hier aus bildet die Bahnlinie Radolfzell - Konstanz die südliche Begrenzung des Landschaftsschutzgebietes "Bodanrück" bis an den Ortsrand der Gemeinde Allensbach, beim Grundstück Lgb.-Nr. 2584 im Gewann Das obere Kapplerfeld; dort biegt sie rechtwinkelig in nordöstlicher Richtung ab und folgt dem Nägelriedgraben bis zur neuen Trasse der B 33. Diese bildet alsdann in östlicher Richtung die Grenze des Landschaftsschutzgebietes bis in das Gewann Reihetal, biegt dort nochmals in nördlicher Richtung ab, folgt dem Waldrand der Distrikte Vorberg und Riesenberg, trifft auf die Kreisstraße Allensbach-Kaltbrunn, folgt dieser in Richtung Allensbach bis zur Mühle und alsdann dem Mühlbach bis zur B 33. Von der B 33 verläuft die Landschaftsschutzgrenze im Gewann Röhrenberg entlang der nordöstlichen Grenze der Grundstücke Lgb. Nr. 3068 bis 3021. Beim Grundstück Lgb.-Nr. 3007 biegt die Grenze in südöstlicher Richtung ab und trifft im Gewann Siechenösch wieder auf die B 33 und folgt dieser auf ca. 600 m. Im Gewann Hausteil überquert die Grenze die B 33 und verläuft südlich der alten Trasse der B 33 bis zur westlichen Grenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 2863/2, um alsdann dieser bis zur Bahnlinie zu folgen. Von hier ab in östlicher Richtung bildet die Bahnlinie die Landschaftsschutzgrenze bis zur Bahnstation Hegne, verläuft entlang dem Weg im Gewann Öhmdwiesen bis zur B 33, in westlicher Richtung entlang der B 33 bis zur Abzweigung der Straße nach Hegne am westlichen Ende der Bebauung, folgt dieser bis in das Gewann Hirschhalden, um dann westlich des bebauten Ortsteiles bis zum Waldrand beim Bildösch zu führen. Von hier ab bilden zuerst in nördlicher und dann in östlicher Richtung der Waldrand und die dort verlaufenden Wege die Landschaftsschutzgrenze. Beim Gemeindewald Distrikt Sohl biegt die Grenze nach Süden zum Staatswald Distrikt Hochfürst ab, verläuft in westlicher Richtung entlang dem Waldrand, folgt dem westlichen Waldrand bis in das Gewann Hinterhalden der Gemarkung Hegne. Beim Grundstück Lgb.-Nr. 103/2 biegt die Grenze rechtwinkelig in südwestlicher Richtung ab und folgt den Westgrenzen der Grundstücke Lgb.-Nr. 108/2 im Gewann Hinterhalden und Lgb.-Nr. 425 im Gewann Schloßhalden. Entlang der südlichen Grenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 425 und dem dortigen Weg verläuft die Grenze in östlicher Richtung bis zur Ostgrenze (Waldrand) des Grundstücks Lgb. Nr. 424 im Gewann Breite, folgt in südlicher Richtung dem am Waldrand entlang führenden Weg und weiter dem westlichen Rand des Gemeindewald-Distrikt III Geisbühl und der Gemarkungsgrenze bis zur Bahnlinie. Alsdann bildet in südöstlicher Richtung auf Gemarkung Reichenau die Bahnlinie bis zum Bahnwärterhaus bei der Heil- und Pflegeanstalt Reichenau die Landschaftsschutzgrenze. Diese führt von da auf der Westseite der Heil- und Pflegeanstalt vorbei bis in das Gewann Hirschotten, folgt der Gemarkungsgrenze, umgeht südlich das Baugebiet Reichenau-Waldsiedlung entlang dem Waldrand, trifft bei der Stiegeler Gasse auf die Kreisstraße und folgt dieser in nördlicher Richtung bis zur Bundesstraße. Nach Osten abbiegend bildet die Bundesstraße die Landschaftsschutzgrenze bis in die Gewanne Hirschotten und Guggenbühl der Gemarkung Konstanz, wo sie auf die Gemarkungsgrenze Konstanz - Reichenau (Geisbühl) stößt. Diese Gemarkungsgrenze bildet wie anfangs beschrieben, in ihrem weiteren Verlauf die östliche Grenze des Landschaftsschutzgebietes "Bodanrück".

