4.16.009 Albrand

 Verordnung des Landratsamtes Tübingen über das Landschaftsschutzgebiet "Albrand" im Landkreis Tübingen vom 08.08.1969 (Schwäbisches Tagblatt vom 08.08.1969).

 Aufgrund der §§ 5 und 19 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBl. I S. 821) in der Fassung des 2. Änderungsgesetzes vom 1. Dezember 1936 (RGBl. I S. 1001) sowie des § 7 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes und des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Oktober 1962 (GBl. S. 203) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern als höherer Naturschutzbehörde folgendes verordnet:

§ 1

 (1) Der in Absatz 2 näher beschriebene Landschaftsteil "Albrand" auf den Markungen Mössingen, Öschingen und Talheim wird als Landschaftsschutzgebiet dem Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes unterstellt. Das geschützte Gebiet umfaßt 2 797 ha.

 (2) Die Grenzen des Schutzgebietes verlaufen wie folgt:

 Von der Kreisgrenze mit Hechingen bei Flurstück 9090/2 entlang der Gemarkungsgrenze mit Bodelshausen bis zum Flurstück 9107, weiter entlang des nördlichen Ufers des Wassergrabens Nr. 27 (Hungerbach) bis zur Einmündung des Wassergrabens Nr. 28. Von dort entlang der südlichen Grenze des Wassergrabens Nr. 28 in östlicher Richtung bis zu dem Punkt, an dem der in der Flurbereinigung im Jahre 1968 entstandene Weg auf Flurstück 9019/1 den Wassergraben Nr. 28 schneidet. Dann entlang der südwestlichen Grenze dieses Weges, den Wassergraben Nr. 22/3 (Butzenbach)

a) Auf Gemarkung Mössingen
überspringend zum FW. 34/2. Weiter entlang der Südgrenze des FW. 34/2, dann die Eisenbahn Nr. 3/3 überspringend weiter entlang der Südgrenze des FW. 34/1, dann beim FW. 162 den FW. 34/1 zu dessen nördlicher Grenze überspringend, dann den FW. 162 überspringend zur Südgrenze des FW. 171. Dieser Grenze entlang und entlang der Südgrenze des Flurstücks 8603 und 8602 bis zum Flurstück 14 181, weiter entlang der Nordwestgrenze des Flurstücks 14 181 bis zum FW. 170. Weiter entlang der Südwestgrenze dieses Weges, den FW. 168 überspringend bis zum FW. 169, dann entlang der Nordwestgrenze dieses Weges bis zum FW. 159, weiter den FW. 156 überspringend bis zur Südgrenze des Flurstücks 11 154/1, dann der Südgrenze des Flurstücks 11 155 entlang, den Bach Nr. 3 (Geissbach) überspringend bis zu dessen Ostgrenze; weiter dieser entlang nach Süden bis zur Nordgrenze des Flurstücks 7235, dann entlang der Südwest- und Südostgrenze des Flurstücks 7238 und entlang der Ostgrenze des Flurstücks 7243 bis zur Südgrenze des Flurstücks 7242 und dieser entlang bis zum FW. 147. Weiter entlang der Nordgrenze des FW. 147 bis zum FW. 146, diesen überspringend entlang der Südostgrenze des FW. 146 und 135 und nach Nordosten entlang der Südgrenze des FW. 139 bis zum Flurstück 11251, weiter entlang der Nordgrenze dieses Flurstücks und der Westgrenzen der Flurstücke 11 250/1 und 11 250/3 bis zum Wassergraben Nr. 10, weiter entlang dessen Westgrenze bis zum Bach Nr. 2/1 (Buchbach). Weiter entlang der Nordgrenze des Baches Nr. 2/1 und des Baches Nr. 1/1 bis zur Nordgrenze des Flurstücks 11 701, dann entlang der Nordgrenzen der Flurstücke 11 701 bis 11 704 bis zu dem Grenzstein auf der Höhe der Nordgrenze des westlichen Teils des FW. 208. Von dort den FW. 117 überspringend zur Nordgrenze des FW. 208, dann der Südgrenze des Flurstücks 5711 und den Westgrenzen der Flurstücke 12 143, 12 144/1 und 3, 12 147/2, 12 151 entlang bis zum FW. 293. Weiter entlang dessen Südgrenze und der Süd- und Ostgrenze des FW. 243 bis zur Nordgrenze des Flurstücks 12 163, von dort entlang der durch einen Wasserlauf bezeichneten Nordgrenzen der Flurstücke 12 163, 12 166, 12 167, 12 168 bis zum FW. 207, dann entlang dessen Nordgrenze bis zum FW. 194, weiter entlang der Ostgrenze des Flurstücks 12 328 bis zum FW. 188, weiter entlang der Südgrenze des FW. 188, dann beim Flurstück 14 253 den FW. 188 überspringend entlang der Südostgrenze des FW. 186 bis zum FW. 216, weiter entlang der Nordgrenze des FW. 216 bis zum FW. 97, dann diesen überspringend entlang der Ostgrenze des FW. 97 bis zum FW. 81, weiter entlang der Südgrenze des FW. 81 bis zum FW. 95, dann in gerader Linie entlang der Südgrenze von FW. 81 bis zum südlichsten Eckpunkt von Flurstück 1849/1, dann entlang der Gemarkungsgrenze mit Öschingen bis zur Nordgrenze des Flurstücks 14 128.

