4.17.001 Albstadt - Bitz

 Verordnung des Landratsamtes Zollernalbkreis über das Landschaftsschutzgebiet Albstadt-Bitz vom 07. September 1983 (Amtsblatt des Zollernalbkreises vom 10.09.1983).

 Aufgrund von § 22, § 58 Abs. 3 und 4 sowie § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) v. 21. Oktober 1975 (GBL. S. 654) geändert durch das Verkündigungsgesetz vom 11. April 1983 (GBl. S. 131) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Tübingen verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

 Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Albstadt und der Gemeinde Bitz werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Landschaftsschutzgebiet Albstadt-Bitz".

§ 2 Schutzgegenstand

 (1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von rd. 11 402 ha.

 (2) Das Schutzgebiet umfaßt den größten Teil der freien Landschaft des Stadtgebietes Albstadt und der Gemeinde Bitz. Die Siedlungsgebiete der Ortslagen mit den zukünftigen Entwicklungsflächen sowie die Gebiete im Nordwesten der Gemarkung Pfeffingen, die im Landschaftsschutzgebiet "Hundsrücken" liegen, bleiben unberührt.

 Es wird im wesentlichen begrenzt:

1.           im Norden durch die nördliche Gemarkungsgrenze von Onstmettingen;

2.           im Osten durch die östliche Gemarkungsgrenze Onstmettingen, durch die östliche Gemarkungsgrenze Tailfingen, durch die nördliche und östliche Gemarkungsgrenze Bitz, sowie die östliche Gemarkungsgrenze Ebingen;

3.           im Süden durch die nördliche Grenze des Truppenübungsplatzes "Heuberg" und die südlichen Gemarkungsgrenzen von Ebingen, Lautlingen und Laufen;

4.           im Westen durch die westlichen Gemarkungsgrenzen von Laufen, Burgfelden und Pfeffingen, durch die Straße Pfeffingen - Stichwirtshaus bis zum Schnittpunkt der südwestlichen Gemarkungsgrenze von Onstmettingen und weiter durch die südwestliche und westliche Grenze des Gemeindegebietes Onstmettingen.

 (3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in 6 Karten im Maßstab 1:25 000 übersichtsweise und in 130 Karten im Maßstab 1:2 500 parzellenscharf grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird bei der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Zollernalbkreis in Balingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.

§ 3 Schutzzweck

 Schutzzweck ist, dem Verdichtungsraum Albstadt-Bitz durch Bewahrung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft den hohen Erholungswert zu erhalten und zu steigern, sowie die Leistungsfähigkeit eines ausgewogenen Naturhaushaltes und die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter zu gewährleisten.

§ 4 Verbote

 In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

1.           der Naturhaushalt geschädigt,

2.           die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört,

3.           eine geschützte Flächennutzung auf Dauer geändert,

4.           das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder

5.           den Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalt

 (1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

 (2) Der Erlaubnis bedürfen insbesondere folgende Handlungen:

1.           Errichtung von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen;

2.           Errichtung von Stützmauern und Einfriedigungen aller Art, soweit nicht bereits Nummer 1 Anwendung findet;

3.           Verlegung oder Ändern von ober- oder unterirdischen Leitungen aller Art;

4.           Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise;

5.           Lagerung von Gegenständen, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

6.           Anlage oder Veränderung von Straßen, Wegen, Plätzen oder anderen Verkehrswegen;

7.           Anlage oder Veränderung von Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen;

8.           Anlage oder Veränderung von Flugplätzen, einschließlich Start- und Landeplätzen für Hängegleiter und Modellflugzeuge;

9.           Betrieb von Motorsport sowie von motorbetriebenen Schlitten;

10.      Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;

11.      Anlage, Beseitigung oder Änderung von fließenden oder stehenden Gewässern;

12.      Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild- oder Schrifttafeln;

13.      Kahlschlag von Wald auf einer Fläche von mehr als 4 ha;

14.      Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald, Anlegen von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;

15.      die Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie markanten Bäumen, Hecken, Gebüschen, Feld- und Ufergehölzen, Schilf- und Rohrbeständen, Felsen sowie ähnliche Naturerscheinungen, die zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tier- und Pflanzenwelt Erhaltung verdienen.