Hiermit ist die äußere Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes "Bodanrück" beschrieben. Die noch nicht erläuterte Grenzziehung im Bereich der betroffenen Gemeinden wird wie folgt beschrieben:

Gemeinde Dingelsdorf-Ortsteil Oberdorf
Im Osten des Ortsteils Oberdorf bildet von Grundstück Lgb.-Nr. 881 bis zum Grundstück Lgb.-Nr. 929 die Landesstraße 219 die Grenze das Landschaftsschutzgebietes. Im Süden folgt sie der Grenze zwischen den Grundstücken Lgb.-Nr. 928 und 930, überquert den dortigen Weg, verläuft auf ca. 40 m parallel zum Weg Lgb.-Nr. 925 und folgt dann diesem bis zur Westgrenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 868 im Gewann Oberer Brühl, welche die Grenze in westlicher Richtung bis zum Weg Lgb.-Nr. 856 bildet. Im Nordwesten verläuft die Landschaftsschutzgrenze vom Grundstück Lgb.Nr. 844 im Gewann Rammelholz an in einem Abstand von ca. 50 m parallel zum Weg Lgb.-Nr. 856 bis zum Grundstück Lgb.-Nr. 1391/2 im Gewann Unterer Brühl. Im Nordosten bildet die Böschung an der äußeren Grenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 1392 die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes.

Gemeinde Dettingen
Im Osten verläuft die Landschaftsschutzgrenze entlang dem Weg zwischen den Gewannen Herrenberg und Schönishalden, folgt der Landesstraße in Richtung Dettingen bis zum Gewann Moos, geht entlang des Feldweges zwischen den Gewannen Moos und Schmidtenbühl bis zur Kreisstraße, überquert diese und führt durch das Gewann Breitenried bis zum Gemeindewald Wetzstein, biegt dort in westlicher Richtung ab zum Gewann Kabisländer, durchquert das Gewann Grasweiher, folgt dem östlichen Fuß des Winterberges und umgeht die Gemeinde Dettingen westlich in den Gewannen Breitle, Sonnenbühl, Ampersberg und Hugern. Nördlich der Gemeinde verläuft die Grenze in den Gewannen Hofwiesen, Hühnerberg und Herrenberg.

Gemeinde Liggeringen
Auf der Ostseite der Gemeinde berührt die Landschaftsschutzgrenze die Gewanne bei der alten Kirche, Oberöschle, Korrental, Beim Turm, Unter Waldburga und Hohwiesen. Beim Gewann Wenbann überquert die Schutzgrenze die Landesstraße, folgt dem nördlichen Feldweg im Gewann Wenbann in westlicher Richtung bis zum Waldrand, geht an diesem entlang bis zur Kreisstraße Liggeringen-Möggingen, führt dieser entlang bis in das Gewann Sandstein und umgeht auf der West- und Nordseite den Ort in den Gewannen Sämmlinger, Schwärze und Gatteräcker.

Gemeinde Güttingen
Am östlichen Ortsrand verläuft die Landschaftsschutzgrenze im Gewann Gewand unmittelbar hinter dem letzten Haus. Im Süden des Dorfes berührt die Grenze die Gewanne Gewandwiesen, Im Loch, Kirchhalde und Grau Boll. Im Westen bildet auf ca. 300 m die B 34 die Grenze. Zwischen den Gewannen Kirchental und Durchenäcker folgt die Grenze auf ca. 120 m der Kreisstraße, geht entlang dem Feldweg durch das Gewann Durchenäcker zum Gewann Ulrichsberg, verläuft zwischen den Gewannen Ulrichsberg und In langen Bergen auf der Westseite der Grundstücke Lgb.-Nr. 889 und Lgb.-Nr. 883. Im Norden folgt die Grenze dem Weg Lgb.-Nr. 851 zwischen den Gewannen Obere Bergen und In langen Bergen, anschließend auf 150 m dem Durchenbergweg, biegt dort auf den Weg Lgb.-Nr. 449 ab, berührt die nördliche Grenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 456 im Gewann Schloßäcker und des Grundstücks Lgb.-Nr. 475 im Gewann Weiheräcker, sowie den Waldrand beim Hochbehälter im Gewann Kohlhalde. Das Grundstück Lgb.-Nr. 485 im Gewann Kohlhalde wird entlang dem ersten Feldweg von unten her durchschnitten. Beim Grundstück Lgb.-Nr. 362 im Gewann Gewand schließt sich die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes um den Ort.

