Bericht für die Hochwasservorhersage in Baden-Württemberg, ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst, Regionalzentrale Stuttgart, am 09.02.2012, um 15:30 Uhr:

  • Wetter- und Warnlage:
  • Im Tagesverlauf greift der Störungsausläufer eines von Polen nach Österreich ziehenden Tiefs von Nordosten her auf Baden-Württemberg über. Damit wird die Zufuhr von Kaltluft polaren Ursprungs eingeleitet, die am Freitag von Norden her allmählich unter den Einfluss eines Hochs mit Zentrum über der Ostsee kommt.

    Heute tagsüber schwächt sich der strenge Frost etwas ab, es bleibt aber weiterhin bei Dauerfrost. Von Nordosten her zieht ein Schneefallgebiet in Richtung Alpen und bringt vor allem im Norden und Osten Neuschneemengen um 1 cm bis örtlich 4 cm. Mit Glätte muss gerechnet werden. Bei insbesondere im Bergland aufkommenden Nord- bis Nordostwindböen zwischen 40 und 60 km/h kann es zudem streckenweise zu leichten Schneeverwehungen kommen.

    In der Nacht zum Freitag fällt an der Alb und südlich davon noch etwas Schnee, mehr als 3 cm werden aber nicht erwartet. Gebietsweise tritt Glätte durch Schnee und Eis, in höheren Lagen teils auch durch Verwehungen auf. Vielerorts stellt sich erneut strenger Frost zwischen -10 und -15 Grad ein.

    Am Freitag fällt im Süden des Landes stellenweise noch ein wenig Schnee. Tagsüber herrscht im Bergland weiterhin strenger Frost mit Temperaturwerten unter -10 Grad, in den Niederungen meist mäßiger Frost.

  • Wettervorhersage für Baden-Württemberg,
  • gültig bis Donnerstag, 09.02.2012
  • Heute Abend ist der Himmel bewölkt und von Nordosten her breiten sich leichte Schneefälle zum Südschwarzwald und Bodensee aus. Dabei ist gebietsweise mit Schneeglätte und in höheren Lagen teils auch mit leichten Verwehungen zu rechnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und frischt vor allem im Bergland zeitweise stark böig auf.

    In der Nacht zu Freitag ist es im Norden wechselnd bewölkt, zeitweise auch klar. Im Süden überwiegt starke Bewölkung und zeitweise fällt etwas Schnee. Streckenweise muss mit Glätte durch Schnee und Eis gerechnet werden. Hinzu kommt meist strenger Frost mit Tiefstwerten zwischen -8 Grad am Rhein und -15 Grad im Schwarzwald und auf der Albhochfläche.

    Am Freitag ist es im Norden aufgelockert und trocken, im Süden kann es bei stärkerer Bewölkung örtlich noch leicht schneien. Bei einem schwachen bis mäßigen, im Bergland zeitweise stark böigen Nordostwind liegen die Höchsttemperaturen zwischen -4 Grad am Rhein und -11 Grad im Bergland.

    In der Nacht zum Samstag klart vor allem im Norden der Himmel auf. Im Süden können anfangs noch vereinzelt ein paar Schneeflocken fallen, später lockert auch hier die Bewölkung weiter auf. Es muss mit örtlicher Glätte gerechnet werden. Es wird verbreitet strenger Frost erwartet mit Tiefsttemperaturen zwischen -11 Grad am Rhein und -18 Grad im Bergland.

  • Niederschlagsvorhersage:
  • Eine quantitative Niederschlagsprognose erfolgt nur während einer Starkregen-Wetterlage, die im Moment nicht gegeben ist.

  • Weitere Aussichten:
  • Am Samstag scheint häufig die Sonne, nur im Süden ziehen stärkere Wolkenfelder durch. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperatur liegt zwischen -4 Grad am Rhein und -11 Grad im Bergland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. Vor allem im Bergland können starke, in freien Lagen auch stürmische Böen auftreten.

    In der Nacht zum Sonntag ist es verbreitet klar. Die Tiefstwerte erreichen -12 Grad im Rheintal und bis -20 Grad im Bergland.

    Am Sonntag scheint häufig die Sonne. Dabei bleibt es bei Höchsttemperaturen zwischen -11 und -4 Grad frostig kalt. Hinzu kommt ein schwacher bis mäßiger, zeitweise böig auffrischender Nordostwind, der in exponierten Hochlagen des Schwarzwaldes zeitweise auch Sturmstärke erreichen kann.

    In der Nacht zu Montag zeigt sich ein überwiegend klarer Sternenhimmel und die Temperaturen erreichen am Rhein frostige -12 Grad, im Schwarzwald bis -20 Grad. Der Nordostwind bleibt schwach bis mäßig mit teils starken bis stürmischen Böen in höheren Schwarzwaldlagen.

    Aktualisierung täglich um 04.30, 06.30, 10.30, 15.30 und 20.30 Uhr, während einer Starkregen-Wetterlage noch zusätzlich nach Bedarf.

    Deutscher Wetterdienst / Regionalzentrale Stuttgart