 (3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der im § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

 (4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der Naturschutzbehörde ergangen ist.

 (5) Bei Handlungen des Bundes und des Landes, die nach anderen Vorschriften keiner Gestattung bedürfen, wird die Erlaubnis durch das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde ersetzt. Das gleiche gilt für Handlungen, die unter Leitung oder Betreuung staatl. Behörden durchgeführt werden.

 (6) Die Erlaubnis erlischt, wenn nicht innerhalb von 2 Jahren nach Bekanntgabe ihrer Erteilung mit dem Vorhaben begonnen oder die Durchführung länger als 2 Jahre unterbrochen wird. Die Frist kann auf Antrag verlängert werden.

§ 6 Zulässige Handlungen

 Die §§ 4 und 5 gelten nicht

1.           für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke unter Einschluß der Herstellung hierfür notwendiger Verkehrswege sowie der Aufstellung von Weidezäunen und forstlichen Kulturzäunen;

2.           für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd und Fischerei;

3.           für die ordnungsgemäße Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze und Gewässer, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 15;

4.           für Schutzzäune an Verkehrswegen;

5.           für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen;

6.           für untergeordnete Maßnahmen, die der Erholungsvorsorge dienen, wie die Anlegung von Parkplätzen, Kinderspielplätzen usw.

§ 7

 Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 67 NatSchG Befreiung erteilt werden.

§ 8 Zustimmungsvorbehalt

 Die Zulassung von Vorhaben, die einen schwerwiegenden Eingriff darstellen, bedarf der Zustimmung der höheren Naturschutzbehörde.

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

 Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) handelt, wer in dem Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig

1.           entgegen § 22 Abs. 3 des NatSchG i.V. mit § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,

2.           entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.

§ 10 Inkrafttreten

 (1) Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündigung in Kraft.

 (2) Gleichzeitig treten folgende Landschaftsschutzverordnungen außer Kraft:

1.           die Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen auf Gemarkung Onstmettingen vom 19.10.1936 (Kreisamtsblatt "Der Wille" Nr. 249 vom 24.10.1936);

2.           Die Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Kreis Balingen vom 10.02.1939 (Kreisamtsblatt "Der Wille" Nr. 38 vom 14.02.1939) soweit dort genannte Landschaftsteile in diesem Landschaftsschutzgebiet enthalten sind, insbesondere das Gebiet Kreuzbühl, Katzenbuckel, Reichenbach, Gickental, Beutelslöcher und Fohlenweide, Gem. Ebingen, Michelwäldle und Hirnau, Gem. Lautlingen, Braunhardsberg, Gem. Tailfingen-Truchtelfingen und Ochsenberg, Gem. Margrethausen;

3.           Die Verordnung zum Schutz der Sommerschafweiden Kreis Balingen, vom 20.02.1939 (Kreisamtsblatt "Der Wille" Nr. 38 vom 14.02.1939) soweit dort genannte Gebiete im Bereich dieser Verordnung liegen, insbesondere die Sommerschafweide entlang dem Waldrand unterhalb des Schloßfelsens nördlich von Ebingen, die Sommerschafweiden beim Waldteil Galgenhalde und Öschle südöstlich von Ebingen, die Sommerschafweide beim Waldteil Schiedweg östlich von Ebingen, die Sommerschafweide beim Gewann Schmalzgrube südöstlich von Pfeffingen, die Sommerschafweide beim Gewann Naupen östlich von Pfeffingen und die Sommerschafweide im Gewann Schönhalde, Gruben und Leurenschuh nördlich von Pfeffingen, die Sommerschafwiese beim Lerchenfeld und im Rosental westlich von Truchtelfingen, die Sommerschafweide im Gewann Winterterhalde und Waldteil Rick, westlich von Truchtelfingen, die Sommerschafweide am westlichen Waldrand des Braunhartsberges, die Sommerschafweide im Gewann Schafbühl nordöstlich von Tailfingen, die Schafweide beim Waldteil Leimen südöstlich von Tailfingen, die Schafweide beim Waldteil Leimen südöstlich von Tailfingen, die Sommerschafweide beim Gewann Holdertal und beim Schießhaus nordöstlich von Truchtelfingen, die Sommerschafweide beim Waldteil Schönhalde östlich von Truchtelfingen, die Sommerschafweiden beim Gewann Tennental südöstlich von Truchtelfingen;