Gemeinde Möggingen
Im Süden der Gemeinde verläuft im Gewann Neuwiese die Grenze des Naturschutzgebietes Mindelsee entlang der Grenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 339. Die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes gegenüber dem Ort beginnt auf der Grenze zwischen den Grundstücken Lgb.-Nr. 338 und Lgb.Nr. 339/16 im Gewann Langenrainer Rebbau. Sie folgt von hier ab der östlichen Abgrenzung des Baugebietes "Langenrainer Rebbau" und "Untere Entenbühl" und folgt demnach der Westgrenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 283. Sie überquert dann im Gewann Kreuzsteg den Ortsbach und die Kreisstraße, berührt die Westgrenze des Grundstücks Lgb.-Nr. 360, führt hinter der Turnhalle und dem benachbarten Bauernhaus vorbei, trifft auf den Friedhofweg und folgt diesem bis in das Gewann Grub, biegt dort, noch ein Grundstück nach dem abzweigenden Feldweg freilassend, auf diesen Feldweg im Gewann Grub beim Grundstück Lgb.-Nr. 87 ab, und folgt dem Fußweg und der Böschung bis zum Grundstück Lgb.-Nr. 146 im Gewann Schloßberg. Der östlichen Grenze dieses Grundstückes folgend trifft die Landschaftsschutzgrenze auf die Kreisstraße Möggingen - Güttingen und führt von da in gerader Linie durch das Gewann Breitle auf die Nordwestecke des Grundstücks Lgb.-Nr. 339/20 im Gewann Neuwiese.

Gemeinde Kaltbrunn
Im Süden des Ortes bildet der Feldweg zwischen den Gewannen Obere Öhmdwiesen und Untere Öhmdwiesen die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes. Von der Hausgruppe bei der Kreisstraße Allensbach-Kaltbrunn an folgt die Grenze auf ca. 250 m dieser Straße bis in das Gewann Herlingen, folgt dem dortigen Feldweg östlich der Schule, anschließend der Böschung, durchquert das Gewann Holderhag und trifft an der Einmündung des dortigen Feldweges auf die Kreisstraße Kaltbrunn-Langenrain. Dieser folgt die Grenze auf ca. 600 m. Von der dortigen Abzweigung des Feldweges folgt die Grenze diesem bis in das Gewann Rebgarten, umgeht dieses entlang der Grundstücksgrenzen, führt zum Wasserbehälter und folgt von da dem Weg am Waldrand in dem Gewann Rebbau. Westlich des Gewannes Rauhag trifft sie, den Grundstücksgrenzen folgend, auf die Kreisstraße Kaltbrunn - Markelfingen und folgt dieser bis zur Abzweigung des Weges zum Hof Fischerhaus, der alsdann die Grenze bis zum Hof Fischerhaus bildet. Unmittelbar südlich des Fischerhauses bildet die dortige Grundstücksgrenze im Gewann "Metzgerwiese" die Abgrenzung bis zu dem zuerst genannten Weg.

Gemeinde Langenrain-Ortsteil Freudental
Im Süden des Ortes bildet die Böschung auf halber Höhe am Hang unterhalb des Schlosses im Gewann Schloßhalde die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes. In gerader Verlängerung führt die Grenze bis zu dem Bauernhof im Gewann Holdenwies. Hier biegt die Grenze in nördlicher Richtung ab und führt durch das Gewann Schindlenholzösch zur sogenannten Brunnenwies, wo die Grenze in nordwestlicher Richtung abbiegt und durch das Gewann Sandberg bis zum Gewann Speicherholzösch führt. Dort überquert die Grenze die Kreisstraße Freudental - Langenrain und trifft, den Graben im Gewann Obere Öhmdwies überquerend, auf den Feldweg im Gewann Schellmenäcker. Dieser bildet die Grenze bis zu seiner Einmündung auf den Weg Freudental-Stöckenhof. Diesem Weg folgt die Grenze bis an die Wegkreuzung bei der Schellmenwies, von wo ab der zum Schloß führende Weg bis unmittelbar westlich des Schlosses die Grenze bildet.