b) Auf Gemarkung Öschingen
Von der Gemarkungsgrenze mit Mössingen in der westlichen Verlängerung der Nordgrenze des Flurstücks 5376, entlang dieser Grenze bis zum FW. 133, diesen überspringend weiter entlang der Ostgrenze dieses FW. nach Norden und dann nach Osten bis zum FW. 20, diesen überspringend weiter entlang der Ostgrenze des FW. 20, nach Norden bis zum FW. 97, weiter entlang dessen Südostgrenze bis zum FW. 86, diesen überspringend weiter entlang der Südgrenze des FW. 113 bis zum FW. 24/2, diesen überspringend weiter entlang der Ostgrenze des FW. 24/2 nach Süden bis zum nördlichsten Eckpunkt von Flurstück 5220. Dann entlang der Nordostgrenze des Flurstücks 5677 bis zur westlichen Grenze des Flurstücks 5678, dieser und der Nordostgrenze entlang bis zur Nordwestgrenze des Flurstücks 5686. Weiter der nordwestlichen Grenzen der Flurstücke 5686, 5687, 5700, 5701 bis zum nördlichsten Punkt von Flurstück 5701, dann entlang dessen nordöstlicher Grenze und der nordöstlichen Grenzen der Flurstücke 5702, 5707, 5708 bis zum Flurstück 5746/1, weiter in östlicher Richtung entlang den Flurstücken 5746/1, 5746/2, 5747 bis 5753. Dann entlang der nordöstlichen Grenze von Flurstück 5754 bis zum nordwestlichen Eckpunkt von Flurstück 5814, dann entlang Flurstück 5814 in südöstlicher Richtung bis zum westlichen Punkt auf Flurstück 5815, weiter entlang der nordöstlichen Grenzen der Flurstücke 5815, 5819, 5820, 5822 bis 5824, 5826, 5827, 5872/2 bis zum Bach Nr. 6/2. Dann entlang der südöstlichen Grenzen der Flurstücke 5872/2, 5872/1, 5871 bis 5864, weiter entlang der südöstlichen Grenze des Flurstücks 5873 bis zum Flurstück 5970. Weiter entlang der Südostgrenze dieses Flurstücks den FW. 28/3 überspringend zur Nordgrenze des FW. 28/1 bis zum FW. 28/2. Von dort entlang der Südwestgrenze nach Norden bis zum FW. 29/1. Weiter entlang der Südgrenze des FW. 29/1 nach Osten bis zum Flurstück 5973/25, weiter entlang der Südgrenze des Flurstücks 5973/25 und des Flurstücks 5973/7 und dessen Ostgrenze bis zum FW. 31/5, dessen Ostgrenze und der Ostgrenze des Flurstücks 5973/8 entlang bis zum FW. 29/1. Weiter entlang dessen Südgrenze, den Bach Nr. 1 (Kastentalbach) überspringend bis zu dem Punkt am FW. 29/1, an dem sich die Verlängerung der südlichen Grenze des Flurstücks 5992/1 in westlicher Richtung überschneiden würde. Von da den FW. 29/1 überspringend, entlang der südlichen Grenze des Flurstücks 5992/1, den FW. 36/1 überspringend zum gegenüberliegenden Markstein. Dann entlang der Ostgrenze des FW. 36/1 in nördlicher Richtung bis zum FW. 36/3, entlang dessen südlicher Grenze bis zum Flurstück 5986/2, weiter an dessen Westgrenze nach Norden bis zum Wassergraben Nr. 8, diesem entlang bis zum Fluß Nr. 1 (Öschenbach), dann diesen überspringend der Nordgrenze des Baches entlang nach Osten bis zur Ostgrenze des Flurstücks 5996, weiter entlang der Ostgrenze der Flurstücke 5996 und 5999/1, in gerader Fortsetzung den Vic.Weg 3 überspringend zur Nordgrenze des Vic.Wegs 3, dann von dort nach Osten bis zur Ostgrenze des Flurstücks 6000/1 und weiter entlang dessen Nordwestgrenze bis zum FW. 41/4. Weiter entlang der Nordgrenze dieses FW. bis zum Flurstück 146, weiter entlang der Ost- und Nordgrenze dieses Flurstücks und der Südgrenze des Flurstücks 6009/2 bis zum FW. 41/5; diesen überspringend weiter entlang der Südgrenze des FW. 41/10 bis zum Flurstück 6009/2, weiter nach Westen entlang der Südgrenze dieses Flurstücks bis zum nordöstlichen Punkt des Flurstücks 6004/11. Von da an in gerader Linie bis zum nordöstlichen Eckpunkt des Flurstücks 6008/1, dann der südlichen Grenze des Flurstücks 6009/2 in nordwestlicher und südwestlicher Richtung entlang bis zum FW. 42/7, dann entlang der Nordgrenze dieses FW. bis zum FW. 56, weiter entlang der Ostgrenze dieses FW. nach Norden bis zur Kreisgrenze mit Reutlingen.

