4.25.110 Lonsee

Verordnung des Landratsamts Alb‑Donau‑Kreis über das Landschaftsschutzgebiet "Lonsee" vom 30. März 1998 (Mitteilungsblatt Lonsee vom 17.04.1998).

Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 Naturschutzgesetz (NatSchG) in der Fassung vom 29. März 1995 (Gesetzblatt Seite 385) wird verordnet:

§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Lonsee, Alb‑Donau‑Kreis, werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Lonsee".

§ 2. Schutzgegenstand

1.            Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von ca. 2 280 ha.

2.            Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt folgende Landschaftsteile:
- Lonetal
Der gesamte Talgrund, mit Ausnahme der Gewerbefläche im Gewann "Länsenfeld" sowie die Ortslagen von Urspring, Lonsee und Halzhausen. Mit Ausnahme der als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Wacholderheiden "Stählenberg‑Plattenberg‑Kreuzstein", "Salenberg", "Billengreut‑Triebäcker", "Bergäcker‑Eckartshalde" und "Frauenberg‑Häldele" und dem Südhangbereich zwischen dem ehemaligen Steinbruch in Lonsee und dem Gewann "Berg" in Halzhausen liegen die Talhänge innerhalb des Landschaftsschutzgebietes. Die angrenzende Albhochfläche ist in den Waldgebieten "Geislinger Spitalwald" und "Hochberg", der Feldflur auf dem Plateau "Herberge", Teilen der Feldflur in den Gewannen "Salach" und "Frauenberg", dem Waldgebiet "Bahnholz" und der Feldflur südlich von Halzhausen in den Gewannen "Steige" und "Wammersberg" einbezogen.
Im Westen bildet die Gemeindegrenze nach Amstetten und im Südosten die Gemeindegrenze nach Westerstetten die Grenze.
– Tiefental
Das Tiefental ist in seiner Gesamtheit von der Gemeindegrenze zu Amstetten bis in das Gewann "Brühl" nördlich von Ettlenschieß einbezogen. Ausgenommen ist nur der als Naturschutzgebiet "Billengreut‑Triebäcker", "Bergäcker‑Eckartshalde" und "Frauenberg‑Häldele” ausgewiesene Talgrund. Der südlich des Naturschutzgebietes angrenzende Waldbereich "Winterhalde" ist ebenfalls einbezogen. In Verlängerung des Tiefentales nach Nordosten ist das Waldgebiet "Mönchhau" sowie der südlich vorgelagerte Landschaftsteil in den Gewannen "Kohlteich" und "Haselhäule" einbezogen.
Die nördliche Abgrenzung verläuft entlang der Gemeindegrenze nach Amstetten. Im Süden verläuft die Grenze entlang der L 1232, dem Übergangsbereich vom Tiefental zur Albhochfläche und entlang von Hauptwirtschaftswegen in den Gewannen "Kohlteich" und "Haselhäule". Im Osten wird das Landschaftsschutzgebiet durch die Gemeindegrenze nach Weidenstetten begrenzt.
-Salachtal – Keuteltal
Einbezogen sind der offene Talgrund und die überwiegend bewaldeten Hangbereiche. Die Feldflur der angrenzenden Albhochfläche wurde nördlich des Trockentales in den Gewannen "Eschle", "Ausstocker", "Winterhalde", "Hasenwinkel" und "Beundacker" auf ca. einer Gewannbreite vom Wald entfernt einbezogen. Das Keuteltal ist im Osten bis zur L 1229 erfaßt. Ausgenommen ist im unteren Teil des Salachtales die Wacholderheide des Naturschutzgebietes "Salenberg"..
– Erbestal
Einbezogen ist die gesamte Talform vom Lonetal östlich von Halzhausen über Sinabronn bis zur L 1232 Ettlenschieß‑Weidenstetten. Nördlich von Sinabronn sind neben der eigentlichen Talform auch die Waldgebiete "Fuchshalde'', "Wasserstall" und "Koppenhau" in das Landschaftsschutzgebiet mit einbezogen. Im Süden und Osten bilden die Gemeindegrenzen zu Westerstetten und Weidenstetten die Grenze. Nach Westen bilden neben dem westlichen Waldrand der Waldgebiete "Wasserstall" und "Fuchshalde" meist Wirtschaftswege entlang der Hangoberkante des Trockentales die Grenze. Ausgenommen sind die Wacholderheiden in den Naturschutzgebieten "Sinabronner Bühl" und "Bergäcker‑Eckartshalde".
- Rietal mit "Hättelteich"
Einbezogen ist das Rietal entlang der L 1243 mit den beiden abzweigenden Talmulden "Hättelteich". Neben dem offenen Talgrund sind die bewaldeten Hangbereiche "Weilerholz" und "Rietal" und die angrenzende Feldflur in den Gewannen "Halzhauser Weg" und "Landgarben" einbezogen. Ausgenommen sind die zwei Wacholderheiden des Naturschutzgebietes "Hörnen".
In den Gewannen "Straßenäcker" und "Tiergäßlen" sind die direkt an das Naturschutzgebiet angrenzenden Flurstücke mit einbezogen worden.
- Scheintal ‑ Engental – Kögeltal
Einbezogen ist das Scheintal westlich von Urspring entlang der K 7318 Richtung Radelstetten mit dem nach Norden abzweigenden Engental und dem nach Süden abzweigenden Kögeltal. Südlich der K 7318 ist auch großräumig die Wald‑/Feldgemengelage der Albhochflache in den Gewannen "Gländ", "Birket", "Krautgartenhau", "Kräft" und "Grasenberg" mit einbezogen. Ausgenommen sind die Wacholderheiden der beiden Naturschutzgebiete "Sommerhalde‑Hägelesberg" und "Achstetter Berg". Im Norden und Westen bilden die Gemeindegrenzen zu Amstetten und Nellingen die Grenze.
Von Westen nach Osten verläuft die Landschaftsschutzgebietsgrenze entlang einem Wirtschaftsweg im Gewann "Mahdäcker", den südlichen Waldrändern der Waldgebiete "Sommerburren", "Bühlhäule", "Scheintal'. und "Öde Mähder" bis zur K 7318. Von dort verläuft die Grenze zum Waldgebiet "Aspenhäule" und umfaßt die Feldflur in den Gewannen "Gronban" und "Luttertäle". Dann verläuft sie entlang dem Ostrand des Waldgebietes "Schinderhau" und von dort weitgehend entlang der Gemeindeverbindungsstraße Luizhausen - Radelstetten bis an den Ortsrand von Luizhausen im Gewann "Zwirne". Im Gewann "Weiler" verläuft die Grenze ca. eine Gewannbreite nördlich des Weilerweges. Nach Osten wird dieser Landschaftsteil begrenzt durch den Waldrandweg "Wallensteig", die Wirtschaftswege im Gewann "Hinterer Birket", den südlichen und östlichen Waldrand des Waldgebietes "Gländ" und die B 10.