Ausgenommen vom Landschaftsschutz sind die bebauten Ortsteile und die für die Ortserweiterung vorgesehenen Gebiete der in Abs. 1 genannten Gemeinden nach Maßgabe der obigen Beschreibung und der Landschaftsschutzkarte. Die Grenzen des Schutzgebiets sind in der Landschaftsschutzkarte, bestehend aus einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in Gemarkungskarten im Maßstab 1 : 5 000 eingetragen. Die Landschaftsschutzgebiete sind auf den Karten "grün" kenntlich gemacht. Die genannten Karten sind Bestandteile dieser Verordnung.

(3) Die Landschaftsschutzkarte ist beim Regierungspräsidium Südbaden in Freiburg verwahrt. Beim Landratsamt Konstanz befinden sich Mehrfertigungen hiervon. Bei den Bürgermeisterämtern der in Abs. 1, Satz 1 genannten Gemeinden liegen Mehrfertigungen dieser Übersichtskarte und jeweils Mehrfertigungen der entsprechenden Gemarkungskarte im Maßstab 1 : 5 000.

(4) Die Landschaftsschutzkarten können während der üblichen Dienststunden bei den obengenannten Behörden eingesehen werden.

§ 2

Im geschützten Gebiet ist es verboten, Veränderungen vorzunehmen, die die Landschaft verunstalten oder die Natur schädigen oder den Naturgenuß beeinträchtigen.

§ 3

(1) Der Erlaubnis des Landratsamtes Konstanz als untere Naturschutzbehörde bedarf, wer Maßnahmen durchführen will, die geeignet sind, eine der in § 2 genannten Wirkungen hervorzurufen.

(2) Der Erlaubnis bedarf insbesondere, wer beabsichtigt,

Bauten aller Art, auch wenn sie einer baurechtlichen Genehmigung nicht bedürfen,

Stützmauern, Zäune und andere Einfriedigungen,

Drahtleitungen zu errichten oder zu ändern.

Steine, Lehm, Sand, Kies oder andere Erdbestandteile abzubauen oder die bisherige Bodengestaltung in irgendwelcher Weise zu ändern,

Wege, Parkplätze, Zeltplätze und Badeplätze anzulegen,

Abfälle, Müll, Schutt und Schrott abzulagern,

Tümpel und Teiche sowie Riede und Moore zuzuschütten oder auf andere Weise zu beseitigen,

Auffüllungen und Aufschüttungen vorzunehmen,

Zelte und Wohnwagen außerhalb der zugelassenen Zeltplätze aufzustellen,

den Baum- oder Strauchbestand an Gewässern, Teichen und Weihern sowie Schilf- oder Rohrbestände zu beseitigen oder zu verunstalten.

(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die beabsichtigte Maßnahme nicht gegen das Verbot des § 2 verstößt. Sie ist mit entsprechenden Auflagen und Bedingungen zu erteilen, wenn durch diese ein Verstoß der Maßnahme gegen das Verbot des § 2 abgewendet werden kann. In den übrigen Fällen ist sie zu versagen.

§ 4

(1) Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf Maßnahmen, die nach den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung erforderlich sind und das Landschaftsbild möglichst schonen.

(2) Absatz 1 findet keine Anwendung auf Bauwerke.

(3) Die Nutzung der Schilf- und Rohrbestände ist nur in der Zeit vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 31. März des folgenden Jahres erlaubt.

§ 5

Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf

das Aufstellen von Schildern, die auf den Landschaftsschutz hinweisen, amtliche Verbotstafeln und Verkehrszeichen,

die rechtmäßige Ausübung der Jagd und der Fischerei ohne Errichtung von Jagdhütten.

§ 6

(1) In besonderen Fällen kann das Landratsamt als untere Naturschutzbehörde mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Südbaden in Freiburg als höhere Naturschutzbehörde Ausnahmen von § 2 zulassen.

