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Kartenbeschreibung
Die Karten von Januar bis Dezember geben einen mittleren Jahresgang der Globalstrahlung in Baden−Württemberg wieder. Sie zeigen die mittleren monatlichen Tagessummen der Globalstrahlung. Die anderen Karten stellen die Jahressumme, die Halbjahresummen und Jahreszeitensummen der Globalstrahlung dar. Mittelungszeitraum ist 1981 − 2000.
Das höchste Strahlungsangebot an einem Tag im Jahr ist in der Regel im Juli anzutreffen. Je nach Orts− und Höhenlage variiert die Globalstrahlung im Mittel zwischen über 5700 Wh/m2 und 5100 Wh/m2. Mit einer Spanne zwischen 5700 Wh/m2 und 4850 Wh/m2 folgt dicht auf der Juni. Im Dezember steht hingegen nur etwa 10 − 15% der Julieinstrahlung zur Verfügung.
Das Jahr beginnt im Januar mit mittleren täglichen Einstrahlwerten von um 1000 Wh/m2. Dabei werden die geringsten Werte im Rheintal zwischen Offenburg und Mannheim angetroffen, die höchsten in den Hochlagen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb.
Diese grundsätzliche Verteilung der Globalstrahlung ist auch im letzten meteorologischen Wintermonat, dem Februar, gegeben. Die Schwarzwaldhochlagen weisen tägliche Globalstrahlungswerte von über 1800 Wh/m2 auf, während das nördliche baden−württembergische Rheintal, der Kraichgau und Teile der Hohenloher Ebene mit Werten unter 1600 Wh/m2 vertreten sind.
Auch der März zeigt noch die größeren Einstrahlwerte in den höheren Lagen der Mittelgebirge und dazu im Gegensatz die niedrigere Einstrahlung in den Tallagen. Die Spanne reicht von etwa 2300 Wh/m2 bis über 3000 Wh/m2.
Im April nun kehren sich die Einstrahlgegebenheiten bezüglich der Höhenverteilung um. Die Tagesumme fällt im Mittel über dem Schwarzwald geringer als in den niedrigeren Lagen aus. Der höchste Globalstrahlungswert wird mit über 4100 Wh/m2 nordöstlich des Bodensees in Oberschwaben erreicht.
Diese Einstrahlungsverteilung hält über den Sommer an und wird sich erst wieder im Laufe des Herbstes zur winterlichen Verteilung mit mehr Einstrahlung über den Hochlagen umstellen. Dieser jahreszeitliche Wechsel lässt sich mit häufigerem Nebel in Tallagen und in der Rheinebene bzw. tieferer Bewölkung im Winterhalbjahr begründen, bei dem Hochlagen der Mittelgebirge bereits wieder herausragen. Dagegen ist im Sommer über den Gebirgen verstärkt Wolkenbildung zu beobachten.
Im Mai verbleibt das Maximum der mittleren monatlichen Tagesumme im Bereich nordöstlich des Bodensees. Die Globalstrahlungswerte liegen dort zwischen 5251 Wh/m2 und 5300 Wh/m2. Höhere Einstrahlwerte werden auch noch in einem West−Ost−Streifen bei Heilbronn angetroffen. Der Schwarzwald östlich von Freiburg weist Werte kleiner 4500 Wh/m2 auf.
Juni und Juli unterscheiden sich in den Globalstrahlungswerten sowie in ihrer räumlichen Verteilung nur wenig. Das Strahlungsangebot ist mit 5651−5700 Wh/m2 bzw. 5701 − 5750 Wh/m2 südwestlich von Freiburg in der Rheinebene am höchsten. Der Nordschwarzwald zeigt das geringste Angebot (4850 − 4900 Wh/m2 bzw. 5100 − 5150 Wh/m2).