3.            Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in 4 Flurkarten im Maßstab 1 : 5 000 vom 30. März 1998 und in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 vom 30. März 1998 mit grüner Farbe eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis in Ulm und beim Bürgermeisteramt in Lonsee zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.

§ 3 Schutzzweck

Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes ist

1.            die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Lonetales mit den abzweigenden Trockentälern (Tiefental, Salachtal - Keuteltal, Erbestal, Rietal mit "Hättelteich", Scheintal - Engental - Kögeltal);

2.            die Bewahrung der für die Kuppenalb typischen Landschaftsformen und die Erhaltung der charakteristischen landschaftsbildprägenden und ökologisch wertvollen Kulturlandschaftselemente wie Feldhecken, Feldgehölze, Steinriegel, Wacholderheiden, Feldraine, Einzelbäume, Baumgruppen und Streuobstwiesen;

3.            der Erhalt großer zusammenhängender landschaftstypischer Kalkbuchenwälder mit ihrer Bedeutung als ökologisch wertvollem Lebensraum und als Ort Landschaftsbezogener Erholung;

4.            der Erhalt eines gemeindeübergreifenden Ausschnitts der Kuppenalblandschaft mit besonders markant ausgeprägten Landschaftsformen der Trockentäler, Kuppen und Senken;

5.            die Erhaltung unverbauter und landschaftsästhetisch ansprechender Landschaftsteile als lokal und regional bedeutsamen Erholungsraum.

§ 4 Verbote

In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere wenn dadurch

1.            der Naturhaushalt geschädigt wird,

2.            die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört wird,

3.            das Landschaftsbild erheblich nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise erheblich beeinträchtigt wird,

4.            der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft erheblich beeinträchtigt wird.

