Feldseemoor

 

TK 25                                            8114

DGK 5                                          8114.7 / 8114.8

RW                                                3428000

HW                                                5304100

Höhe (m ü.NN)                             1102

Gesamtfläche (ha)                      2,9

Maximale Torfmächtigkeit (m)   9,0 (einschließlich organischer Mudde)

Mittlere Torfmächtigkeit (m)       3 - 4

Torfvolumen (cbm) ca.                100.000

 

 

 

Das Feldseemoor liegt zwischen innerem und äußerem Moränenwall (Feldseestadium II und I) östlich vom Feldseekar. Der südliche Teil des Moores hat auf einer Fläche von ca. 1,0 ha oligotrophen Charakter (feuchte bis nasse Schlenken mit Scheuchzeria palustris, Carex limosa, Drosera anglica und Trichophorum cespitosum sowie ein trockenerer, bultiger Torfrücken mit wenigen Spirken, Birken, Sphagnum rubellum, Vaccinium uliginosum und Calluna vulgaris). Der nördliche Teil des Moores ist mesotroph mit einem zeitweilig vom Überlauf des Seebachs durchströmten Seggenbestand sowie mit einem leicht erhöht stehenden Heidelbeer-Fichtenwald. Im Zentrum des Moores befindet sich ein kleiner, mit Fichten bestandener, torffreier Höcker mit einer trichterförmigen Eintiefung, vermutlich Teil eines Bergsturzes aus der felsigen „Seehalde“. Den äußeren Rahmen des Moores bildet ein schmaler, hochstämmiger Fichten-Moorwald. Im Nordosten, am Auslauf des Seebachs befindet sich ein kleines Stauwehr, was sich perenn auf den relativ hohen Wasserstand im nördlichen Teil des Moores auswirkt.

 

Die größte Torfmächtigkeit findet sich mit maximal 9m im Südosten des Moores (3 m schwimmender Z1 Sphagnumtorf über ca. 6 m breiiger, organischer Mudde. An der Basis der Mudde wird an dieser Stelle unmittelbar über Grus der Laacher Bimstuff angetroffen (eventuell gestörtes Profil). An anderen Bohrstellen tritt der Bimstuff deutlich über der Muddenbasis auf. In zwei Bohrungen wurde Sphagnum-Wollgrastorf, bzw. im nördlichen Teil des Moores unter stark zersetztem Torf in ca. 2,5 m Tiefe Schilftorf über organischer Mudde angetroffen.

 

 

Foto: J. Schaber

 

Foto: J.Schaber