4.           Das Landschaftsschutzgebiet Böllat Hersberg-Schalksburg vom 03.02.1955 (Amtsblatt des Kreises Balingen vom 05.02.1955, Nr. 415);

5.           Verordnung zum Schutz des Landschaftsteiles Degerfeld vom 06.11.1970 (Amtsblatt des Landkreises Balingen vom 21.11.1970, Nr. 1283).

Balingen, den 07. September 1983

Landratsamt Zollernalbkreis

Landrat

 Änderungen:

 Durch VO vom 21.10.1985 (NSG 4127 "Braunhartsberg") Fläche um 3 ha verringert.

 Durch VO vom 14.07.1986 (NSG 4134 "Mehlbaum") Fläche um 12 ha verringert.

 Durch VO vom 10.04.1989 (NSG 4156 "Geifitze") Fläche um 33 ha verringert.

 Durch VO vom 10.05.1991 (NSG 4190 "Tailfinger Ried") Fläche um 10 ha verringert.

 Durch VO vom 20.11.1995 (NSG 4021 "Untereck") Fläche um 9 ha verringert.

 Durch VO vom 20.11.1995 (NSG 4080 "Hochberg") Fläche um 10 ha verringert.

Durch VO vom 22.10.2002 (NSG 4307 "Eselmühle") Fläche um 50 ha verringert.

 

Verordnung vom 14.04.2005 zur Änderung der Verordnung des

Landratsamtes Zollernalbkreis über das Landschaftsschutzgebiet

"Albstadt-Bitz" vom 07.09.1983

Aufgrund der §§ 22 und 58 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) in der

Fassung vom 29. März 1995 (GBI. S. 385), zuletzt geändert durch Artikel

93 des Gesetzes zur Reform der Verwaltungsstruktur, zur Justizreform

und zur Erweiterung des kommunalen Handlungsspielraums vom 1. Juli 2004

(GBI. S 469 ), wird verordnet:

§1

1. Die Verordnung des Landratsamtes Zollernalbkreis über das Landschaftsschutz-

    gebiet "Albstadt-Bitz" vom 07.09.1983 wird wie folgt geändert:

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich der geplanten Wohnbauflä-

che "Unterm Schloßfels" im Stadtteil Tailfingen vollständig zurückgenommen um

die Flurstücke: 5449, 5450, 5451, 5452, 5453, 5454, 5455/1, 5455/2, 5456,

5457/1.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 5428/2, 5429,5430, 5431, 5432,

5433, 5434/1, 5434/2, 5435, 5456, 5457/2.

Im Norden verläuft die geplante Schutzgebietsgrenze vom Flurstück 5428/2 in

östlicher Richtung bis einschließlich Flurstück 5457/2 und 5457/1 entlang der

Grenze zur Parzelle 2896. Das Flurstück 5457/1 bildet die östliche Begrenzung

der geplanten Änderung. Im Süden verläuft sie vom Flurstück 5457/1 in südwest-

licher Richtung -entlang der Grenze zu den Flurstücken 2896 und 2880- bis

zum Flurstück 5449.

Im Bereich der vorgesehenen Mischbaufläche "Orthalde/Am Bühl" im Stadtteil

Onstmettingen wird die Landschaftsschutzgebietsgrenze vollständig zurückge-

nommen um die Flurstücke: 1554, 1555, 1556, 1557 und 1558.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 1551, 1552, 1553, 1669 und 1500

(L 360).

Die geplante Grenze des Landschaftsschutzgebietes verläuft im Süden entlang

des Flurstücks 1558 in westlicher Richtung bis Flurstück 1542 angrenzend. Dann

Richtung Norden entlang der Flurstücke 1558 bis 1554, durchschneidet anschlie-

ßend die Flurstücke 1553 bis 1551, 1500 ( L 360 ) und das Flurstück 1669, das

auch die nördliche Grenze bildet.