Für den August lassen sich bereits wieder deutlich geringere mittlere tägliche Werte der Globalstrahlung erkennen. Sie sind am Rhein südwestlich von Freiburg mit Werten um 5000 Wh/m2 weiterhin am höchsten. In der Region nordöstlich des Bodensees werden um 4850 Wh/m2 erreicht. Der Nordschwarzwald bleibt der Bereich mit der niedrigsten Einstrahlung. Die nördlichste Region Baden−Württembergs bleibt in diesem Monat wie bereits auch im Juni und Juli erkennbar hinter den südlichen Einstrahlwerten zurück.
Der September zeigt nochmals größere Globalstrahlungswerte im Südwesten und Südosten Baden−Württembergs (um 3500 Wh/m2), der Nordschwarzwald und der Raum nördlich Aalen fallen mit 3201 − 3250 Wh/m2 deutlich ab. An der nördlichen Landesgrenze liegen die Werte noch darunter.
Im Oktober zeigen sich wieder die höheren Einstrahlungswerte über dem Hochschwarzwald. Auch das Gebiet nordöstlich des Bodenseebeckens bleibt begünstigt. Dagegen fällt das Strahlungsangebot vor allem zum Norden Baden−Württembergs deutlich ab. Ähnlich verhält es sich im November. Während die mittleren täglichen Oktoberwerte noch um 2000 Wh/m2 betragen, liegen die Novemberdaten lediglich um 1000 Wh/m2.
Im Dezember fallen die mittleren Tagessummen im gesamten Bundesland unter 1000 Wh/m2. Im Hochschwarzwald werden Werte bei 900 Wh/m2 erreicht, dagegen im Rheintal südlich Mannheims 550 − 600 Wh/m2.
In der Jahressummenverteilung erstreckt sich eine bevorzugte Einstrahlungsregion im Süden Baden−Württembergs von westlich und südlich Freiburgs ostwärts in Richtung Wangen/Isny. Die Höchstsummen werden jeweils mit über 1161 kWh/m2 im äußersten Südwesten und Südosten des Bundeslandes erreicht. Deutlich geringere Einstrahlungsverhältnisse werden im Nordschwarzwald und an der nördlichen Landesgrenze angetroffen. Dort liegen die Werte unter 1080 kWh/m2. Im östlichen Baden−Württemberg überwiegt eine Einstrahlung von 1081 kWh/m2 bis 1120 kWh/m2.
Das höchste Strahlungsangebot an einem Tag im Jahr ist in der Regel im Juli anzutreffen. Je nach Orts− und Höhenlage variiert die Globalstrahlung im Mittel zwischen über 5700 Wh/m2 und 5100 Wh/m2. Mit einer Spanne zwischen 5700 Wh/m2 und 4850 Wh/m2 folgt dicht auf der Juni. Im Dezember steht hingegen nur etwa 10 − 15% der Julieinstrahlung zur Verfügung.
Das Jahr beginnt im Januar mit mittleren täglichen Einstrahlwerten von um 1000 Wh/m2. Dabei werden die geringsten Werte im Rheintal zwischen Offenburg und Mannheim angetroffen, die höchsten in den Hochlagen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb.
Diese grundsätzliche Verteilung der Globalstrahlung ist auch im letzten meteorologischen Wintermonat, dem Februar, gegeben. Die Schwarzwaldhochlagen weisen tägliche Globalstrahlungswerte von über 1800 Wh/m2 auf, während das nördliche baden−württembergische Rheintal, der Kraichgau und Teile der Hohenloher Ebene mit Werten unter 1600 Wh/m2 vertreten sind.
Auch der März zeigt noch die größeren Einstrahlwerte in den höheren Lagen der Mittelgebirge und dazu im Gegensatz die niedrigere Einstrahlung in den Tallagen. Die Spanne reicht von etwa 2300 Wh/m2 bis über 3000 Wh/m2.
Im April nun kehren sich die Einstrahlgegebenheiten bezüglich der Höhenverteilung um. Die Tagesumme fällt im Mittel über dem Schwarzwald geringer als in den niedrigeren Lagen aus. Der höchste Globalstrahlungswert wird mit über 4100 Wh/m2 nordöstlich des Bodensees in Oberschwaben erreicht.
