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Ausgangslage
In der Region Allgäu-Oberschwaben werden die landwirtschaftlichen Flächen zu 70 % als Dauergrünland genutzt, im Allgäu zu 99 %. Viele dieser Bereiche sind ökologisch sensible und wertvolle Gebiete, in denen eine intensive landwirtschaftliche Nutzung stattfindet.
Die Doppelmesserbalken-Mähwerke können inzwischen eine vergleichbare Flächenleistung zu den Rotationsmähwerken erbringen. In der Praxis ist die Schlagkraft eingeschränkt, bedingt durch eine vorsichtigere Fahrweise, den erheblich höheren Wartungsaufwand und eine bestimmte Verstopfungsanfälligkeit auf einigen Problemflächen. Ein Vorteil ist der geringere Kraftbedarf.
Initiative / Ziel
Messerbalkenmähgeräte schädigen Amphibien und Insekten wesentlich weniger als Rotationsmähwerke.
Mit dieser Technik soll großflächig ein Beitrag zur Vernetzung von umweltfreundlich genutzten Grünlandlebensräumen in der Region geleistet werden.
Maßnahmen
Eine Förderung erfolgt nur bei einem Einsatz der Technik auf Wirtschaftsgrünland oder auf extensiv genutzten Flächen, die nicht im Vertragsnaturschutz ausgeglichen werden. Eine Doppelförderung beim Einsatz auf Pflegeflächen mit entsprechenden LPR-verträgen ist daher ausge-schlossen.
In Absprache mit Fachbehörden (Amt für Landwirtschaft, Untere Naturschutzbehörde) wurde eine abgestufte Förderung entwickelt, nach der Landwirte einen Zuschußantrag stellen können. Die Förderung wurde anglehnt an das Regionalprogramm des Landes Baden-Württemberg und die Förderung durch die PRO REGIO Oberschwaben GmbH, die mit Mitteln des Landkreises Ravensburg v.a. Motormäher (Einachsmäher) für Streuobst, Feuchtgebiete und Hanglagen unterstützt.
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