§ 5 Erlaubnisvorbehalt

 (1) Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

 (2) Der Erlaubnis bedarf es insbesondere:

1.            bauliche Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung zu errichten, insbesondere Feldhäuschen und Geschirrhütten oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen durchzuführen, auch wenn sie keiner Baugenehmigung bedürfen. Die Errichtung neuer landwirtschaftlicher Betriebsaussiedlungen und die Erweiterung landwirtschaftlicher Anwesen im Landschaftsschutzgebiet sind grundsätzlich möglich;

2.            Einfriedigungen zu errichten, auch wenn sie keiner Baugenehmigung bedürfen. Erlaubnisfrei ist die Errichtung von Weidezäunen und forstlichen Kulturzäunen, wenn sie land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienen;

3.            ober- oder unterirdische Leitungen aller Art zu verlegen oder zu ändern;

4.            die Bodengestalt zu verändern, insbesondere durch Auffüllungen und Abgrabungen. Erlaubnisfrei sind Auffüllungen zur Bodenverbesserung auf Ackerflächen bis zu maximal 20 cm Auffüllhöhe, wenn die Auffüllung unterhalb der genehmigungspflichtigen Grenze nach der Landesbauordnung beziehungsweise dem Naturschutzgesetz in der jeweils geltenden Fassung liegt. Beim Inkrafttreten dieser Landschaftsschutzgebietsverordnung sind nach § 50 Abs. 1 in Verbindung mit Ziff. 67 des Anhangs zu § 50 Abs. 1 der Landesbauordnung (Fassung vom 8. August 1995) Auffüllungen mit nicht mehr als 300 m2 Fläche genehmigungsfrei;

5.            Gegenstände zu lagern, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

6.            Straßen, Wege, Plätze oder sonstige Verkehrsanlagen anzulegen oder zu verändern. Stellt die untere Naturschutzbehörde fest, daß die Schaftriebkonzeption der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Tübingen berührt ist, so beteiligt sie diese;

7.            Stätten für Sport und Spiel einschließlich Motorsportanlagen und Freizeitflächen oder Freizeiteinrichtungen (zum Beispiel Grillstellen, Spielgeräte) anzulegen oder zu verändern;

8.            Start- und Landeplätze, Gelände für Fluggeräte aller Art (zum Beispiel Hängegleiter, Gleitflugzeuge, Gleitfallschirme, Flugmodelle) anzulegen oder zu verändern;

9.            Motorsport sowie motorbetriebene Schlitten (ausgenommen Loipenspurgeräte) zu betreiben;

10.        Wohnwagen, Wohnmobile oder Verkaufsstände außerhalb der zugelassenen Plätze aufzustellen oder mehrtägig zu zelten oder Kraftfahrzeuge abzustellen;

11.        fließende oder stehende Gewässer anzulegen, zu beseitigen oder zu verändern sowie Entwässerungs- oder andere Maßnahmen vorzunehmen, die den Wasserhaushalt verändern; die Lone und den Lonesee mit Booten zu befahren; schwimmende Anlagen zu verankern oder Stege zu errichten;

12.        in Höhlen zu lagern oder Feuer zu machen;

13.        Wasser aus Hülen oder Tümpeln zu entnehmen;

14.        Plakate, Bild- oder Schrifttafeln, Werbeanlagen aufzustellen oder anzubringen;

15.        neu aufzuforsten;.

16.        a) wesentliche Landschaftsbestandteile, wie Feldgehölze, Feldhecken, Gebüsche, Magerrasen, Feldraine, Streuobstwiesen, Wacholderheiden, Felsen, Erdaufschlüsse, Steinriegel und Dolinen zu beseitigen oder zu verändern. Erlaubnisfrei sind der ordnungsgemäße Pflegeschnitt von Obstbäumen sowie der Rückschnitt und das abschnittsweise auf den Stock setzen von Feldhecken, Feldgehölzen und Gebüschen;
b) Bäume, Sträucher oder Gehölzgruppen außerhalb des geschlossenen Waldes zu beseitigen oder zu verändern. Erlaubnisfrei sind der ordnungsgemäße Pflegeschnitt von Obstbäumen sowie der Rückschnitt und das abschnittsweise auf den Stock setzen von Sträuchern oder Gehölzgruppen;

17.        das Gebiet mit Kraftfahrzeugen oder mit Krafträdern, soweit der Einsatz dieser Fahrzeuge nicht zur Nutzung und Bewirtschaftung von Grundstücken notwendig ist, zu befahren;