c) Auf Gemarkung Talheim
Von der Gemeindegrenze mit Öschingen entlang der Kreisgrenze bis zur Gemarkungsgrenze mit Mössingen.
(Weiterer Beschrieb siehe unter e) )

d) Auf Gemarkung Mössingen
Von der Gemeindegrenze mit Talheim entlang der Kreisgrenze bis zur Gemarkungsgrenze mit Bodelshausen.

e) Auf Gemarkung Talheim
Ausgenommen von dem oben bezeichneten Gebiet ist das Gebiet um Talheim, dessen Abgrenzung wie folgt verläuft: Vom Vic.Weg 1 (Landesstraße Nr. 385) entlang der Nordwest- und Westgrenze des Flurstücks 1972/1 bis zum Flurstück 3001/1, weiter entlang der Ostgrenze dieses Flurstücks und entlang der Westgrenze des Kanals Nr. 1 bis zum Fluss Nr. 1 (Steinlach), diesen überspringend weiter nach Süden entlang der Ostgrenze des Flusses Nr. 1 bis zum Bach Nr. 2 (Wangenbach), weiter entlang der Ostgrenze dieses Baches bis zur Südgrenze des Flurstücks 552, dann entlang dieser Südgrenze nach Osten bis zur Ostgrenze des Flurstücks 2118/2, weiter entlang der Ostgrenze dieses Flurstücks bis zum Flurstück 2119 und entlang der Nordgrenze dieses Flurstücks und der Flurstücke 2120 und 560 bis zum Flurstück 43/24 (Weg), weiter entlang der Ostseite dieses Weges nach Süden, von Flurstück 43/24 bis Flurstück 43/36, weiter entlang der Nordgrenze der Flurstücke 3624, 3628, 593, 639/1, 650, 675, 3630/1 und 3659 bis zum Bach Nr. 5, weiter entlang der Westgrenze dieses Baches bis zum Vic.Weg 2, diesen überspringend weiter entlang der Nordgrenze des Flurstücks 686 bis zu dessen Westgrenze, dort den Bach Nr. 4/2 überspringend bis zur Westgrenze des Flurstücks 3726, dieser entlang bis zur Westgrenze des Flurstücks 3727, dann dieser Grenze entlang nach Norden bis zum östlichsten Punkt des Flurstücks 845, von hier bis zur nördlichen Seite des FW. 3, dann weiter entlang der nördlichen Grenze dieses FW. nach Westen bis zur Westgrenze des Flurstücks 3734, dieser entlang nach Norden und Westen den FW. 2 und Flurstück 3731 überspringend zur Südgrenze des Flurstücks 1294/2, dann entlang der Südgrenzen der Flurstücke 1294/2, 1295 bis 1298, 1300 bis 1308, dann der Westgrenze von Flurstück 1308 entlang bis zur Nordgrenze des Flurstücks 1310/1, weiter entlang dieser Nordgrenze nach Westen und der Nordgrenzen der Flurstücke 1310/2, 1311 und 1312 bis zur Ostgrenze des Flurstücks 1339/2. Weiter entlang dieser Ostgrenze nach Norden bis zur Südgrenze des Flurstücks 1339/1, weiter entlang der Süd- bzw. Südwestgrenzen der Flurstücke 1339/1, 1337 bis 1328 und 1388 bis zum FW. 5. Weiter entlang der Ostgrenze dieses FW. bis zum Bach Nr. 9, von dort den FW. 5 überspringend entlang der Südgrenze des Baches Nr. 9 (Seebach), dann den Bach Nr. 6 überspringend entlang der Ostgrenze des Baches Nr. 1 bis zum Fluß Nr. 1 (Steinlach), diesen überspringend weiter entlang der Westgrenze der Steinlach bis zur Westgrenze des Flurstücks 1971, diese entlang und entlang der Ostgrenze des Flurstücks 1919 bis zum Vic.Weg 1, diesen überspringend wieder zur Nordwestgrenze des Flurstücks 1972/1.