Im Bereich der geplanten Wohnbaufläche "Hohberg Süd" im Stadtteil Onstmettin-

gen wird die Landschaftsschutzgebietsgrenze auf der Gemarkung Tailfingen voll-

ständig zurückgenommen um die Flurstücke 3690, 3691,3692,3693,3694,

3695, 3696, 3698, 3699, 3700, 3701, 3702, 3703, 3704, 3705, 3706, 3707, 3708,

3709, 3710, 3711/1,3711/2, 3712,3713,3804/1,3805/1,3806,3808,3810/1,

3811/1, 3812/1,3813/1,3814,3816,3826/1,3828/1,3828/2, 3829,3832,3834,

3837/1 und 3839/4.

Folgende Flurstücke werden auf der Gemarkung Tailfingen teilweise umfasst:

3688,3689, 3821 (Weg) und 3839/2 (Weg).

Auf der Gemarkung Onstmettingen wird die Landschaftsschutzgebietsgrenze

vollständig zurückgenommen um die Flurstücke 5112 und 5113/1.

Folgendes Flurstück wird auf der Gemarkung Onstmettingen teilweise umfasst:

5096/1 (Weg).

Im Osten bildet der Weg (Flst. Nr. 5096/1 in Onstmettingen, Flst. Nr. 3839/2 in

Tailfingen) die äußere Begrenzung der geplanten Schutzgebietsänderung bis

zum Schnittpunkt mit Flurstück 3839/3. Von dort aus verläuft die Grenze in westli-

cher Richtung entlang des Weges (Flst. Nr. 3821) weiter und bildet damit die süd-

liche Abgrenzung der Änderung. Im Westen bilden die Flurstücke 3804/1 und

3713 die Begrenzung. In Verlängerung dazu werden die Flurstücke 3688 und

3689 durchquert.

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich der geplanten Wohnbauflä-

che "Schönhalde" im Stadtteil Pfeffingen vollständig zurückgenommen um die

Flurstücke 2501, 2502, 2503, 2462, 2463, 2458, 2435, 2433 und 2430/1 (Weg).

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 2510 (Weg), 2507 (Weg), 2465/1

(Weg), 2438/1 (Weg) und 2416/1 (Weg).

Im Westen stellt der Weg (Flst. Nr. 2510) bis auf Höhe des Flurstückes 2503 die

künftige Begrenzung dar. Die nördliche Grenze wird durch die Flurstücke 2503,

2462, 2458, 2435 und 2433 gebildet. Dabei werden mehrere Wegeparzellen

durchquert.

Im Bereich der geplanten Wohnbaufläche "Mühläcker/Wiesflecken" im Stadtteil

Margrethausen wird die Landschaftsschutzgebietsgrenze vollständig zurÜckge-

nommen um die Flurstücke 1160, 1166/1 und 1168.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 1166/2, 1167 und 1169.

Im Norden bilden künftig die Flurstücke 1160 und 1166/1 die Grenze des Schutz-

gebietes. In Verlängerung dazu werden die Flurstücke 1166/2, 1167 und 1169

durchquert. Die östliche Grenze wird vom Flurstück 1169 gebildet.

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich der geplanten gewerblichen

Baufläche "Eschach III" im Stadtteil Lautlingen vollständig zurückgenommen um

die Flurstücke 1106,1115, 1126/1,1126/2, 1126/3,1126/4, 1127,1128,1129,

1130, 1131/1, 1131/2,1132/1 und 1132/2.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 1070 (B 463), 1112, 1113, 1114,

1122, 1123, 1124/2, 1125, 1133, 1134, 1135, 1137 und 1139.

Die künftige Grenze des Landschaftsschutzgebietes orientiert sich am Verlauf der

geplanten Ortsumfahrung Lautlingen. Dabei werden eine Reihe von Parzellen von

Süden bei Flurstück 1137 beginnend nach Norden zum Flurstück 1112 durch-

quert. Im Norden bildet das Flurstück 1070 ( B 463 ) die Grenze.