Diese Einstrahlungsverteilung hält über den Sommer an und wird sich erst wieder im Laufe des Herbstes zur winterlichen Verteilung mit mehr Einstrahlung über den Hochlagen umstellen. Dieser jahreszeitliche Wechsel lässt sich mit häufigerem Nebel in Tallagen und in der Rheinebene bzw. tieferer Bewölkung im Winterhalbjahr begründen, bei dem Hochlagen der Mittelgebirge bereits wieder herausragen. Dagegen ist im Sommer über den Gebirgen verstärkt Wolkenbildung zu beobachten.
Im Mai verbleibt das Maximum der mittleren monatlichen Tagesumme im Bereich nordöstlich des Bodensees. Die Globalstrahlungswerte liegen dort zwischen 5251 Wh/m2 und 5300 Wh/m2. Höhere Einstrahlwerte werden auch noch in einem West−Ost−Streifen bei Heilbronn angetroffen. Der Schwarzwald östlich von Freiburg weist Werte kleiner 4500 Wh/m2 auf.
Juni und Juli unterscheiden sich in den Globalstrahlungswerten sowie in ihrer räumlichen Verteilung nur wenig. Das Strahlungsangebot ist mit 5651−5700 Wh/m2 bzw. 5701 − 5750 Wh/m2 südwestlich von Freiburg in der Rheinebene am höchsten. Der Nordschwarzwald zeigt das geringste Angebot (4850 − 4900 Wh/m2 bzw. 5100 − 5150 Wh/m2).
Für den August lassen sich bereits wieder deutlich geringere mittlere tägliche Werte der Globalstrahlung erkennen. Sie sind am Rhein südwestlich von Freiburg mit Werten um 5000 Wh/m2 weiterhin am höchsten. In der Region nordöstlich des Bodensees werden um 4850 Wh/m2 erreicht. Der Nordschwarzwald bleibt der Bereich mit der niedrigsten Einstrahlung. Die nördlichste Region Baden−Württembergs bleibt in diesem Monat wie bereits auch im Juni und Juli erkennbar hinter den südlichen Einstrahlwerten zurück.
Der September zeigt nochmals größere Globalstrahlungswerte im Südwesten und Südosten Baden−Württembergs (um 3500 Wh/m2), der Nordschwarzwald und der Raum nördlich Aalen fallen mit 3201 − 3250 Wh/m2 deutlich ab. An der nördlichen Landesgrenze liegen die Werte noch darunter.
Im Oktober zeigen sich wieder die höheren Einstrahlungswerte über dem Hochschwarzwald. Auch das Gebiet nordöstlich des Bodenseebeckens bleibt begünstigt. Dagegen fällt das Strahlungsangebot vor allem zum Norden Baden−Württembergs deutlich ab. Ähnlich verhält es sich im November. Während die mittleren täglichen Oktoberwerte noch um 2000 Wh/m2 betragen, liegen die Novemberdaten lediglich um 1000 Wh/m2.
Im Dezember fallen die mittleren Tagessummen im gesamten Bundesland unter 1000 Wh/m2. Im Hochschwarzwald werden Werte bei 900 Wh/m2 erreicht, dagegen im Rheintal südlich Mannheims 550 − 600 Wh/m2.
In der Jahressummenverteilung erstreckt sich eine bevorzugte Einstrahlungsregion im Süden Baden−Württembergs von westlich und südlich Freiburgs ostwärts in Richtung Wangen/Isny. Die Höchstsummen werden jeweils mit über 1161 kWh/m2 im äußersten Südwesten und Südosten des Bundeslandes erreicht. Deutlich geringere Einstrahlungsverhältnisse werden im Nordschwarzwald und an der nördlichen Landesgrenze angetroffen. Dort liegen die Werte unter 1080 kWh/m2. Im östlichen Baden−Württemberg überwiegt eine Einstrahlung von 1081 kWh/m2 bis 1120 kWh/m2.