Ausgenommen von dem unter Schutz zu stellenden Gebiet ist auch das Gebiet des am 19.04.1962 genehmigten Bebauungsplanes für das Wochenendhausgebiet Seebach.

 (3) Die Grenzen sind mit grüner Farbe in eine beim Regierungspräsidium Südwürttemberg-Hohenzollern aufliegende Landschaftsschutzkarte eingetragen. Eine Mehrfertigung dieser Karte befindet sich beim Landratsamt Tübingen, je eine Karte in verkleinertem Maßstab liegt bei den in Abs. 1 genannten Bürgermeisterämtern. Diese Karten können eingesehen werden.

§ 2

 Im geschützten Gebiet ist es verboten, Veränderungen vorzunehmen, die die Landschaft verunstalten oder die Natur schädigen oder den Naturgenuß beeinträchtigen.

§ 3

 (1) Der Erlaubnis des Landratsamtes Tübingen bedarf, wer Maßnahmen durchführen will, die geeignet sind, einer der in § 2 genannten Wirkungen hervorzurufen.

 (2) Der Erlaubnis bedarf insbesondere, wer beabsichtigt,

a) Bauten aller Art, z. B. Geschirrhütten, Garten- und Feldhäuschen, ortsgebundene und bewegliche Verkaufsbuden oder Verkaufsstände, auch wenn sie einer baurechtlichen Genehmigung nicht bedürfen,

b) Stützmauern, Zäune und andere Einfriedigungen,

c) Drahtleitungen zu errichten oder zu ändern,

d) Steine, Lehm, Sand, Kies oder andere Erdbestandteile abzubauen oder die bisherige Bodengestaltung in irgendwelcher Weise zu ändern,

e) Wege, Parkplätze, Zeltplätze und Badeplätze anzulegen oder zu erweitern,

f) Abfälle, Müll und Schutt oder Erdaushub abzulagern,

g) natürliche Gewässer zu verändern.

 (3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die beabsichtigte Maßnahme nicht gegen das Verbot des § 2 verstößt. Sie ist mit entsprechenden Auflagen und Bedingungen zu erteilen, wenn durch diese ein Verstoß der Maßnahme gegen das Verbot des § 2 abgewendet werden kann. In den übrigen Fällen ist sie zu versagen.

§ 4

 (1) Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf Maßnahmen, die der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung dienen und das Landschaftsbild möglichst schonen.