Im Bereich der geplanten gewerblichen Baufläche "Hirnau" im Stadtteil Lautlingen

wird die Landschaftsschutzgebietsgrenze vollständig zurückgenommen um die

Flurstücke 1872, 1873, 1874, 1875, 1875/1, 1876, 1876/1, 1877, 1877/1, 1878/1

(Weg), 1885/1 (Weg), 1885/2 (Weg), 1887, 1888,1889, 1890,1891,1892, 1893,

1894, 1894/1 (Weg), 1895, 1896, 1897,1898, 1899, 1900, 1901, 1903,1904,

1905,1906,1907, 1910 (Weg), 1915,1920, 1921,1922,1923,1925,1926,

1927/1, 1927/2, 1928/1, 1928/2, 1952 (Weg), 1959 (Weg), 1959/1, 1961, 1963,

1965, 1966 (Weg), 1966/1, 1966/2, 1966/3, 1967, 1968, 1970/1, 1970/2,

1970/3, 1971,1972/1, 1972/2,1973, 1974,1975, 1976,1977,1978, 1979,

1980, 1981, 1982/1, 1982/2, 1983/3, 1983/2,1984, 1985, 1987,1988,

1989, 1990, 1991 (Weg), 1992, 1992/1 (Weg), 1993, 1994, 1995, 1999,

2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2006, 2007, 2008, 2010, 2012, 2013, 2014,

2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021,2022,2023,2024, 2026, 2027/1,

2027/2,2030, 2031,2032, 2033, 2034, 2035, 2036, 2037, 2039, 2040, 2041,

2042, 2043, 2044, 2045, 2046/1, 2046/2,2047,2048, 2051,2052, 2054, 2055,

2056/1 ,2056/2, 2057,2058, 2059, 2060, 2061,2062, 2063/1,2063/2,2064,2066,

2067,2068,2070, 2071,2072, 2073,2076, 2077, 2078,2080,2081, 2083,2084,

2085,2086,2087, 2088, 2089, 2090, 2091, 2092/1, 2092/2, 2093, 2094, 2095,

2096, 2097, 2108' 2109/1 , 2109/2,2110,2111, 2098, 2100, 2101, 2102, 2103,

2104,2105,2106 und 2107.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 1878, 1882, 1884, 1885 (Weg),

1902 (Weg), 1929,1969 (Bahn) und 2073 (Weg), 2117.

Die geplante nördliche Begrenzung bildet die Bahnlinie (Flst. Nr. 1969). Die Östli-

che Grenze verläuft entlang zweier Wege (Flst. Nr. 1959 und 1952), den Flurstü-

cken 1927/1,1927/2,1928/1,1928/2 und teilweise 1929. Im Süden verläuft die

,c Grenze zunächst durch das Flurstück 1929. Anschließend bildet Flurstück 1920

die Begrenzung. Danach wird die Parzelle 1884 durchquert. Weiter bildet das

Flurstück 1907, der Weg (Flst. Nr. 1885/2 und 1885) sowie das Flurstück 1878/1

die Grenze, wobei in diesem Bereich die Flurstücke 1882 und 1878 im Randbe-

reich durchlaufen werden.

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich des geplanten "Camping-

platzes badkap" im Stadtteil Lautlingen vollständig zurückgenommen um die

Flurstücke 498, 499, 500, 501, 502 und 522/1.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 490,509, 511 und 514/1 (Weg)

und 522.

Im Westen bildet das Flurstück 490 die geplante Grenze. Im weiteren Verlauf wird

dieses Flurstück auf Höhe der Parzelle 502 durchtrennt. In Verbindung mit dem

Flurstück 502 sowie der Weiterführung quer durch die Flurstücke 509 und 511

wird damit die nördliche Grenze definiert. Im Osten verläuft die Begrenzung zu-

künftig teilweise entlang den Flurstücken 511 und 513 sowie ganzheitlich entlang

dem Flurstück 522/1 und 522 teilweise.

