Zusammenfassung

zum Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft  

Zusammenfassung

 
Baden-Württemberg besitzt aufgrund seiner geographischen Ausprägung einen großen Reichtum an unterschiedlichen Bioklimaten. Dabei können innerhalb weniger Kilometer sehr große Unterschiede auftreten. Im Sommer kann die Häufigkeit, mit der Wärmebelastung zu erwarten ist, zwischen mehr als 35 Tagen in den dicht bebauten Innenstädten des Oberrheingrabens und weniger als 2 Tagen in den Gipfelbereichen des Schwarzwaldes schwanken. Im Winter liegt die Variationsbreite zwischen weniger als 5 und etwas mehr als 100 Tagen mit Kältereizen. Zwischen diesen Extremen kommen in Baden-Württemberg alle Belastungs- bzw. Reizintensitäten vor. Sie werden maßgeblich durch die jeweilige Höhenlage des Ortes festgelegt; die Art der Landnutzung und auch die Geländeform wirken dann noch modifizierend auf das Bioklima.

Schlussbemerkung

Während Kältereize durch geeignete Bekleidung oder durch das Aufsuchen von geschützten Bereichen vermindert oder sogar vermieden werden können, sind bei Wärmebelastung die Anpassungsmöglichkeiten begrenzt. Daher ist es wichtig, das Auftreten von Wärmebelastung insbesondere bei Planungsfragen in allen Maßstäben als kritische Randbedingung in die Betrachtungen einzubeziehen.