(2) Die Ausnahme kann an Bedingungen und Auflagen gebunden werden.

§ 7

Beim Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorhandene Verunstaltungen der Landschaft sind auf Verlangen des Landratsamtes Konstanz ganz oder teilweise zu beseitigen, wenn dies den Betroffenen zuzumuten und ohne größere Aufwendungen möglich ist. Behördlich genehmigte Anlagen werden hierdurch nicht berührt.

§ 8

Verstöße gegen die Vorschriften dieser Verordnung werden nach § 21 Abs. 3 und § 22 Reichsnaturschutzgesetz bestraft oder nach § 13 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8. Juni 1959 (GBl., S. 53) mit Geldbuße geahndet.

§ 9

(1) Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft.

(2) Folgende Anordnung zum Schutz von Landschaftsteilen werden aufgehoben:

Anordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des Mindelsees und der Güttinger Seen im Landkreis Konstanz vom 1. September 1956 (Südkurier vom 4. September 1956, Nr. 205).

Anordnung zum Schutz von Landschaftsteilen am Stockteil in den Gemarkungen Allensbach und Hegne im Landkreis Konstanz vom 15. Februar 1957 (Südkurier vom 19. Februar 1957, Nr. 42).

Anordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des Schloßberges, Gemarkung Hegne, Landkreis Konstanz vom 31. Mai 1957 (Südkurier vom 5. Juni 1957, Nr. 129).

(3) Die Anordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des Bodenseeufers des Landkreises Konstanz vom 13. August 1952 i.d.F. vom 1. August 1957 (Südkurier vom 6. August 1957, Nr. 179) wird bezüglich ihres räumlichen Geltungsbereiches, wie er nach § 1 der Anordnung festgelegt ist, wie folgt geändert:

Vom Landschaftsschutzgebiet Bodenseeufer werden folgende Gebietsteile ausgenommen:

Das Gebiet zwischen den Gemeinden Markelfingen und Allensbach, das südlich durch die Bahnlinie und nördlich durch die Bundesstraße 33 begrenzt wird (Gemarkungen: Markelfingen, Reichenau (Gewann Schlafbach) und Allensbach).

Das Gebiet zwischen den Gemeinden Allensbach und Hegne, das südlich durch die Bahnlinie und nördlich durch die Bundesstraße 33 begrenzt wird (Gemarkungen Allensbach, Reichenau (Gewann Galgenacker) und Hegne).

Der auf Gemarkung Liggeringen liegende Teil des Landschaftsschutzgebietes Bodenseeufer, der nördlich durch die Kreisgrenze und südwestlich durch den Weg begrenzt wird, der vom Friedhof durch die Gewanne Verenahalden, Bannösch, Hinterm Bannösch, Hohreute bis zur Kreisgrenze führt.

Konstanz, den 1. Juli 1966

Landratsamt Konstanz - Staatsverwaltung

untere Naturschutzbehörde

gez. Dr. Seiterich

Im LSG 3.35.009 eingeschlossene Gebiete:

- Mindelsee und Güttinger Seen

- Stockteil - Allensbach - Hegne

- Schloß Hegne

Änderungen:

Erste Verordnung

Erste Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" vom 27. September 1982.

Auf Grund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 des Gesetzes zum Schutze der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21.10.1975 (GBl. S. 654) wird die Verordnung des Landratsamtes Konstanz zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des "Bodanrücks" im Landkreis Konstanz vom 01.07.1966 (veröffentlicht im Südkurier Nr. 153 vom 07.07.1966) unter entsprechender Änderung der beim Landratsamt Konstanz und beim Regierungspräsidium Freiburg verwahrten Landschaftsschutzkarten wie folgt geändert:

Artikel 1

Im Abschnitt 1 "Geschütztes Gebiet", § 1, Ziff. 2 wird am Ende folgendes eingefügt: Von den im Gewann "Herrlebühl" am südöstlichen Ende des Baugebietes Reichenau-Waldsiedlung im Landschaftsschutzgebiet "Bodanrück" gelegenen Grundstücken Flst.Nrn. 7586/8 u. 7588 werden aufgrund des Veränderungsnachweises Nr. 1982/13 des staatlichen Vermessungsamtes Radolfzell für die Gemarkung Reichenau vom 06.09.1982 nachstehende Grundstücksteile wie folgt aus dem Geltungsbereich der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" herausgenommen:

Flurstück Nrn.
7586/8: 9823, 9824, 9825, 9826, 9827, 9828, 9829, 9830, 9831, 9832, 9833, 9834, 9835, 9836, 9837, 9838 u. 9839,

Flurstück Nrn.
7588: 5788/101 u. 7588/102.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Konstanz, den 27.09.1982

Dr. Maus

Durch VO vom 27.06.1984 (NSG 3.135 "Bussenried") Fläche um 10 ha verringert.

Durch VO vom 03.09.1984 (NSG 3.7 "Mindelsee") Fläche um 110 ha verringert (s. auch LSG Nr. 3.35.014).

Durch VO vom 20.09.1984 (NSG 3.136 "Ober Öschle") Fläche um 7 ha verringert.

Durch VO vom 20.02.1986 (NSG 3.155 "Bündtlisried") Fläche um 15 ha verringert.

Durch VO vom 08.09.1988 (NSG 3.164 "Dingelsdorfer Ried") Fläche um 25 ha verringert.

Durch VO vom 14.09.1988 (NSG 3.165 "Hagstaffelweiher") Fläche um 8 ha verringert.

Durch VO vom 08.12.1988 (NSG 3.166 "Bussensee") Fläche um 13 ha verringert.

Durch VO vom 12.07.1990 (NSG 3.179 "Fischerweihermoor") Fläche um 54 ha verringert.

Durch VO vom 30.11.1990 (Änderung) Fläche um 6 ha verringert.

Durch VO vom 17.12.1991 (NSG 3.185 "Mühlhaldenweiher") Fläche um 19 ha verringert.

Durch VO vom 29.06.1999 (Änderung) Fläche um 0,45 ha vergrößert.

Zweite Verordnung

Zweite Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" (Südkurier vom 30.11.1990).

Auf Grund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21.10.1975 (GBl. S. 654) wird die Verordnung des Landratsamtes Konstanz zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des "Bodanrück" im Landkreis Konstanz vom 01.07.1966 (veröffentlicht im Südkurier Nr. 153 vom 07.07.1966), zuletzt geändert durch die Erste Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" vom 27.09.1982 (veröf­fentlicht im Südkurier Nr. 300 vom 30.12.1982) unter entsprechender Änderung der beim Landratsamt Konstanz und beim Regierungspräsidium Freiburg i. Br. verwahrten Landschaftsschutzkarten wie folgt geändert:

Artikel 1

Im Abschnitt 1 "Geschütztes Gebiet", § 1, Ziff. 2 Gemeinde Dettingen, wird am Ende folgendes eingefügt: Von den im Gewann "Kabisländer" im Landschaftsschutzgebiet "Bodanrück" gelegenen Grundstücken werden nachstehende Grundstücke bzw. Grundstücksteile wie folgt aus dem Geltungsbereich der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" herausgenommen:

Flst. Nrn. 950/34 Teilfläche, 950/33, 950/35, 950/36,

Flst. Nr. 950/22 Teilfläche,

Flst. Nr. 967 Teilfläche.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Konstanz, den 30. November 1990

Dr. Maus, Landrat

Dritte Verordnung

3. Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung , der Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des "Bodanrück" im Landkreis Konstanz.

Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz ‑NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654) in der Fassung vom 29. März (GBI. S. 385 ff), geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1995 (GBI. 1996 S. 29), durch Verordnung vom 17. Juni 1997 (GBI. S. 278) wird die Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen des Bodanrücks im Landkreis Konstanz vom 01.07.1966 (veröffentlicht im Südkurier Nr. 153 vom 07.07.1966) zuletzt geändert durch die zweite Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung der Landschaftsschutzverordnung ”Bodanrück” vom 30.11.1990 (veröffentlicht im Südkurier Nr. 277 vom 30.11.1990) unter entsprechender Änderung der beim Landratsamt Konstanz und beim Regierungspräsidium Freiburg i. Br. verwahrten Landschaftsschutzgebietskarten wie folgt geändert:

Artikel 1

Im Abschnitt 1 ”Geschütztes Gebiet”, § 1 Absatz 2 wird folgendes eingefügt:

Von den im Gewann ”Seelenhof” auf Gemarkung Markelfingen gelegenen Grundstücke, werden nachstehende Grundstücksteile wie folgt aus dem Geltungsbereich der Landschaftsschutzverordnung "Bodanrück" herausgenommen:
Flurstücksnummer Neu:
Flst.Nrn.
975/2, 976/1, 977/1, 979/1, 980/1, 981/1, 982/1, 983/1 und 986/1 (1,3 ha).
Alt:
Flst.Nr. 975, 976, 977, 979, 980, 981, 982, 983 und 986 jeweils Teilflächen.

Im Gewann "Hirschbrunnen" auf Gemarkung Markelfingen wird folgendes Grundstück in den Geltungsbereich der Landschaftsschutzverordnung “Bodanrück” mit aufgenommen.
Neu:
Flst.Nr. 2331 Teilfläche (1,75 ha)
Alt:
Flst.Nr. 1221, 1220, 1219, 1218, 1217/4, 1217/3, 1217/2 Teilfläche, 1217/1 Teilfläche und 1216 Teilfläche.

Der Verlauf der neuen Schutzgebietsgrenze ist in Karten mit M 1 : 2 500 dargestellt, die Bestandteil der Schutzverordnung sind. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Konstanz, in Konstanz zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Konstanz, den 29.06.1999

Dr. Bussek

Erster Landesbeamter

 

Vierte Verordnung des Landratsamtes Konstanz zur Änderung

der Landschaftsschutzgebietsverordnung „Bodanrück"

 

Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 59 des Gesetzes zum Schutz der Natur,

zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien

Landschaft (Naturschutzgesetz- NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654 ),

in der Fassung vom 29.03.1995 (GBI. S. 385 ff), wird die Verordnung

zum Schutz von Landschaftsteilen des Bodanrücks im Bereich des Landkreises

Konstanz vom 01.07.1966 (veröffentlicht im Südkurier vom 07.07.1966), zuletzt geändert

durch die 3. Änderungsverordnung vom 08. Juli 1999 (veröffentlicht im Amtsblatt

der Stadt Radolfzell am 08. Juli 1999) und entsprechender Änderung

der beim Landratsamt Konstanz und beim Regierungspräsidium Freiburg i. Br.

verwahrten Landschaftsschutzgebieteskarten wie folgt geändert:

 

Artikel 1

Im Abschnitt 1 "Geschütztes Gebiet", § 1 Absatz 2 wird folgendes ergänzt:

Von den auf der Gemarkung Allensbach, Gewann "Himmelreich", gelegenen

Grundstücken, werden nachstehende Grundstücke aus dem Geltungsbereich der

Landschaftsschutzgebietsverordnung "Bodanrück" herausgenommen:

Flst. Nr.: 2863/2 Teil, 2863/12 Teil, 2863/13 Teil, 86/1 Teil.

Im Gewann "Obere Vogelhardt" auf der Gemarkung Hegne, wird folgendes

Grundstück in den Geltungsbereich der Landschaftsschutzgebietsverordnung

"Bodanrück" aufgenommen:

Flst. Nr.: 406 Teil

Der Verlauf der neuen Schutzgebietsgrenzen ist in einer Übersichtskarte im Maßstab

1 : 25.000 sowie jeweils in einer Karte im Maßstab 1 : 2.500 dargestellt, die

Bestandteil der Verordnung sind. Die Verordnung wird beim Landratsamt Konstanz/

Untere Naturschutzbehörde zur kostenlosen Einsichtnahme durch jedermann

während der Dienststunden niedergelegt.

 

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

Konstanz, den 13. August 2004

In Vertretung des Landrats:

 

Seefried

Erste Landesbeamtin

 

Verkündungshinweis:

Gern. § 60 a NatSchG BW ist eine Verletzung der in § 59 NatSchG genannten

Verfahrens- und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres

nach Erlass der Verordnung schriftlich beim Landratsamt Konstanz geltend gemacht

wird. Der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.