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich der geplanten Ortserweite-

rung "südliche Fürstäckerstraße/Gräblessteig'" im Stadtteil Laufen vollständig zu-

rückgenommen um die Flurstücke 169/3,210, 211,212,213,236, 237,238,

239/1, 239/2, 240, 280, 283, 284, 288, 289, 290, 291, 292/1 und 296/1.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 310, 1342 (Weg) und 1800.

Zunächst wird die geplante Grenze des Landschaftsschutzgebietes im Osten

durch die Wegeparzelle 1342 definiert. Im weiteren Verlauf wird das Flurstück

1800 durchquert. Im Süden bilden die Flurstücke 213, 236, 237 und 240 die

Grenze. Im Westen verläuft die Grenze entlang den Flurstücken 240, 239/2 und

280 und durchquert in Verlängerung dazu die Parzelle 310. Diese bildet im weite-

ren Verlauf zusammen mit der Parzelle 296/1 die nordwestliche Begrenzung.

Die Landschaftsschutzgebietsgrenze wird im Bereich der geplanten Wohnbauflä-

che "Geigershalde" im Stadtteil Laufen vollständig zurückgenommen um die

Flurstücke 888, 891 , 892 und 893.

Folgende Flurstücke werden teilweise umfasst: 1052/4 und 1086 (Straße "Untere

Halde").

Die geplante südliche Begrenzung wird durch das Flurstück 888 definiert. Im

Westen wird die Grenze durch die Flurstücke 893, 892 und 891 gebildet. In Ver-

längerung dazu werden die Parzellen 1052/4 und 1086 (Untere Halde) durch-

quert. Die Grenze verläuft dann entlang des Flurstücks 1086 ( Straße ).

Im Bereich "Leimenstraße" im Stadtteil Tailfingen wird die Landschaftsschutzge-

bietsgrenze teilweise zurückgenommen um das Flurstück 5311/2.

Die geplante Grenze des Landschaftsschutzgebietes verläuft durch das Flurstück

5311/2. Sie wird definiert als Verbindungslinie zwischen dem nordwestlichen

Eckpunkt der Parzelle 5428/2 und dem südöstlichen Eckpunkt der Parzelle

5425/5.

2. Die neu festgesetzten Grenzen sind in elf Detailkarten im Maßstab 1: 2.500 je-

weils kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1: 25.000 des Land-

ratsamtes vom 20.12.2004 mit unterbrochener grüner Linie dargestellt. Die un-

veränderten Grenzen sind mit durchgezogener grüner Linie dargestellt. Die auf-

gehobenen Grenzen sind mit unterbrochener roter Linie eingezeichnet.

3. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung.

§ 2

1. Die Verordnung mit Karten wird bei der Unteren Naturschutzbehörde des Land-

     ratsamtes Zollernalbkreis in Balingen für die Dauer von zwei Wochen nach Ver-

     kündung dieser Verordnung zur kostenlosen Einsicht durch Jedermann während

     der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt. .

2. Die Verordnung mit Karten ist nach Ablauf der Auslegungsfrist beim Landratsamt

     Zollernalbkreis zur kostenlosen Einsicht durch Jedermann während der Sprech-

     zeiten niedergelegt.

3. Die Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Auslegungsfrist in Kraft.

Balingen, den 14.04.2005

Fischer

Landrat

Die Verordnung lag in der Zeit vom 17.04.2005 bis einschließlich 30.04.2005005

auf dem Landratsamt in Balingen während der Sprechzeiten öffentlich zur

Einsicht aus. Die Verordnung mit Karten tritt am 02.05.2005 In Kraft.

Sie ist auf dem Landratsamt in Balingen ab dem 02.05.2005 niedergelegt.

Balingen. den 21.06.2005

Landratsamt Zollernalbkreis

gez.

Eckert, KAR

Verkündungshinweis:

Gemäß § 60a NatSchG ist eine etwaige Verletzung der in § 59 NatSchG enthaltenen

Verfahrens- und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres

nach dem Erlass der Verordnung beim Landratsamt Zollernalbkreis schriftlich geltend

gemacht wird; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.