18.        Freizeitaktivitäten durchzuführen, die möglicherweise die natürliche Vegetation oder Oberbodenschicht beeinträchtigen können;

19.        Kleingärten anzulegen oder die Bodennutzung auf andere Weise wesentlich zu ändern;

20.        Baumschulen oder Gärtnereien anzulegen;

21.        auf Heideflächen oder Magerrasen zu pferchen sowie darauf Dung oder Langholz zu lagern (ausgenommen eine von der Forstverwaltung angeordnete Langholzlagerung);

22.        Dauerbrache (nicht genutztes, offen gehaltenes Acker- oder Grünland) umzubrechen;

23.        Pflanzenschutzmittel außerhalb land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke zu verwenden.

 (3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

 (4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese im Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde erteilt wird.

§ 6 Zulässige Handlungen

 (1) Die Verbote und Erlaubnisvorbehalte der §§ 4 und 5 gelten nicht für die im Sinne des Naturschutzgesetzes

1.            ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung nach den jeweils geltenden rechtlichen Bestimmungen. Zu einer ordnungsgemäßen landwirtschaftlichen Bodennutzung gehört es insbesondere nicht:
a) die Bodengestalt zu verändern,
b) Dauerbrache (nicht genutztes, offen gehaltenes Acker- oder Grünland) umzubrechen,
c) wesentliche Landschaftsbestandteile, wie Feldgehölze, Feldhecken, Gebüsche, Magerrasen, Feldraine, Streuobstwiesen, Wacholderheiden, Felsen, Erdaufschlüsse, Steinriegel und Dolinen zu beseitigen, zerstören oder verändern mit Ausnahme des ordnungsgemäßen Pflegeschnitts von Obstbäumen sowie des Rückschnittes und des abschnittweisen auf den Stock setzen von Feldhecken, Feldgehölzen und Gebüschen;

2.            ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Bodennutzung (sie umfaßt nicht bauliche Maßnahmen);

3.            ordnungsgemäße Ausübung der Jagd und Fischerei (sie umfaßt nicht das Jagen und Fischen in Hülen und Tümpeln).

 (2) Die Verbote und Erlaubnisvorbehalte der §§ 4 und 5 gelten ferner nicht:

1.            für behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen;

2.            für Pflegemaßnahmen, die von der unteren Naturschutzbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle oder im Wald im Einvernehmen mit der Landesforstverwaltung zugelassen werden;

3.            für den Betrieb von einfachen Bolzplätzen mit zwei Toren auf folgenden Grundstücken:
- Flurstück Nr. 2343, Gemarkung Lonsee
- Flurstück Nr. 2125, Gemarkung Lonsee
- Flurstücke Nrn. 2523 und 2524, Gemarkung Urspring.

 (3) Unberührt bleibt auch die Unterhaltung und Instandsetzung rechtmäßigerweise bestehender Einrichtungen wie Straßen und Wege, Betriebsanlagen der öffentlichen Wasserversorgung, sonstige Versorgungs- und Entsorgungsanlagen, Fernmeldeanlagen sowie Schutzzäune an Verkehrswegen. Unberührt bleibt auch die bestimmungsgemäße Nutzung der Verteidigungsanlage Radelstetten.

§ 7 Befreiung

Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 NatSchG durch die untere Naturschutzbehörde Befreiung erteilt werden.

§ 8 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1.            im Landschaftsschutzgebiet nach § 4 dieser Verordnung verbotene Handlungen vornimmt,

2.            im Landschaftsschutzgebiet entgegen § 5 Abs. 2 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt

§ 9 Inkrafttreten

1.            Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung im Gemeindemitteilungsblatt der Gemeinde Lonsee in Kraft.

2.            Gleichzeitig tritt die Verordnung des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis über das Landschaftsschutzgebiet "Nördliches Lonetal" im Gebiet der Gemeinden Amstetten und Lonsee vom 1. Februar 1979 (veröffentlicht am 9. April 1979, Gesetzblatt Nr. 5, Seite 126) für das Gebiet der Gemeinde Lonsee außer Kraft.

Ulm, den 30. März 1998

Landratsamt Alb-Donau-Kreis

Untere Naturschutzbehörde

Dr. Wolfgang Schürle

Landrat

 



. 6. Ergänzungslieferung 1998 5.40

. 6. Ergänzungslieferung 1998 5.41