Inversion

zum Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft  

Inversionshäufigkeit

 
Zur Bestimmung der Inversionshäufigkeit benötigt man den Temperaturverlauf mit der Höhe (vertikales Temperaturprofil). In der Bundesrepublik Deutschland werden nur an wenigen Orten Radiosondenaufstiege durchgeführt, die jedoch keine Übertragung auf den Mittelgebirgsbereich zulassen. Zur Zeit der größten Inversionshäufigkeit (früh morgens) liegen an den Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes tägliche Minima der Lufttemperatur vor. Da dieses Stationsnetz einerseits relativ dicht ist, andererseits genügend Stationen in unterschiedlicher Höhe vorhanden sind, kann für jeden Tag des Jahres ein vertikales "Minimumtemperaturprofil" erstellt werden. Gegenüber den Radiosondenaufstiegen unterscheidet sich dieses Vertikalprofil nur dadurch, dass die Messungen am Boden (jedoch in verschiedenen Höhenlagen ü. NN) erfolgen und nicht in der freien Atmosphäre. Ähnliche Untersuchungen findet man auch bei WANNER (1983) in dem Projekt: "Durchlüftungskarte der Schweiz".