 (2) Veränderungen der Nutzungsart sind dem Landratsamt Tübingen schriftlich anzuzeigen und dürfen erst vorgenommen werden, wenn das Landratsamt Tübingen die Veränderung nicht binnen 6 Wochen seit der Anzeige untersagt hat. Das Landratsamt ist befugt, die Veränderung zu untersagen, wenn sie eine der in § 2 genannten Wirkungen hätte. Die Untersagung ist aufzuheben, wenn nachgewiesen wird, daß die Veränderung für die Fortführung des Betriebes unerläßlich ist.

 (3) Nutzungsart im Sinne des Absatzes 2 ist die Nutzung eines Grundstückes als Ackerland, als Obstwiese, als Weide, als Weinberg oder als Wald.

 (4) Aufforstungen innerhalb erklärter Waldlagen (§ 28 Abs. 1 des Gesetzes über das Nachbarrecht vom 14.12.1959 -GBl. S. 171), die mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde entstanden sind, bedürfen keiner Anzeige i.S. des Abs. 2.

 (5) Die Absätze 1 und 2 finden keine Anwendung auf Bauwerke, die einer baurechtlichen Genehmigung bedürfen.

§ 5

 Die §§ 2 und 3 finden keine Anwendung auf

a) das Aufstellen von Schildern, die auf den Landschaftsschutz und die Forsteinteilung hinweisen, Verbotstafeln und Verkehrszeichen,

b) die rechtmäßige Ausübung der Jagd und der Fischerei ohne Errichtung von Jagdhütten.

§ 6

 (1) In besonderen Fällen kann das Landratsamt Tübingen mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern Ausnahmen von § 2 zulassen.

 (2) Die Ausnahme kann an Bedingungen und Auflagen gebunden werden.

§ 7

 Beim Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorhandene Verunstaltungen der Landschaft sind auf Verlangen des Landratsamtes Tübingen ganz oder teilweise zu beseitigen, wenn dies den Betroffenen zuzumuten und ohne größere Aufwendungen möglich ist. Behördlich genehmigte Anlagen werden hierdurch nicht berührt.

§ 8

 Verstöße gegen die Vorschriften dieser Verordnung werden nach § 21 Abs. 3 und § 22 Reichsnaturschutzgesetz bestraft oder nach § 13 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 08. Juni 1959 (GBl. S. 53) mit Geldbuße geahndet.

§ 9

 (1) Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft.

 (2) Die Verordnung des Landratsamtes Tübingen über die einstweilige Sicherstellung des Landschaftsteils "Albrand" im Landkreis Tübingen vom 20. März 1965 wird aufgehoben.

Tübingen, den 8. August 1969

Landratsamt

Änderungen:

 Durch VO vom 18.05.1983 (NSG 4105 "Filsenberg") Fläche um 36 ha verringert.

 Durch VO vom 16.03.1988 (NSG 4145 "Bergrutsch am Hirschkopf") Fläche um 39 ha verringert.

 Durch VO vom 29.03.1994 (Änderung) Fläche um 1 ha verkleinert.

 Durch VO vom 09.09.1997 (NSG 4281 ”Öschenbachtal") Fläche um 99 ha verringert.

 Durch VO vom 01.10.1999 (NSG 4295 ”Bei der Olgahöhe") Fläche um 25 ha verringert.

Änderung:

Verordnung des Landratsamtes Tübingen als untere Naturschutzbehörde zur Änderung der Verordnung des Landratsamtes Tübingen vom 08.08.1969 über das Landschaftsschutzgebiet "Albrand" im Landkreis Tübingen vom 29.03.1994.

Aufgrund von § 22 und § 58 Abs. 3 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21.10.1975 (GBI. S. 654), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12.12.1991 (GBl. S. 848) wird verordnet:

§ 1

Bei § 5 wird nach Ziffer b) folgende Ziffer c) angefügt:

c) den Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Panoramastraße", der Gemarkung Öschingen (Flst.Nr. 1714/2 und Teile der Flst.Nr. 1714, 1714/1, 1715, 1716, 1716/1, 1717/1, 1722 und 1723/1), auf der räumlichen und inhaltlichen Grundlage des Planentwurfs vom 10.09.1993.

§ 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Landratsamt Tübingen

Tübingen, den 29.03.1994

Dr. Kroymann

Landrat